Montag, 31. Dezember 2012

glutenfreie Käsewaffeln

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch! Kommt gut ins Jahr 2013, feiert schön! Und als letztes Rezept diese Jahr, gibt es für euch Käsewaffeln! Zu dem Rezept bin ich wie folgt, gekommen: Ich habe mit meinen Freunden zusammen gefrühstückt und wollte Waffeln backen, nur mögen es meine Freunde lieber herzhaft! Also habe ich was Neues probiert, habe schnell mein Waffelrezept in ein herzhaftes Käsewaffelrezept gewandelt und gebacken, ein voller Erfolg, denn wir alle lieben das Ergebnis!

Es sieht zwar wie eine süße Waffel aus, aber im Teig ist herzhafter Käse...



Käsewaffeln (6 Stück)

220 g glutenfreies Mehl (herzhaft, dunkel)
80 g weiche Butter (55g Rapsöl)
4 Eier
150 g herzhafter, intensiver Käse (gerne auch Schafs-/ Ziegenkäse)
200 ml Milch (Wasser/ Sojamilch)
+ Salz, Pfeffer, Cayenne Pfeffer

  • Die Eier zusammen mit der Butter (Rapsöl) schaumig schlagen, dann das Mehl und die Milch unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen! Nun den Käse (z.B. alten Cheddar) reiben unter die Masse rühren und im heißen Waffeleisen goldbraun backen! Heiß und knusprig genießen!

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Dienstag, 25. Dezember 2012

glutenfreies Zimtparfait

Ich wünsche euch allen und euren Familien fröhliche Weihnachten und hoffe ihr hattet einen schönen Heiligen Abend mit einem besinnlichen Familienfest, so wie ich!

Als Nachtisch gab es bei mir gestern Zimtparfait, ich finde das ist ein perfekter Nachtisch für Weihnachten und schmeckt einfach super! Dazu hatte ich Tk- Himbeeren aber auch ein Pflaumensoße aus Pflaumenmus und Pflaumenwein hätte wunderbar dazu gepasst!

Zimtparfait mit Himbeeren - yummi war das lecker


Parfait ist französisch und bezeichnet u.a. Halbgefrorenes! Mein Zimtparfait ist also so eine Art Eis, nur dass es nicht unter Rühren, sondern stehend gefroren wird! Zimtparfait ist sehr leicht herzustellen, wichtig ist nur, dass ihr ein sehr frisches Ei nehmt! Aber nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und gebe euch das leckere und schnelle Rezept!


Zimtparfait  (für 4)


1 Ei
50 g Zucker (ich fand es schon fast zu süß, ihr könnten auch 40 g nehmen)
125 ml Schlagsahne
1/2 Tl Zimt

Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen, der Zucker sollte sich vollständig im Ei aufgelöst haben, dann den Zimt dazugeben. In einer zweiten Schüssel die Sahne steif schlagen und dann die steif geschlagene Sahne unter die Ei- Zimt- Zuckermischung heben. Ihr könnt es nun entweder in eine Kastenform füllen, die Oberfläche glatt streichen und mit Frischhaltefolie bedeckt im Tiefkühlgerät einige Stunden (3-5h ) gefrieren lassen, oder wenn es schnell gehen soll, gebt ihr es wie ich in Muffinförmchen und lasst es in diesen gefrieren! In den Muffinförmchen ist es nach etwa 1,5 h durchgefroren!

Wenn ihr das Parfait in der Kastenform gemacht habt, dann nehmt es etwa 30 Minuten vor dem Anrichten herausnehmen und lasst es bei Zimmertemperatur stehen lassen. Dann stürzt ihr das Parfait stürzen und schneidet es in Scheiben. Die Muffinförmchen müsst ihr nur etwa 10 Minuten vor dem Servieren herausnehmen, ihr könnt dann gleich die Form entfernen und alles lecker anrichten!


Dazu passt gut Pflaumensoße (Pflaumenmus und Pflaumenwein 1:1 mischen) oder ein säuerlicher Fruchtspiegel. Also dann, lasst es euch schmecken!

Montag, 17. Dezember 2012

glutenfreie Elisenlebkuchen

Lebkuchen gehören ja zu Weihnachten wie der Tannenbaum! Ich liebe Elisenlebkuchen und ich backe sie eigentlich jedes Jahr!

Elisenlebkuchen... so wie meine Oma sie bäckt
Dieses Jahr habe ich zwar so viele Plätzchen gebacken, zu meinen heiß geliebten Elisenlebkuchen habe ich es leider nicht geschafft! Aber dafür gibt es ja Oma :-) die hat mir nämlich eine ganze Dose gebacken, nur für mich ganz glutenfrei, denn sie sind ganz ohne Oblate! Ihr könnt natürlich die Elisen auch mit glutenfreier Oblate backen!

Eisenlebkuchen kommen aus Nürnberg und dort könnt ihr auch große und lecker glutenfreie kaufen! Einige kennen sicher das Bild schon aber hier noch mal weil die Elisen vom Jakob einfach so gut sind! Ihr bekommt sie am Hauptmarkt in Nürnberg, dort ist ein Stand der sie verkauft!

Diese Elisen sind super, aber Omas sind auch richtig klasse! Das Rezept ist sicher ähnlich, aber trotzdem sind sie unterschiedlich! Ich habe sie zwar dieses Jahr nicht selbst gebacken, aber ich will euch trotzdem das Rezept geben, denn Elisenlebkuchen sind mir die Liebsten!



Und hier kommt nun für euch Omas Elisenrezept:

Elisenlebkuchen

125 g gemahlene Mandeln
1 Msp Backpulver
75 g Zitronat/Orangeat
2 Eier
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Msp Nelke
1 Tl Zimt
1 Fläschchen Rumaroma

+ Zuckerguss
+ Schokoglasur

Das Zitronat oder Orangeat mit einem Messer sehr fein hacken, die Mandeln im Mixer fein zermahlen.

Die Eier trennen und das Eiweiß zu Eischnee schlagen, dies erstbmal kaltstellen.  Eigelb, Vanillezucker und Zucker miteinander vermischen und aufschlagen, bis der Zucker sich gelöst hat, dann die Gewürze, Rumaroma Mandeln und Zitronat/Orangeat untermischen. Nun vorsichtig den Eischnee unterheben.

Mit einem Löffel auf die Oblaten etwas Lebkuchenmasse geben und mit einem feuchten Messer glatt streichen, oder Lebkuchenmasse direkt  kleksweise auf ein mit Backpapierausgelegtes Backblech geben und jeden Kleks glatt streichen.
Bei 180°C Ober- und Unterhitze etwa 12- 15 Minuten backen.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, dann mit Schokoglasur oder Zuckerguss glasieren, dies Abtrocknen lassen und in einer Plätzchendose lagern!

Samstag, 15. Dezember 2012

glutenfreie Mandelspitzbuben

Das Spitzbubenrezept gibt es bei uns jedes Weihnachten und sie schmeckt extrem gut! Meine Mutter sagt: "Ohne Spitzbuben, kein Weihnachten!"

Der Blick in die Plätzchendose!
Hier das Rezept, so wie die Mandelspitzbuben schon seit Generationen bei uns in der Familie gebacken werde. Seit 14 Jahren aber nur noch in glutenfrei! Allerdings ist der Teig schon glutenhaltig eine kleine Herausforderung, glutenfrei ist er also noch ein klein wenig schwieriger! Denn der Teig ist eigentlich ein Streuselteig ... damit daraus ein toller mürber Spitzbubenteig wird, gibt es einen Trick, der aber recht aufwendig ist! Das Rezept empfehle ich nur geduldigen und erfahrene Bäckern, die nicht so leicht verzweifeln... aber das Ergebnis belohnt für all die Mühen!



Mandelspitzbuben (~40 Stück)


65 g Mandeln, geschält und fein gemahlen
200 g glutenfreies Mehl (helles Mehl)
100 g Zucker
115 g Butter
1/2 Vanilleschote

und für nach dem Backen:
Gelee am Besten Johannisbeere
Zucker mit Vanillezucker

Gebt die Mandeln in kochendes Wasser und lasst sie aufkochen und dann 10 Minuten im heißen Wasser ziehen! Gießt sie durch ein Sieb und schreckt sie mit kaltem Wasser ab. Nun könnt ihr die Haut von den Mandeln ganz einfach ablösen! Trocknet sie nun kurz ab und gebt sie dann zusammen mit dem Zucker in den Mixer und lasst alles ganz fein mahlen! Es lohnt sich, die Mandeln selbst zu schälen und zu mahlen!

Mischt zuerst alle trockenen Zutaten, gebt dies nun auf ein großes Schneidebrett oder die saubere Arbeitsplatte und schneidet die kalte Butter in Flöckchen hinein. Nun beginnt die harte Arbeit! Ihr nehmt ein großes Messer und hackt die Butterflocken ganz fein unter die Mehl-Mandel-Zucker-Mischung! Gebt das ausgekratzte Vanillemark hinzu. Hackt so lange, bis das Fett ganz fein geworden ist und keine sichtbaren Fettklümpchen im Teig sind! Dann knetet es schnell mit der Hand zu einem Teig und lasst diesen für 12-24 Stunden im Kühlschrank ruhen.

Teig 2 Stunden vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen und an einen nicht zu warmen Ort stellen. Den Teig portionsweise 3 mm dick ausrollen und kleine Plätzchen ausstechen! Wundert euch nicht, der Teig ist sehr brüchig und es erfordert einige Geduld und Gefühl ihn zu verarbeiten (das ist auch mit Gluten so, sagen meine Oma, Mutter). Schaut das ihr möglichst eine gerade Anzahl von Plätzchen (~ 80 Stk.) bekommt. Legt diese mit etwas Abstand aufs Backblech da sie etwas aufgehen! Stellt die Plätzchen vor dem Backen noch mal für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank (oder den Balkon).

Backt die Plätzchen bei 170°C Ober-und Unterhitze für 10-12 Minuten. Nehmt die Plätzchen auf den Ofen, lasst sie kurz auskühlen, so das die Kekse nicht mehr brüchig sind. Die Arbeitsschritte, die nun folgen, gehen am besten zu zweit!
Bestreicht die Plätzchenunterseite mit Gelee und setzt eine andere Unterseite dagegen! Das Plätzchen dann noch sofort schnell in Zucker wenden und fertig sind eure Spitzbuben! Am Besten ihr macht dies zu zweit, einer bestreicht die Plätzchen und setzt sie zusammen, der andere wendet sie in Zucker und packt sie in die Dose. Lasst sie dann in der offenen Dose fertig auskühlen!

Freitag, 14. Dezember 2012

Fränkisches Schäufele á la Patrizia

Ich war vor Kurzem übers Wochenende in Nürnberg, und dort habe ich so einiges erlebt! Nürnberg ist eine tolle Stadt, ich habe dort Freunde besucht, neue gefunden und bin lecker bekocht worden bin! Patrizia hat Schäufele gemacht und mir ein neues Rezept beigebracht!

Schaut euch das Bild mit dem fränkischen Schäufele, dem Knödel, Rotkohl und Schmorgemüse an! Ich könnte in den Rechner beißen... es war so lecker!
Und das Rezept ist erstaunlich einfach. :-)

Mit Freude konnte ich am Hauptmarkt beim Stand der Firma Jakob glutenfreie Lebkuchen entdecken und ganz viele Lebkuchen kaufen!
Die sind ja soooooo lecker und es gibt eine riesige Auswahl! Die Elisenlebkuchen haben eine Oblate aus Maisstärke und sind entweder braun, mit Zuckerguss oder mit Schokobezug zu haben! Dann gibt es sie auch noch in vielen Dekovariationen! Ich war hell auf begeistert!

Schaut euch die leckeren diversen glutenfreien Lebkuchen an!
Herzlichen Dank an www.schmidtlein.de  und Jürgen, der mir seine Fotos für diese Collage zur Verfügung gestellt hat!

Nun aber wieder zum Schäufele! Patrizia hat für mich dieses traditionelle Sonntags- und Fesstagsessen aus Franken zubereitet und mir ihr Rezept verraten!


Das Schäufele nennt man so, weil das Schweine-Schulterblatt die Form eines Schaufelblattes hat.Obwohl es auch daran liegen könnte, wie man dieses leckere Essen rein schaufelt!

Allerdings ist es außerhalb Frankens nicht so leicht ein Schäufele zu bekommen, denn die regionale Tradition spiegelt sich nicht nur in der Zubereitung des Schäuferles sondern auch in der Form und Beschaffenheit des Fleisches wieder. Leider findet man nicht überall einen Metzger, der weis, was gemeint ist!


Fränkisches Schäuferle á la Patrizia (für 3-4 Personen)


~1,5 kg Schäufele (Schulter vom Schwein mit Schwarte und Kochen, ungeräuchert)
1,5- 2l Gemüsebrühe
3-4 Zwiebeln
3-4 Karotten
1 Lauch
+Salz, Pfeffer, Paprika, Kümmel (gemahlen oder zerrieben)

+ Knödel und Rotkraut oder Knödel und Sauerkraut

Mit eingeschnittener Schwarte,
noch ungebraten!
Wascht das Fleisch und tupft es gut trocken! Dann müsst ihr die Schwarte einschneiden so das 1x1cm große Quadrate entstehen! Das gelingt am Besten mit einem sehr scharfen Messer oder Teppichmesser! Schneidet Tief in die Schwarte und das Fett ein, aber nicht in das Fleisch! Aus den kleinen Quadraten entsteht zum Schluss eine besonders leckere und sehr knusprige Kruste!
Heizt den Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vor, macht reichlich Gemüsebrühe (am einfachsten aus glutenfreier Instantgemüsebrühe), den beim garen im Ofen darf das Schäufele nie trocken liegen! Wascht und schält das Suppengemüse und die Zwiebeln und schneidet es in 15 cm große Stücke und halbiert die Zwiebeln.

So schaut es nach 1 Stunde aus!

Das Schäufele nun mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Paprika würzen und in einen flachen Bräter, Auflaufform oder Fettpfanne,mit der Kruste nach oben legen, und etwa 1 Liter Gemüsebrühe dazugießen. Das nun 1 Stunde bei 180°C auf der untersten Schiene braten lassen, nach dieser Stunde gebt ihr das Gemüse hinzu, und lasst es noch für weitere 2,5-3 Stunden im Ofen garen. Achtet darauf, dass das Schäufele nie trocken liegt, gießt weitere Gemüsebrühe oder Wasser hinzu!
Darauf achten, dass nicht zu viel Flüssigkeit verdampft, nicht dass Suppengemüse und Soße anbrennen.Also bei Bedarf Gemüsebrühe oder Wasser nachgießen, aber nur soviel, dass das Suppengrün nicht ganz bedeckt ist. 45 Minuten vor Ende der Bratzeit, könnt ihr eure Beilagen vorbereiten! Ihr könnt folgendermaßen Testen, ob euer Schäufele nach der Bratzeit fertig ist! Nehmt ein dünnes, elastisches Messer und fahrt ein kleines Stück zwischen Fleisch und Knochen entlang, es sollte leicht gehen. Beim Tranchieren muss einem dann das saftige Fleisch geradezu vom Knochen fallen.

Nach 3 Stunden, vor dem Grillen!
Nun könnt ihr das Gemüse aus der Soße nehmen und warmstellen, die Soßse gießt ihr durch ein Sieb in einen Topf. Ihr könnt das Gemüse, entweder als Beilage essen, oder ihr püriert es fein in der Soße. Patrizia isst es als Beilage und es hat mir so klasse geschmeckt! Kocht die Soße noch einmal auf und schmeckt sie mit Salz, Pfeffer, Paprika ab, ist sie zu kräftig verdünnt sie!



Schäufele vor dem Grillen...
... und nach dem Grillen!
Das Schäufele gebt ihr wieder in die Bratenpfanne und gebt es zurück in den Ofen, bei dem ihr nun den Grill eingeschaltet habt, und grillt die Schwarte resch! Sie ist fertig, wenn sie anfängt Bläschen zu werfen! Beobachtet das genau, nicht das euer Schäufele verbrennt!


Das Schäufele längs in Scheiben aufschneiden (das zarteste Stück ist an der Knochenunterseite). Achtet beim Anrichten darauf, dass die Kruste soßenfrei bleibt, dann ist und bleibt sie resch! Nun alles mit Kartoffelknödeln und Rotkraut genießen!


Hmm... lecker was für ein tolles Sonntagsessen!

Danke nochmal an meine Lieben Nürnberger Gastgeber Patrizia und Jürgen sowie an die nette Zölirunde beim Fischförster!

Freitag, 7. Dezember 2012

Kochzauber Kochbox glutenfrei

- Enthält Werbung-


Die Firma Kochzauber hat mich gefragt, ob ich ihre Kochbox, du & ich einmal testen möchte!
Sie bieten ihre Kochboxen inzwischen auch glutenfrei an, und ich habe mich über diese Box gefreut und möchte euch meine Erfahrung nicht vorenthalten!

Und am Ende gibt es noch ein leckeres Gericht für euch zum Nachkochen!

Auf dem Blog von Kochzauber findet ihr tolle Gerichte, zwar sind nicht alle glutenfrei, aber wir sind geübt im Umbasteln!

Meine Kochbox, nur die Zutaten,
ohne die Kühlelemente

Es hat mich sehr gefreut das Sie mir, obwohl ich nicht im Lieferbereich bin, trotzdem eine Kochbox geschickt haben.
Ich hatte ehrlich gesagt Angst, dass die Zutaten nicht frisch sind, aber als der Postbote mit dieser Riesen Styroporkiste, mit vielen Kühlelementen vor der Tür stand war ich erleichtert. Und schon beim Auspacken konnte ich feststellen, das alle Produkte sehr frisch waren. Alle Zutaten die ankamen beste Qualität und noch gut gekühlt, im Paket waren +4°C, genau wie in einem Kühlschrank!


Zutaten für das winterliche
Gemüse-Pot au Feu mit feinen Nudelplatten
Ich habe also meine Box ausgepackt und hatte drei Gerichte zu entdecken. Neben den ganzen Zutaten für die Gerichte enthielt die Kochbox auch für jedes Gericht eine detaillierte Kochkarte mit dem Rezept. Das Rezept ist gut erklärt und schwierige Kochvorgänge sind auf einer Extrakarte genau erklärt.

Alle Zutaten in der Kochbox, die glutenhaltig hätten sein können, waren zusätzlich noch einmal als glutenfrei gekennzeichnet, was mich sehr gefallen hat!


Zu entdecken gab es: Winterliches Gemüse-Pot au Feu mit feinen Nudelplatten, fruchtiges Mango-Kokos-Curry mit Schweinefleisch und Apfel-Rahm-Kraut mit Bratwürstchen und Spätzle.


Und so sah das Gemüse- Pot au Feu aus
Das erste Gericht, das winterliches Gemüse-Pot au Feu mit feinen Nudelplatten, hat eine Zölifreundin mit ihrem Mann getestet, sie war insgesamt zufrieden mit der Qualität der Zutaten.
Sie hat das Essen nach dem probieren allerdings noch mit weiteren Kräuter, etwas Zitronenschale und einem Schuss Weißwein verfeinert! Von den Nudelplatten war sie ein wenig enttäuscht, da sie leider trotz extrem viel Salzwasser, noch ziemlich zusammengeklebt haben.

Sie sagte:" Trotz der Panne mit den Nudelplatten, hat das Essen gut geschmeckt, die Portion war reichlich und die Rezeptidee hat uns auch gut Gefallen. Ich finde die Idee eine Box mit Rezepten und allen Zutaten geliefert zu bekommen super, da probiert man auch eher mal was Neues aus!

Zutaten für das Mango- Curry
Das zweite Rezept, fruchtiges Mango-Kokos-Curry mit Schweinefleisch, wollte ich mit einer anderen Zölifreundin testen, die dann aber leider verhindert war, also habe ich es alleine zubereitet.

Ich muss sagen die Zeitangabe auf dem Rezept kam genau hin, und die Kochkarten haben einem die Vorgehensweise genau erklärt! Das Rezept war superlecker und schnell zubereitet!

Besonders begeistert war ich von der Mango, eine so gute und auf den Punkt gereifte Mango hatte ich lange nicht mehr! Aber alle Zutaten waren frisch mit toller Qualität!

So sah mein cremiges Mango-Curry aus!

Auch diese Portion wahr sehr reichlich und hat mir für drei reichliche Portionen gereicht!

Ich habe das Rezept auch ein klein wenig mit Schärfe und mehr Currypulver abgewandelt, aber nachwürzen kann ja jeder nach seinem Geschmack ganz einfach, ein überwürztes Essen hingegen ist schlecht behoben.

Das dritte Gericht, Apfel-Rahm-Kraut mit Bratwürstchen und Spätzle, habe ich zusammen mit einer Vegetarischen essenden Freundin verspeist (da gab es mehr Bratwürstchen für mich). Ihr sie hat die Tofuspätzle probiert, da ich nur wenig Soja vertrage, sie fand sie pur ein klein wenig fade, aber mit dem deftigen Kraut ganz lecker. Da ich leider nicht so viel Soja vertrage, habe ich schnell ein paar frische Spätzle zum Kraut gemacht.

Insgesamt waren wir alle von der Qualität der Zutaten begeistert und die Rezeptideen haben uns gut gefallen. Eine Zeitersparnis, im Vergleich zu normalen Abenden, konnte keiner von uns feststellen, aber eine Zubereitungszeit von 30 Minuten ist durchaus schnell.

Hier noch ein schickes Foto
einer Kochbox von Kochzauber!
Wir sind der Meinung, dass man durch die Kochboxen eine größere Abwechslung hat und sich wahrscheinlich manche dadurch gesünder ernähren werden.

Kochboxen sind besonders gut geeignet für Lebensabschnitte, in denen man wenig Zeit hat, auch für Personen, die das Kochen erst noch lernen müssen, oder sich sonst nicht gesund ernähren würden!
Denn dadurch das einem die Box direkt ins Haus gebracht wird erspart man sich den Gang durch den Supermarkt und den dortigen Versuchungen!

Kochzauber liefert nun (seit 18.1.2013) in jede deutsche Stadt. Für die, die das nun ausprobieren wollen, auf  www.kochzauber.de findet ihr die Kochboxen.
 
Da mir besonders gut das Mango- Kokos- Curry geschmeckt hat, darf ich euch das Rezept dazu mit freundlicher Genehmigung von Kochzauber, noch im Detail vorstellen!


Fruchtiges Mango-Kokos-Curry mit Schweinefleisch, für 2

1 reife Mango
50 g Zuckerschoten
200 g Schweinefilet
200 ml Kokosmilch
100 ml glutenfreie Gemüsebrühe
1 El Öl
1 El Butter
4 g glutenfreies Currypulver
+Salz, Pfeffer, Paprikapulver Zitronensaft

150g Basmatireis




  • Bringt in einem Topf 300ml Wasser zum Kochen, gebt dann etwas Salz und den Reis hinzu, rührt herum, lasst es einmal aufkochen und bei kleinster Hitze mit geschlossenem Deckel für ca. 10 Minuten fertig garen lassen. 
  • Währenddessen schält ihr die Mango, schneidet sie in 2 cm große Würfel. Das geht am einfachsten, wenn ihr auf der einen Seite der Länge nach alle 2 cm die Mango bis zum Stein einschneidet, habt ihr das geschafft, dreht die Mango um 90° und schneidet wieder alle 2 cm die Mango nun quer ein. Wenn ihr nun waagrecht am Kern entlang schneidet, habt ihr Mangowürfel. Wiederholt das nun auf der anderen Seite der Mango.
  • Wascht und schneidet die Zuckerschoten in feine Streifen. Wascht nun noch das Fleisch, tupft es trocken und schneidet dies ebenfalls in 2 cm große Würfel! 
  • Erhitzt 3 El Öl in einer Pfanne und bratet das Fleisch auf höchster Stufe 2 Minuten von allen Seiten her an. Gebt noch etwas Salz und Pfeffer hinzu und nehmt das Fleisch aus der Pfanne. 
  • Bratet nun die Hälfte der Mangowürfel bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten an, gebt dann 1 El Butter und das Currypulver dazu. Löscht das Ganze mit Kokosmilch und Brühe ab. Lasst es nun noch einmal 4 Minuten kochen. Dann gebt ihr alles in ein hohes Gefäß und püriert es fein zu einer cremigen Soße!
  • Gebt die Soße zurück in die Pfanne und rührt die Zuckerschoten unter und lasst es für ca. 2 Minuten köcheln. Gebt nun das Fleisch und die Mangowürfel hinzu, erwärmt alles noch einmal für 1-2 Minuten. Schmeckt nun mit Salz, Pfeffer, Paprika und eventuell noch etwas Curry und Zitronensaft ab!

Donnerstag, 6. Dezember 2012

glutenfreie Kokosmakronen



Kokosmakronen, sind wie alle Makronen sind ideal um übrige Eiweiße zu verwenden! Wenn ihr kein Kokos mögt, nehmt doch gemahlenen Mandeln oder Nüsse! Ihr könnt sie sowohl mit gf Oblaten backen, als auch ohne!


Kokosmakronen

2 Eiweiß
1 Prise Salz
80 g Puderzucker
150 g Kokosflocken
(Oblaten, Schokolade)

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und dann nach und den Puderzucker unterschlagen, bis der Puderzucker sich völlig aufgelöst hat. Dann mit einem Gummilöffel die Kokosraspeln unterrühren.

Mit zwei Teelöffeln kleine Nocken abstechen und formen. Dann entweder direkt auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech oder auf Oblaten geben.

Bein 160°C für 15-20 Minuten backen, bis sie leicht braun sind. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Wer möchte, kann das Ganze mit geschmolzener Schokolade verzieren!
Dann möglichst in Plätzchendosen lagern!

glutenfreie Vanillekipferl

Vanillekipferl! lecker :-)

Ich mag Vanillekipferl gerne und bis jetzt hatte ich nie ein Problem sie zu backen!

Aber dieses Jahr war der Wurm drin! Aber ich habe den Fehler gefunden, nachdem ich mehrere Rezepte und Mehle ausprobiert habe ... daher freut euch auf ein gutes glutenfreies Vanillekipferl Rezept!


Vanillekipferl... 1. Versuch!

Also Vanillekipferl ... das war ein Akt, sage ich euch!

Ich habe eine Zöli- Freundin, die ich durch die fb Gruppe Zöliakieaustausch kenne, besucht.
Wir wollten zusammenbacken.
Angekommen erzählte sie mir von ihrem Plätzchen Desaster ... alle schäumen so im Mund auf! Das Erlebnis hatte ich noch nie und konnte es mir auch nicht recht vorstellen, bis ich ihre Kekse probierte!

Das Schlimme ist nur, dass uns, genau dasselbe mit unseren zusammengebackenen Plätzchen auch passierte! Jetzt haben wir hin und her überlegt und auch den Fehler gefunden!

Ein Mehl, das nur aus Maisstärke und Maismehl besteht, ist nicht für manche Plätzchensorten geeignet! Schaut daher unbedingt auf die Zutatenliste!

Ich habe diese Jahr super Plätzchen mit dem Schär Kuchen und Keks Mehl gebacken, aber das waren keine reinen Butterplätzchen, bei denen hatte ich mit Schär leider das Gefühl Brausepulver im Mund zu haben!

Da ich aber so gut wie nie reine Fertigmischungen verwende, sondern immer noch mit etwas anderem mische hatte ich diese Erlebnis des Brausepulvers noch nie!

Daher mein Tipp an euch: Mischt euch am besten selbst ein helles Mehl aus verschiedenen Stärken und Mehlen zusammen, oder achtet darauf, dass möglichst viele verschiedene Zutaten in der Mehlmischung enthalten sind!

Wie das mit dem selber mischen funktioniert, könnt ihr in diesem Video von: "The glutenfree girl and the chef ansehen!"

Ich habe mich an dem Rezept der Firma 3 Pauli orientiert!


 Vanillekipferl (~70 große)

1 Pck. Vanillezucker
150 g Butter
1 Ei
80 g Zucker
1 Prise Salz
140 g Helle Mehlmischung
60 g Klebereismehl
50 g gemahlene Mandeln
1/2 Pck. Backpulver

Puderzucker und Vanillezucker zum
Bestäuben nach dem Backen


Die Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz und den Eiern schaumig rühren. Die Mandeln mit dem Backpulver und der Mehlmischung trocken mischen und zum Teig geben. Alles zunächst verrühren und dann schnell mit den Händen verkneten (sehr klebrig, wird nach dem Ruhen besser). In Frischhaltefolie verpacken nun mindestens 30 Minuten kühl stellen.

Wer allerdings ein Kipferl Backblech besitzt, kann den Teig gleich direkt dort hinein streichen und dann kaltstellen.



Von dem Teig immer kleine Stücke abteilen und mit ganz wenig Mehl, eine Rolle formen, diese schneidet ihr in gleichgroße Teile und formt daraus dann die Kipferl, legt diese dann, mit größerem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech. Ist ein Backblech voll, stellt die Kipferl noch mal 20 Minuten in den Kühlschrank oder auf den Balkon (wenn es draußen kälter als 6°C ist).

Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Die Kipferl 20-25 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis sie leicht braun werden. Sofort nach dem Backen die Vanillekipferl mit einer Mischung aus Puder- und Vanillezucker bestreuen und auf dem Blech auskühlen lassen!

Denn solange sie warm sind, sind die Kipferl weich und bröselig, erst ausgekühlt haben sie die richtige Konsistenz!

Montag, 3. Dezember 2012

glutenfreie Engelsaugen

Engelsaugen sind eine Art Butterplätzchen mit einem Marmeladenkleks! An Marmelade oder Gelee könnt ihr verwenden, was ihr im Kühlschrank habt oder ihr am liebsten esst! Versucht euch doch mal an Engelsaugen.



Engelsaugen (~ 50 Stück)


175 g glutenfreies Mehl
(helles Mehl... je mehr gf Getreide desto besser)
65 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eigelb
125 g Butter
~1 El Marmelade

Vor dem Backen ...
achtet auf genügend Abstand
  • Butter, Zucker, Vanillezucker mit dem Eigelb schaumig schlagen, dann das Mehl dazugeben und es unterkneten. Solange mit den Händen weiterkneten und eventuell noch etwas Mehl zugeben, bis ein geschmeidiger Teig, der nicht klebt entstanden ist! Den Teig nun in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, zu einer gleichmäßig dünnen Rolle verarbeiten und in 50 gleichgroße Teile schneiden.
und nun nach dem Backen!
  • Daraus nun 50 Kugeln rollen, die ihr leicht flach drückt und in deren Mitte ihr eine Kuhle mit dem kleinen Finger hineindrückt. Diese Kuhle füllt ihr nun mit Marmelade!
  • Setzt sie auf zwei Backbleche und achtet auf genügend Abstand, denn die Plätzchen werden etwas breiter und ihr wollt ja viele kleine Engelsaugen und nicht einen Riesen Keks!
  • Backt die Plätzchen im 200°C heißen Backofen für 10-15 Minuten, lasst sie dann auf einem Kuchengitter auskühlen und packt sie in eine Plätzchendose!