Montag, 17. April 2017

Glutenfreie Tarte mit Sauerkraut und Zwiebeln

Diese Sauerkraut Tarte bringe ich euch zu Ostern. Es ist eine herzhafte leicht süß-sauere Tarte, die einfach super schmeckt. Selbst Sauerkrautskeptiker lassen sich oft mit ihr überzeugen, denn in dieser Zubereitung schmeckt das Sauerkraut nicht dominant vor und die Säure ist gut ausbalanciert. Die glasigen Zwiebeln und die getrocknete Birne steuern noch eine leichte süße dazu und runden das Gericht ab.

Ich bin zwar ein ausgesprochener Sauerkrautliebhaber, leider vertrage ich es meist sehr schlecht und kann es daher nur in Homöopathischen Dosen genießen, doch so gebraten und gebacken vertrage ich endlich auch mal mehr.

Auf dieses Rezept, bin ich dank meiner Mutter, gestoßen die es zu einem Geburtstagsbrunch zubereitete.

Das Tolle ist die Tare schmeckt sowohl warm aus dem Ofen als auch kalt einfach klasse. Ich mag sie am liebsten frisch aus dem Ofen nur leicht abgekühlt.

 





Sonntag, 26. März 2017

KiSchoBa - gegrillte Banane



Wer mag es nicht, sich nach dem Essen noch ein leckeres Desseret zu gönnen?
Da habe ich einen guten Tipp für euch; Nutzt doch einfach die Resthitze eures Grills um den Nachtisch zuzubereiten. Gegrillte Banane ist einfach aber megalecker.

Daher hier das Rezept für:


KiSchoBa (Kinderschokoladenbanane)

Schwierigkeitsgrad: ✮✰✰✰✰ Zeitaufwand: ✮✰✰✰✰


Benötigte Werkzeuge:

- heißer Grill
- Messer

Zutaten:
 
- Bananen
- Kinderriegel (oder andere Schokolade, je nach Geschmack)

Nehmt die ungeschälte Banane und schneidet einen kleinen dreieckigen Streifen aus ihr raus.
Steckt in den freien Raum so viel Kinderriegel wie ihr mögt oder bis er voll ist.

Das Ganze kommt nun bei indirekter Hitze auf den grill für ca. 15-30 Minuten, je nach Resthitze.

Wenn die Schale schön dunkel und die Schokolade geschmolzen ist ist das Dessert fertig.

Löffelt es einfach aus der Schale, guten Appetit.





Freitag, 10. März 2017

Glutenfreier Fan Breton


Momentan lese ich ein paar Romane aus der Bretagne und der Autor schwärmt von der dortigen Küche, so dass einem das Wasser im Munde zusammen läuft. Also hab ich beschlossen, ich koche mich durch die Buchreihe, also habe ich ein paar dieser Gerichte gegoogelt, das französisch Wörterbuch ausgepackt und losgelegt. Den Anfang macht der Far breton, denn für diesen Kuchen hatte ich alle Zutaten Zuhause. 

Einen Far breton könnte man als eine Mischung aus Käsekuchen, gebackenen Pudding und Eierkuchen beschreiben. Er ist ein Allrounder, denn der Far wird warm oder kalt, als Dessert, Zwischengang oder volle Mittagsmahlzeit gegessen. 

In den Far breton kommt neben den Trockenpflaumen die in Rum eingelegt werden auch Salzbutter. Salzburger und Zucker bilden in diesem Kuchen ein herrliches Karamellaroma. Man kann ihn aber auch pur, mit Rosinen, Äpfeln oder Aprikosen backen. Nimmt man statt den Trockenpflaumen, anderes getrocknetes Obst sollte auch dieses in Rum gelegt werden. Verzichtet ihr komplett auf Alkohol, empfiehlt sich schwarzer Tee oder Apfelsaft als Ersatz zu nehmen. Nehmt ihr Soft-Trockenobst dann sollten ihr auch dieses zumindest kurz (3h) einweichen.