Mittwoch, 29. August 2012

glutenfrei Unterwegs in Norwegen!



Norwegen Urlaub 

Was kann ich euch von Norwegen berichten?! Zuerst einmal es war ein super Urlaub und das Wetter war besser als erwartet, mit 24-28°C. Ich habe eine kleine Rundreise durch Norwegen mit der CYE und der NCFU gemacht und es war wie immer ein klasse Summercamp mit wahnsinnig viel Spaß!
Wir waren Wandern oder besser Bergsteigen, sind Rafting gemacht, haben zusammen Gekocht und uns etwas das Land und Oslo angeschaut! Daher hier noch einmal ein "Tusen takk" an die Organisatoren und an alle, die mit dabei waren, ich hatte so viel Spaß mit euch! DANKE!!!




Lillehammer :-)
Für alle die sich nun fragen was ist CYE und was machen die?! Die CYE ist die europäische Jugend-Zöliakiegesellschaft, sie Organisieren Summercamps, haben eine tolle Travelmap, bei der jeder mithelfen kann,  und und und... (wollt ihr mehr darüber lesen schaut auf der Website der CYE nach!)



Nun aber zu Norwegen und dem glutenfreien Essen! Da das eine "Gruppenreise" war und wir etwas durch Norwegen gereist sind, gab es hauptsächlich Brot oder Snacks! Zum Glück haben wir trotzdem 3 typisch norwegische Gerichte zu Essen bekommen, die mir sehr geschmeckt haben!




Ren!!! Es war wirklich lecker!
An einem Abend gab es ein Typisches Gericht:
kalt geräucherter Lachs :-)
Lachs mit Rührei auf Brot als Vorspeise und als Hauptgericht: Ren- Braten mit Preiselbeer Marmelade, Braunersoße,  Rosenkohl und Kartoffeln. Als Nachtisch gab es: Schokokuchen!


An einem anderen Abend haben wir an der Landstraße Lachs gegrillt, das war auch superlecker! Ich war nur so müde und hungrig, ein Foto zu machen habe ich vergessen!

Und am letzten Abend, bevor es nach Oslo ging, gab es Truthahn mit Gemüse, Kartoffelgranit und Braunersoße. Als Nachtisch gab es eine Baiser mit Vanillepudding gefüllt und Früchten. Alles sehr lecker!



An einem Tag haben wir selbst nach norwegischen Rezepten selbst gekocht! Naja das war etwas zweifelhaft, einiges hat nicht geschmeckt und wir sollten uns sklavisch an die Rezepte halten, die mir oft etwas merkwürdig vorkamen. Das meiste ist nicht schlecht geworden, aber da das ganze dann auch noch mal erwärmt werden musste, weil wir es nicht an dem Ort essen konnten, an dem wir es gekocht haben,. Dies hat das die Qualität der Speisen nicht gerade verbessert!
Auf dem Foto seht Ihr: Fleischbällchen in Braunersoße, Labskaus, Lachs mit Erbspüree, Gurkensalat und Kartoffeln mit Schmand!
Als Nachtisch gab es Biskuitrolle mit Erdbeermarmelade und Apfelmus, Schlagsahne mit karamelisierten Haferkeksen geschichtet!

So das war die traditionelle Küche, die meiner Ansicht, manchmal etwas mehr Gewürz oder auch neuere Erkenntnisse der schonenden Zubereitung bekommen könnte, aber alles in allem doch ganz lecker war!

Oslo Fjord
In Norwegen kennt man sich besser mit dem glutenfreien aus und es gibt viele Restaurants und Fast Food Restaurants, in denen man glutenfrei Essen gehen kann! Auch in vielen Cafés und Deli's bekommt man mindestens einen gf Kuchen und ein gf Gericht! Jeder Supermarkt hat immer ein paar glutenfreie Lebensmittel in einer Ecke aufgestellt.


Der höchste Berg: Galdhøpiggen

Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings dabei, denn jene von Euch die keine gf Weizenstärke vertragen oder essen werden es in Norwegen schwer finden, denn sie ist sehr oft enthalten. Auch wird in Norwegen wie in den anderen skandinavischen Ländern viel Hafer verwenden! Also solltet Ihr keinen Hafer vertragen, oder ihn nicht essen wollen müsst Ihr euch durchfragen!
Auf fertig zu kaufenden Produkten ist der Hafer gekennzeichnet mit einem zusätzlichem Zeichen, bei Frischware heißt es sich durchfragen!

Trotzdem muss man immer ein wachsames Auge haben so ist beispielsweise der Chicken-Burger bei Mc Donalds auf keinen Fall glutenfrei…

Euer Burger sollte so verpackt sein!
Auch wenn einem das der Mitarbeiter versichert und sogar sagt: "es gäbe extra Chicken-Burger mit glutenfreier Panade!" Daher nur Burger ohne Panade sind ok!
Auch bei Burgerking bekommt Ihr euren Burger mit glutenfreiem Brötchen, der, genau wie bei McD, separat hergestellt wird. Aber hier heißt es Finger weg von "Käse“ da dieser in Norwegen, warum auch immer, glutenhaltig ist!

Oslo mit Holmenkollen
Am besten und zuverlässigsten fand ich die glutenfreien Burger von MAX, dort gibt es natürlich glutenfreie Brötchen oder welche mit Hafer!

Pizza bekommt ihr zum Beispiel bei Peppes Pizza und bei Dolly Dimpels, sowie in einigen lokalen Pizzerien!

Restaurant Tipps und Bäckereien habe ich nur in Oslo ausprobiert und kann Euch daher nur Tipps für Oslo geben, aber man findet an jeder Ecke Glutenfreies und jeder Supermarkt hat eine gf Ecke mit einer guten Auswahl!

Ich habe Pizza in einer der Lokalen Pizzerien gegessen und war begeistert! Daher kann ich in Oslo, wirklich Villa Paradiso empfehlen!

Sie haben ihre eigene Mehlmischung, die Sie sogar norwegenweit in Supermärkten verkaufen! Der Pizzaboden war superlecker, hauch dünn und einfach himmlisch!

Allerdings sind in Norwegen die Preise um einiges teurer ! Ihr bekommt zwar Euren gf Cheeseburger bei McD schon für 10 NOK aber eine Pizza gibt es erst ab 155 NOK und vom Alkohol wollen wir in diesem nicht EU-Land gar nicht reden… !


Hier aber nun zu meinem absoluten Lieblingsplatz in Oslo!

Bakefri eine kleine Bäckerei, die natürlich glutenfrei bäckt und die super superleckere Zimtbrötchen, Kokosvanilleteilchen Sandwichs, Waffel, Brote und Torten uvm. hat!

Ich bin immer noch so begeistert von diesem Platz! Ich glaube mir sind beim betreten dieser Bäckerei fast die Augen aus dem Kopf gefallen und mein Mund war offen wie ein Schleusentor!

Diese Bäckerei hat einfach alles, liebevolle Einrichtung, eigenes Geschirr, wundervolle Mitarbeiter und Besitzer und alles was ich probiert habe war sooooooooooooooooo lecker!

Man merkt einfach dort wird mit viel Liebe zum Detail alles ganz toll hergerichtet! Ich hätte mich gerne durch das ganze Sortiment probiert, hatte aber leider nicht die Zeit dazu! Sollte etwas mit Hafer sein, kann man es auch ohne diesen hergestellt bekommen!

Mein allerliebstes Mitbringsel von dort ist mein gf Luxusbrot! ;-) es hat 9,50€ gekostet, ist superlecker und nun in Scheiben eingefroren!


Kommt ihr also nach Oslo, dann müsst ihr zu Bakefri, es ist einfach der Wahnsinn und nicht nur Zölies lieben diesen Laden, auch viele "Normalos“ gehen dort gerne Kaffeetrinken und Lachsbrot oder Stückchen essen! Wenn ich nicht gewusst hätte, das es glutenfreies Essen gewesen ist, ich hätte es nicht geglaubt!

Lockeres Brot und luftige Hefeteige… Dort würde ich gerne einmal für einszwei Wochen backen lernen!



Leider war die Zeit in Oslo knapp bemessen, so dass ich nur noch Baker Hansen ausprobieren konnte, eine normale Bäckerei, die glutenfreien Mandelkuchen hat! Ich habe mir mit einer Freundin zwei Stücke Kuchen gekauft und geteilt! Der mit den Erdbeeren drauf ist Heidelbeer-mandelkuchen, der andere Vanillemandelkuchen. Sie schmecken fast wie die Almondy Tarta, nur viel leckerer, aber mit 7€ das Stück um einiges teurerer!

Hier nun noch ein paar Restaurants, Ketten und Cafés die ich nicht ausprobieren konnte, die aber auch gf Essen anbieten, laut NCFU:

Albertine Restaurant
Al dente Pasta Restaurant
Backer&Brun Bäckerei
Dolly Dimple Pizzeria
Eataly Pizzeria
Egon Restaurant
Jordbærpikene  typ. norwegisches Restaurant
Kaffeebrennerit Café
Olivia Pizzeria
Peppes Pizza Pizeria

Ich hatte einen wunderbaren Urlaub in Norwegen, mit viel Spaß und vielen tollen Leuten! Norwegen ist immer eine Reise wert!


Dienstag, 28. August 2012

süß-scharfes Fischcurry

süß-scharfes Fischcurry... yummi!

Leider haben sich bei der Umfrage auf Facebook nicht viele beteiligt, aber gewonnen hat: Das Fischcurry! Hier kommt ein schnelles Rezept, das ihr ohne viel Vorbereitung nachkochen könnt!

Mein Urlaub war zwar super, leider habe ich mir ein ziemlich blödes Urlaubsmitbringsel mitgebracht, das mich erst mal lahmgelegt hat! Ich lag/liege immer noch mit einer Grippe im Bett!

Also wieder zum Fischcurry! Es braucht 10 -15 Minuten und schmeckt lecker! Selbst manche Fischmuffel lieben dieses Fischcurry! Ihr könnt dieses Curry super erweitern oder abwandeln! So passt beispielsweise super auch noch Mango oder Banane in das Curry. Ob ihr nun wie ich rotes Curry benutzen möchtet oder lieber grünes bzw. gelbes verwenden möchtet bleibt euch überlassen! Ihr könnt euer Curry natürlich auch selber machen.

Hier mein Rezept für 4:




süß-scharfes Fischcurry

2 Lachfilets (~250g)
1-2 Fischfilets (bspw. Seelachs, Scholle...)
200g Garnelen
100- 200g Ananas
1 Süßkartoffel
1 Zucchini
2 Tomaten
1 Zwiebel
1 El Olivenöl
2 El rote Thaicurrypaste
1 Dose Kokosmilch
1 Kaffir Limettenblatt (wenn ihr das nicht habt, nehmt Zitronensaft)
+ Salz, Pfeffer, Zitronensaft

  • Die Zwiebel schälen und kleine Würfel schneiden. Die Ananas, Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden. Die Zucchini und Tomaten auch würfeln.
  • Das Olivenöl in einen Topf geben und die Zwiebeln anbraten, dann die Süßkartoffel und Zucchini dazugeben und anbraten. Dann das Thaicurry und die Garnelen dazugeben und alles kurz anbraten. Nun das Ganze mit Kokosmilch ablöschen, das Kaffir Limettenblatt dazugeben und aufkochen lassen. Nun den Fisch und die Tomaten zugeben und das Ganze etwa 5 Minuten ziehen lassen. Alles abschmecken und gegebenenfalls mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft nach würzen!
  • Dazu passen super Backbananen, Reis oder Fladenbrot! 
Mögt ihr etwas in dem Curry nicht! Kein Problem alles lässt sich austauschen und ersetzten!
Mögt ihr es lieber schärfer oder milder?! Erhöht/vermindert die Curry Menge! Oder für ganz scharfe: Fügt noch frische Chillischoten hinzu!



Also lasst es euch schmecken!

Freitag, 10. August 2012

Adas Pollo

Adas Polo - Linsen und Rosien mit Reis und Tadig!
Adas Pollo ist ein persisches Gericht, das auf Deutsch übersetzt soviel wie Linsen Reis heißt! Ich mache heute eine vegetarische Variante davon, da ich 2 Vegetarier zu Besuch habe!

Dieses Rezept funktioniert eigentlich wie der Safranreis mit Tadig, nur das ihr das Ganze noch füllt!

Alle Perser werden jetzt zwar sicher die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, da ich das Fleisch und den Safran weggelassen habe, aber da Safran sehr teuer ist, habe ich ihn einfach mal in der Studentenvariante mit Curcuma gekocht! Adas Polo schmeckt vegetarisch einfach super, für die die es ohne Fleisch nicht aushalten, ihr könnt auch 300g  Hackfleisch oder Lammfleisch mit braten und kochen!

Hier mein Adas Pollo für 4 Personen:

Adas Pollo

70 - 100 g Linsen (Tellerlinsen)
1 Lorbeerblatt
1 Tasse Rosinen
(12 Datteln)
1 große Zwiebel

1 El Rapsöl
1 Tl Zucker
Salz, Pfeffer,
je 1-2 Msp. Curcuma, Zimt, Curmin, Nelke
1 Tl Zitronensaft

2 Tassen Reis
~ 1 Tl Salz

4 El Rapsöl
1 Tl Curcuma (im Original zerriebe Safranfäden)
1 Tl Zucker
1 Tassse Heißes Wasser

Außerdem braucht ihr:
einen Kochlöffel, ein Sieb, eine Pfanne und einen Topf (am besten mit Teflon beschichtet oder einen gusseisernen Bräter)

Linsen- Rosinen- Mischung
  • Linsen mit einem Lorbeerblatt und etwas Salz, gar kochen. Während dessen die Zwiebel klein schneiden und in einer Pfanne anbraten. Datteln entsteinen, klein schneiden und mit den Rosinen zu den gebratenen Zwiebeln geben. Das Ganze nun mit Salz, Pfeffer, Curcuma, Zimt, Curmin, Nelke und Zitronensaft kräftig würzen. Es sollte sehr würzig sein, denn der Reis schluckt eine ganze Menge der Würze.
Habt ihr keine Datteln oder mögt diese nicht nehmt einfach etwas mehr Rosinen. Möchtet ihr es mit Fleisch machen, solltet ihr erst das Fleisch anbraten und dann die Rosinen dazugeben. Ihr müsst darauf achten, wenn ihr das Fleisch mitbenutzt, das ihr nun stärker würzen müsst! Also spart nicht an Salz und den anderen Gewürzen, seit nur mit der Nelke etwas vorsichtig!

Das Ganze nun zur Seite stellen, denn nun folgt der Reiskochteil ...
  • Zuerst den Reis waschen, ich mache das so: Dafür gebe ich den Reis in den Topf, lasse kaltes Wasser aus dem Wasserhahn darüber laufen, bis etwas 4cm Wasser im Topf steht. Dann rühre ich alles mehrfach mit der Hand um und gieße dann das Wasser vorsichtig ab. Diesen Vorgang wiederhole ich noch zweimal.

  • Dann gebe ich so viel Wasser über den Reis, dass 2 Fingerglieder bedeckt sind. Dann das Salz hinzufügen und gut umrühren. Nun das Ganze auf den Herd stellen und offen kochen lassen.

  • Probiert den Reis ab und zu! Er ist fertig, wenn er "al dente" ist! Das überprüft ihr wie folgt: Ihr nehmt ein Reiskorn zwischen die Finger und zerdrückt es! Lässt sich die äußere Schicht zerdrücken in der Mitte bleibt aber noch ein kleines hartes Körnchen zurück, ist der Reis fertig!
Leider hat jeder Reis seine eigene Garzeit, weshalb ich keine genaue Zeiten angebe.

  • Ist der Reis fertig, gießt ihr ihn durch das Sieb ab. Den Curcuma und den Zucker gebt ihr in eine Tasse und übergießt ihr mit kochendem Wasser und rührt herum, bis es eine homogene Phase ist.

Öl-Curcumawassergemisch
  • Wascht denn Topf von innen sauber und trocknet ihn außen ab. Gebt einen Esslöffel Öl und zwei Esslöffel Curcumawasser in den Topf, so das der Boden bedeckt ist, und lasst es kurz aufkochen. 

  • Nun gebt ihr die Hälfte des Reises in den Topf und verteilt ihn auf dem kochenden Öl- Curcuma- Wasser- Gemisch so das der Topfboden bedeckt ist. Nun gebt ihr die Linsen- Rosinen- Mischung darauf und überschichtet diese wieder mit dem restlichen Reis. 

  • Vermischt das restliche Öl mit dem Curcumawasser und gebt es mehr oder minder gleichmäßig über den Reis. Bohrt nun mit dem anderen ende des Kochlöffels Löcher bis fast zum Topfboden in den Reis!

  • Ihr macht nun den Deckel darauf, er sollte gut schließen. Sollte das nicht der Fall sein, wickelt den Topfdeckel in ein Geschirrtuch ein. Sobald der Topf verschlossen ist, dreht nun den Herd von der höchsten Stufe (beim mir 6) auf die zweit niedrigste (1).
  • Der Reis braucht nun etwa 30 Minuten. Er ist fertig, wenn er singt!
Das kennt ihr sicher von Dampfnudeln, wenn aus dem Brodeln ein Knistern wird, dann ist er fertig!
  • Nehmt den Topf vom Herd, legt einen Teller auf den Topf, der etwas größer ist als dieser. Dreht den Topf um und stürzt den Reis auf den Teller, es sollte ein sanfter "Plop" zu hören sein, wenn die Kruste sich vom Topfboden löst. Passiert dies nicht, nehmt einen Pfannenwender und löst die Kruste vom Topfboden und drapiert sie schön auf dem restlichen Reis... 

Servierfertig, mit tollem Tadig!



Gutes Gelingen beim Nachkochen und guten Appetit!

Donnerstag, 9. August 2012

Apfeltraum

Heute gibt es eine Nachspeise, Apfeltraum oder auch Apfeltiramisu, ist super leckere Nachspeise die ich seit Ewigkeiten mal wieder gemacht habe.

Mein Apfeltraum :-)

Ihr könnt hierfür entweder einen glutenfreien Biskuit backen oder ihr benutzt glutenfreie Löffelbuskits (Savoiardi/ Schär). Ich backe mir lieber einen Biskuitteig, damit schmeckt es mir einfach besser.


Das Rezept für 4 Personen, für eine Auflaufform so groß wie ein halbes Backblech:


Apfeltraum

Für die Füllung:

Apfelmus mit Äpfeln belegt und Zimt


200 g Apfelmus
250 g Magerquark
200 g Schmand
1 El Zitronensaft
2 Äpfel
Zimt
Zimtzucker

Für den Biskuit:
2 Eier
60 g Zucker
60 g Speisestärke
1 Tl Backpulver

Den Biskuit stellt ihr wie folgt her, oder ihr benutzt fertigen Löffelbiskuit.
  • Ihr trennt die Eier, und schlagt das Eiweiß mit einer Priese Salz steif, dann lasst ihr den Zucker in den Eischnee einrieseln und schlagt die Ganze Masse weiter. Dann mischt ihr das Backpulver mit der Speisestärke und hebt sie mit dem Eigelb unter den Eischnee. Ihr backt das ganze bei 180°C für etwa 12 Minuten. Denn Biskuit nun auskühlen lassen!
Den Biskuit mit Apfelschichten
  • Die Auflaufform mit dem Biskuit auslegen und mit dem Apfelmus bestreichen. Nehmt ihr fertigen Löffelbiskuit, dann solltet ihr das Apfelmus noch mit etwas Apfelsaft oder Calvados verflüssigen, damit wenn ihr den Löffelbiskuit damit tränkt, er sich auch schön vollsaugen kann! Natürlich könnt ihr auch in den normalen Apfeltraum mit dem selbst gebackenen Biskuit den Calvados benutzen!
  • Ihr schält die Äpfel, entkernt sie und schneidet sie in Scheiben, die ihr auf der Apfelmusschicht verteilt. Darauf verteilt ihr etwas Zimt.
Fix und fertig!
  • Den Magerquark mit dem Schmand und dem Zitronensaft zu einer geschmeidigen Masse verrühren und dann auf der Apfelschicht verteilen. Auf die Quarkschicht gebt ihr nun, etwa 1 El Zimtzucker und stellt das Ganze zugedeckt in den Kühlschrank für mindestens 4 Stunden.

 Guten Appetit und lasst es euch schmecken!


Dienstag, 7. August 2012

glutenfreie Scones

Frische Scones gehören zu jeder Teatime!

Frische Scones :-)

Scones  sind leicht süße britische Brötchen und schmecken am Besten mit  Cottage Cream, Lemon Curd oder frischer Marmelade! Ich habe meine ersten Scones bei einer glutenfreien Teatime im Traditionskaufhaus Fortume & Mason am Piccardilly in London gegessen. Und auf Wunsch von SabRina gibt es heute ein Rezept dazu!

Ich gebe euch ein Grundrezept,  das ihr mit Rosinen, getrockneten Kirschen, Schokoladendrops uvm. abwandeln könnt!

Hier mein Rezept für ca. 6 -10 Scones:



Glutenfreie Scones

250 g glutenfreies Mehl (Glutano Mix it)
2 Tl Backpulver (achtet dass glutenfrei)
1/2 Tl Natron
1 Priese Salz
20 g Zucker
60 g Butter
1 Ei größe M
125 g Quark
(50 g Rosinen...)


  • Backofen auf 200°C vorheizen.

  • Mehl, Backpulver, Natron, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen dann mit Ei, Butter und Quark (mit einer Küchenmaschine, einem Rührgerät oder von Hand) verkneten.

  • Auf die Arbeitsplatte etwas Mehl geben und mit den Händen noch etwas nachkneten (nun eventuell Rosinen oder Schokodrops einkneten), dann den Teig ca. 2 cm dick ausrollen. Nun mithilfe eines Glases oder eines Metallrings Kreise ausstechen. Die Reste wieder zusammenkneten, auswellen und weitere Kreise ausstechen.

  • Die Teigkreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit einem Eigelb bestreichen. 

  • Im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.

  • Die Brötchen aus dem Ofen nehmen, auf einem Gitter abkühlen lassen und servieren. 








Danke SabRina  für die Anregung, sie schmecken viel besser als gekaufte!


Frisch genießen mit etwas Erdbeermarmelade und Butter...

Sonntag, 5. August 2012

Apple Crumble

Nach einer kleinen Verschnaufpause melde ich mich nun zurück! Ich habe einen Umzug hinter mir und nun statt einer kleinen WG- Küche die ich mit fünf weiteren Leuten geteilt habe meine eigene persönliche Traumküche. ;-)

Mein fertiger Apple Crumble... hmmm war der lecker!

Aus diesem Anlass habe ich einen leckeren Apple Crumble zur Einweihung gebacken! Was ist das!? Werden sich nun sicher einige von euch Fragen! Ein Apple Crumble ist nichts anderes als ein Apfelstreuselkuchen ohne Boden!

Als Kind und auch heute noch liebe ich Streuselkuchen, leider ist er mir oft misslungen und der Hefeteig wird glutenfrei (bei mir) nie so saftig! Daher habe ich mir von den Briten den Apple Crumble geklaut!

Ihr mögt lieber Kirschen- oder Pfirsichstreusel? Kein Problem dieses Rezept gelingt euch mit jedem Obst!

Ich habe es in einer Auflaufform geschichtet! Die etwa 2/3 eines normalen Backblechs misst! Als Äpfel hatte ich Jona Gold, aber es geht eigentlich jede Sorte!

Das Rezept reicht für ca. 8 Personen!



Apple Crumble:

3 große Äpfel (~500g)
1  TL  gemahlener Zimt
120 g weiche Butter
120 g Zucker
200 g gf Mehl (Glutano Mix it/Schär Kuchenmehl oder ähnliches)

  • Äpfel schälen, entkernen, in Scheiben schneiden und in einer Auflaufform schichte, dann mit ca. 1/2 Tl Zimt bestreuen. Wer es zimtiger mag, nimmt einfach mehr oder streut über die fertigen Streusel vor dem Backen noch mal extra Zimt!


  • Aus weicher Butter, Zucker, Mehl und etwa 1/2 Tl Zimt den Streuselteig kneten (alles miteinander vermischen, ich nehm dafür die Finger). 

  • Die Streusel über die Äpfel Bröseln und das ganze mit der Grillfunktion im Backofen auf mittlerer Schiene für etwa 10 Minuten, bis die Streusel schön goldbraun werden!






Das ganze lasst ihr nun ein wenig abkühlen und gießt das ganze lauwarm! Guten Appetit!