Dienstag, 17. Juli 2012

Thai Curry

Grünes Thai Curry, dieses Rezept habe ich aus einem USA-Urlaub  mitgebracht indem ich in einem Thai- Restaurant essen war, und gerne ein Curry essen wollte, der Koch sich aber nicht sicher war, ob alle Zutaten glutenfrei sind und sie mir daher alle aufgezählt hat. :-) So schnell hatte ich ein leckeres Rezept mit Erdnüssen und Kokosmilch!

Curry heißt wortwörtlich übersetzt Soße und ist meist ein eintopfartiges Gericht, dass als Basis eine sehr sämige Soße mit vielen Gewürzen hat, in der sich verschiedenste Gemüse und/oder Fleisch befinden!

Dazu isst man Reis, Papadams oder gerne auch Naanbrot. Sehr gutes Naan (indisches Gewürzfladenbrot) kann man bei Tesco's oder Sainsbury in Großbritannien kaufen, etwas Vergleichbares, gibt es auf dem deutschen Markt leider nicht, aber ich will demnächst versuchen glutenfreies Naan zu backen.

Ihr stellt zuerst eine Currypaste auf Erdnussbasis her, die sich bis zu 2 Monate im Kühlschrank hält, oder die man super in Eiswürfelförmchen einfrieren kann und dann nach bedarf einfach auftauen.

Die Schärfe des Currys variiert ihr, mit der Menge an Kokosmilch die, dem ganzen die Schärfe nimmt!


Frische Zutaten... aber ein paar Sachen Fehlen auf dem Foto...
Grüne Currypaste

Ich mache mir mein Curry Selbst, ihr könnt aber auch kauft Grüne/Rote Thai Currypaste (Bamboo Garden/Kattus), nehmt davon 2 Tl und vermischt dies mit einem großzügigem El Erdnussbutter.

1 Knoblauchzehe
3 El Erdnussbutter
1 grüne Chilischote
1 cm Ingwer
4 Stiele Basilikum
4 Stiele glatte Petersilie
1 Stiel Zitronengras / 1 Tl Zitronengras gemahlen
1 Tl Curcuma
1 Msp Cumin
1 Zwiebel
2 El Limettensaft
1 El Öl
Prise Salz
  • Nun macht ihr aus allen Zutaten eine Paste, indem ihr Zwiebel Knoblauch und Ingwer schält, den Stiel der Chilischote (wenn ihr es gar nicht scharf mögt, auch die Kerne) entfernt. Alle Zutaten mit einem Mixer oder Pürierstab zu einer homogenen Paste zerkleinert.

Benutzt ihr rote Chilischoten und etwas Tomatenmark, 1 Msp Paprika und 1 Msp. Cayenne Pfeffer, habt ihr schnell eine rote Currypaste. 

Wie schon gesagt hält es sich gut im Kühlschrank, obwohl ich es am liebsten in Silikon Eiswürfelförmchen einfriere und dann Würfelweise ans Essen mache!

Und das könnt ihr Leckeres aus dieser Paste machen:




Grünes Thai Curry

In mein grünes Thai Curry habe ich folgende Zutaten gekocht, ihr könnt natürlich andere Gemüse nehmen, die Currypaste mit anderen Gewürzen modifizieren oder das Fleisch weg lassen!  In ein klassisches grünes Thai Curry kommen grüne Gemüsesorten, es schmeckt aber auch super mit Auberginen, Tomaten oder was euch sonst so dazu einfällt!

Wie ihr seht, gab es bei mir noch Fleischtomaten dazu
3 kleine grüne Paprikaschoten
200 g Erbsen (TK)
200 g Prinzessböhnchen
300 g Rinderfilet
1 Lauch
1 Zwiebel
1 El Öl
3-4 El grüne Currypaste (je nachdem wie scharf ihr es mögt)
200 ml Kokosmilch
eine Prise Salz



  •  Das Rinderfilet in feine Streifen schneiden und mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. 
  • Lauch putzen und in Ringe schneiden, Zwiebel schälen und in ebenfalls in Ringe schneiden, die Bohnen putzen und halbieren, die Paprika entkernen und in Streifen schneiden.
  • Ist das Filet angebraten, es herausnehmen und nun Lauch und Zwiebeln anbraten, sind die Zwiebeln glasig, die Currypaste hinzugeben (mögt ihr es nicht so scharf, nehmt lieber erst mal weniger Paste, nachgewürzt ist schnell) und etwa 1 Minute anbraten. 
  • Das Ganze mit Kokosmilch ablöschen. Fleisch, Erbsen, Paprika und Bohnen hinzugeben und noch etwa 10 Minuten auf kleinere Flamme köcheln lassen.
  • Eventuell noch mit etwas Salz abschmecken, gegebenenfalls mit Currypaste nachwürzen.
  •  
     
Dazu gab es bei mir Safranreis, aber ihr könnt auch einfach normalen Reis kochen oder Brot dazu essen. Ist euch das Ganze zu scharf, dann esst noch etwas Joghurt dazu!

Außer dem grünen Thai Curry könnt ihr die Würzpaste gerne auch zu Feuertopf,  als Würze für Wokgerichte oder als Dipp für Gemüsesticks nehmen!

Also guten Appetit, kocht es nach, es ist super! Hot`n Spicy!

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