Dienstag, 24. Dezember 2013

glutenfreie schlesische Pfefferkuchen

Meine Oma Traute, die aus Schlesien stammt, hat vor Jahren ein altes Handgeschriebenes Pfefferkuchen Rezept wiedergefunden. Es ist in Sütterlin geschrieben (siehe Foto2) und sehr alt!

Vor etwa 4 Jahren hat sie sich dann auch die Mühe gemacht und es für mich in glutenfrei gebacken! Seit diesem Zeitpunkt träume ich von diesen Lebkuchen!



Auch wenn sie Pfefferkuchen heißen, es ist kein Pfeffer drinn, es ist ein Name für Lebkuchen der aus dem Mittelalter stammt und darauf zurückzuführen ist, dass viele "exotische" Gewürze im Teig enthalten sind.

Es gibt die diversesten Rezepte, für schlesische Pfefferkuchen da jede Familie ihren Pfefferkuchen anders würzte und buck! Dieses spezielle Rezept hat schon die Großmutter meiner Oma gebacken und das Rezept ist über 100 Jahre alt!

Es stammt wohl aus Schloss Rohnstock von einer Frau Fischer, genaueres kann ich zur Herkunft nicht sagen, aber diese Lebkuchen sind sehr lecker und man bekommt auch heute alle Zutaten Problemlos! Der Teig muss nur etwa 1-5 Tage im Keller ruhen, bevor ihr ihn backen könnt.



schlesische Pfefferkuchen aus Schloss Rohnstock


350 g Zucker
3 Eier
1 gute Msp gemahlene Nelke
1 Tl gemahlener Zimt
1 gute Msp gemahlener Kardamom
1 unbehandelte Bio Zitrone
175 g Mandeln
125 g Zitronat
250 g Honig
62 g Butter
450 g Mehl
5-10 g Natron oder Hirschhornsalz

150-250 g Puderzucker für den Guss

Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben, dann die Zitrone auspressen und für den Zuckerguss beiseite stellen. Die Mandeln für den Teig fein im Mixer mahlen und das Zitronat noch etwas feiner hacken.

Den Zucker zusammen mit den Eiern in die Küchenmaschine geben und 15 Minuten kräftig rühren lassen, so dass die Masse schaumig wird. Dann alle weiteren Zutaten in die Schüssel geben, erst das Mehl etwas unterrühren von Hand, dann mit der Küchenmaschine noch mal kurz durchrühren.
 
Den Teig nun 2-3 Tage abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und gleichmäßig verteilen. Der Teig ist ziemlich zähflüssig, am besten geht es mit einem angefeuchteten Messer oder Teigschaber.

Backt den Teig bei 180 °C mit Ober und Unterhitze für ca. 25-30 Minuten. Testet mit einem Holzstäbchen ob der Pfefferkuchen durch ist.

Den Puderzucker sieben und mit dem Zitronensaft zu einem zähflüssigen Zuckerguss verrühren.  Den Pfefferkuchen aus dem Backofen nehmen und den noch warmen Pfefferkuchen mit dem Zuckerguss gleichmäßig bestreichen. Ihr könnt den Pefferkuchen noch mit Zuckerperlen oder Streußeln dekorieren!

Den Pfefferkuchen dann sofort schneiden, bevor der Pfefferkuchen kalt und der Zuckerguss trocken ist. Die Pfefferkuchenstücke dann auf dem Abkühlgitter abkühlen lassen und dann in einer Plätzchendose verstauen!

glutenfreie Spekulatius - 2 Rezepte



Ich habe Spekulatiusformen aus Silikon geschenkt bekommen und nun will ich mich auch an Spekulatius Keksen versuchen!

Ich weiß, eigentlich bin ich heute mit dem Weihnachtsplätzchen spät dran, aber seht es als Anregung für nächstes Jahr!
Ich habe mich an 2 Rezepten versucht, der Apfelspekulatius ist selbst ein erdacht. Es gibt für euch Mandelspekulatius (links), und Svenjas Apfelspekulatius (rechts)! Versucht euch auch mal daran es geht schnell und sie sind so lecker! Meine liebsten sind mir die Apfelspekulatius, mit Apfel und Zimt- hmmm. Leider sehen sie nicht so hübsch aus!



Ihr habt keine Spekulatiusformen! ???

Kein Problem es gibt noch andere Möglichkeiten Spekulatius Kekse zu machen!

Ihr könnt,  wenn es ein fester Teig ist, ihn dünn auswellen, in Springerle Modeln geben oder dünne Plätzchen ausstechen oder ihr backt dünne Spekulatiusplatten.

Spekulatiusplatten könnt ihr klein oder in  Backblechgröße backen und auch flüssigen Teig könnt ihr so backen. Die Platten brecht ihr dann in kleine Stückchen!


Mandelspekulatius (24 Spekulatius)

90g weiche Butter
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
1/2 Tl Lebkuchen oder Spekulatiusgewürz
1 Prise Salz
1/2 unbegandelte Zitrone (Schale)
1 Tl Rum
225 g Mehl (nehmt 180 g Mehl und 45g fein gemahlene Mandeln, dann wird es noch mandeliger)
25 g Speisestärke
50 g Mandelblättchen

Reibt die halbe Schale der Zitrone fein ab. Rührt die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig. Gebt dann das Ei, die Gewürze und den Rum dazu und verrührt alles Gründlich.

Siebt das Mehl und die Speisestärke in die Butter-Zucker-Ei-Mischung, rührt alles zusammen und knetet es mit den Knethacken des Handrührgerätes gut durch.

Deckt den Teig zu und stellt ihn für etwa 12-24 Stunden in den Kühlschrank.

Heizt am nächsten Tag den Backofen auf 180 °C Ober-und Unterhitze vor. Knetet den Teig noch einmal gut durch, bis er schön geschmeidig ist.

Bestäubt die Silikonförmchen mit Backpulver und drückt immer etwas Teig hinein und gebt die Mandelblätter darauf. Rollt alles mit dem Nudelholz noch einmal Fest. Ihr könnt auch Spekulatius Model oder Springerle Model benutzen, diese Bestäuben, dem Teig hinein drücken, überschüssigen Teig mit einem Draht abschneiden und die Sekulatius aus den Modeln nehmen und auf Backpapier geben.

Habt ihr keine Förmchen, wellt den Teig zwischen Frischhaltefolie etwa 3 mm dünn aus, drückt etwas Mandelblättchen auf dem Teig fest und stecht entweder Formen aus oder schneidet gleichgroße Platten.

Stellt die Backförmchen in den Backofen auf mittlerer Schiene oder backt die Plätzchen Backen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech etwa 8 Minuten, bis sie golden sind.

Nehmt die Plätzchen aus dem Backofen, lasst sie auskühlen, wundert euch nicht, sie sind noch etwas weich und flexibel, sie werden beim Abkühlen fest. Verstaut sie sobald sie ausgekühlt sind in einer Plätzchendose, sie ziehen schnell Feuchtigkeit.


Svenjas Apfelspekulatius (24 Spekulatius)

65 g Rapsöl 
50 g Zucker 
1 Ei
½ Prise Salz
1 mittelgroßer Apfel 
1-2 Tl Zimt
75 glutenfreies helles Mehl
1/2 TL Backpulver
50 Gramm gemahlene Mandeln


Heitzt den Backofen auf 180 °C, Umluft 160 °C, Gas Stufe 3 vor. Rapsöl mit Ei und Zucker schaumig rühren. Den Apfel mit dem Zimt im Mixer oder mit dem Pürierstab zu Brei zerkleinern. Salz, Apfelbrei, Mehl, Backpulver und Mandeln zugeben und alles mit einem Handrührgerät zu einem Teig verrühren. Es wird ein zähfüssiger klebriger Teig.



Bestreut die Spekulatiusformen oder das Backpapier dünn mit Puderzucker, gebt in die Formen etwas Teig und streicht ihn mit der Rückseite eines Messer glatt aus. Nehmt ihr Backpapier macht entweder eine große oder mehrere kleine Platten die gleichmäßig dick sind.

Backt die Spekulatius nun für 15 bis 20 Minuten goldbraun und lasst sie auf einem auskühlgitter auskühlen. Wundert euch nicht, die Plätzchen sind erst weich, werden aber beim abkühlen fest! Verstaut sie sobald sie ausgekühlt sind in einer Plätzchendose, sie ziehen schnell Feuchtigkeit und werden dann labberig.


Produkttest- Alnavit glutenfreies Weihnachtsgebäck

Das ist mir nun total peinlich! Hab ich diesen Post über die glutenfreien Weihnachtsprodukte von Alnavit geschrieben und vergesse ich doch total das Online stellen. Ich kann euch aber bestätigen Weihnachtsplätzchen schmecken zum Glück auch noch nach Weihnachten! Denn das Paket von Alnavit erreichte mich am 24. August!

Am 24. August bekam ich von Alnavit ein tolles Paket mit leckeren Weihnachtlichen Plätzchen und obwohl ich etwas skeptisch war, da es doch sehr warm war, muss ich sagen, die Plätzchen schmecken auch im Sommer toll!

Die Dominosteine von Alnavit liebe ich schon, seit ich sie vor etlichen Jahren zum ersten mal gegessen habe! Sie sind herrlich lecker und auch die Buttersterne mit ihrer tollen Zimtzuckerkruste haben sich sofort einen Platz in meinem Herzen gesichert.

Für "faule" oder als Mitbringsel oder als Geschenk für jemanden mit Zöliakie sind diese Plätzchen eine tolle Idee. Sie schmecken wie selbstgebacken und sie schmecken richtig gut!







Einen herzlichen Dank an Alnavit, für dieses tolle Weihnachtliche Paket, mit den Mini-Adventskerzen und den Plätzchen.




Alle Produkte von Alnavit sind frei von künstlichen Aromen, Farb- und Konservierungsstoffen. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert biologischer Erzeugung und es werden keine gentechnisch veränderte Organismen verwendet. Wollt ihr noch mehr zur Firma Alnavit lesen sowie wo ihr deren Produkte kaufen könnt schaut auf deren Seite vorbei, und ihre glutenfreie Produktpalette findet ihr hier!

Hier nun etwas mehr Details zu den weihnachtlichen glutenfreien Produkten!




Die Baumkuchenringe bestehen aus schichtweise gebackenem Teig, so das sie eine den Jahresringen ähnliche Zeichnung aufweisen. Die Alnavit Baumkuchenringe enthalten Bourbonvanille und sind in Zartbitterschokolade gehüllt.

 Ich finde sie schmecken am Besten, wenn man sie in kleine Häppchen schneidet und dann genießt.







Die Buttersterne mit Zimt und Zucker, haben durch ihre fein ausgeglichene Rezeptur bestehend aus Zimt und Zucker und Butter sowie durch eine Veredelung  Marzipan eine besondere Note.

Sie sind sehr lecker und schmecken wie von Oma, ich habe sie so schnell verputzt, zusammen mit einer Freundin, das könnt ihr euch nicht vorstellen. 
Die Dominosteine sind mein ganz persönlicher Liebling und sie dürfen auf meiner Adventstafel nie fehlen.

Diese "Verführung im  Quadrat", wie sie so schön von Alnavit gepriesen werden, schmecken so wie Dominosteine schmecken müsse. Die drei Schichten bestehen aus Apfelfruchtcremefüllung,  Marzipan und Lebkuchen, sie sind umhüllt mit Zartbitterschokolade.
Als einziges Produkt sind die Dominosteine exklusiv auch bundesweit in den DM-Märkten erhältlich.
Der Elisenlebkuchen sind ganz neu im glutenfreien Weihnachtsangebot. Sie wurden aus Nüssen, Reismehl und mit den typischen Lebkuchen-Gewürzen gebacken und mit einer Hülle aus Zartbitterschokolade veredelt. 
Ich fand ihn lecker, bevorzuge aber die Elisen nach dem Original Nürnberger Rezept, die meine Oma immer bäckt!
Die Gewürzspekulatius gehören zu den Klassikern der Adventskekse, sie bestehen aus einem Mandel-Mürbeteig, der mit einer typischen Spekulatius-Gewürz-Mischung gebacken wurde.
Die Spekulatius haben eine tolle Konsistenz, aber für meinen Geschmack ein wenig zu nelkig, aber meiner Mittesterin haben sie super geschmeckt.

Ausgenommen der ersten 3 Fotos, stammen alle hier gezeigten Fotos von Alnavit, die ich mit freundlicher Genehmigung nutzen durfte.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Glutenfreie Snickerdoodles- glutenfreie Zimtplätzchen

Hinter dem Namen Snickerdoodles verstecken sich Zimtplätzchen, die in den USA, vor allem in den Neuenglandstarten sehr beliebt sind. Es sind leckere Plätzchen aus Butter, Zucker, Mehl und Backpulver die in Zimtzucker gerollt werden und beim Backen dadurch eine herrliche Zimtzuckerkruste bekommen.

Snickerdoodles haben nichts mit dem Schokoladenriegel zu tun, der Name klingt nur ähnlich. En/Wickipedia.org erzählt, dass sie ursprünglich deutsch seien und dass diese Kekse in Deutschland Schneckennudeln heißen würden, woraus dann Snickerdoodle wurde. Dies ist allerdings eher eine Legende, denn Schneckennudeln bzw. Zimtschnecken oder sonstiges Schneckengebäck ist ein süßes Hefeteiggebäck und hat kaum Ähnlichkeit mit diesen Weihnachtsplätzchen!



Snickerdoodles (~48 St)

250 g Butter
110 g Muscovado Zucker (Rohrohrzucker)
100 g Zucker
1 Tl gemahlener Zimt
1 Ei Größe L
1 Tl Vanilleextrackt 
1/2 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
1/2 Tl Salz
300 g helles glutenfreies Mehl

100 g Tapiokastärke

3 El Zucker
1 El Zimt 

Den Backofen auf 175 °C Ober-und Unterhitze vorheizen. Die Butter schmelzen und mit Zucker schaumig schlagen. Dann das Ei Hinzufügen und weiter aufschlagen. Gebt Vanilleextrakt, 1 Tl Zimt Backpulver und Natron hinzu und schlagt alles auf.

Gebt das gesiebte Mehl hinzu und rührt es unter. Stellt den Teig in den Kühlschrank und lasst ihn dort 30 Minuten Quellen. Wundert euch nicht, der Teig ist zähfüssig wird aber noch etwas fester.

Mischt 3 El Zucker mit 1El Zimt in einer Schüssel, stecht dann mit 2 Teelöffeln den Teig ab. Aus diesen Nocken formt ihr mit der Hand Kugeln oder Scheiben und gebt sie in den Zimtzucker. Schwenkt sie in der Schüssel bis sie gleichmäßig mit Zimtzucker bedeckt sind. 



Legt die Zimtzucker Plätzchen mit größerem Abstand, auf ein mit Backpapier belegten Backblech und  backt die Plätzchen etwa 15-20 Minuten.

Lasst sie auf einem Abkühlgitter abkühlen oder genießt sie noch lauwarm!

Samstag, 7. Dezember 2013

glutenfreie Mürbeteigplätzchen... so vielseitig

Mürbeteig ist vielseitig ihr könnt aus diesem Teig viele ganz unterschiedliche Plätzchen machen und das ohne sehr viel Aufwand!

Mit diesem Teig backe ich:
  • Spitzbuben
    (ich backe lieber Mandelspitzbuben), 
  • Engelsaugen
  • Terassenplätzchen (das Herz), 
  • Zuckerkringel, 
  • Nugatnüsse (der Kreis mit dem Stern),
  • Butterplätzchen (Engel), 
  • gefüllte Cacao Butterplätzchen (Nikolaus), 
  • Schokoplätzchen (Schaukelpferd) 
  •  Schneegestöber (mit Eischneehaube)
  • Karamelplätzchen
    (mit karamelisiertem braunem Zucker
  • Fensterplätzchen (siehe 2.Foto)
  • Vanilleplätzche
  • Caramell Cookies

    Backt euch doch auch mit einem Teig viele unterschiedliche Plätzchen!


Die Fensterplätzchen sind ein toller essbarer Christbaumschmuck und sehen auch noch äußerst toll aus!


Zunächst macht ihr einen glutenfreien Mürbeteig nach diesem Rezept, dann schreib ich noch wie ihr die verschiedenen Weihnachtsplätzchen daraus backt!

300 g glutenfreies helles Mehl
200 g kalte Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Tl Zitronenschale (wer diese nicht mag kann sie auch weglassen)
1 Ei
1 Eigelb
(2-3 El Bittercacao für den Schokoladenmürbteig)
(Mark 1/2 Vanilleschote für Vanillemürbeteig)

Siebt das Mehl auf eine Arbeitsplatte und macht einen großen Krater herein! Gebt den Zucker und das Salz hinein und macht in den Zucker einen Krater dort gebt ihr das Ei und das Eigelb hinein. Verquierlt den Zucker und Eier mit einer Gabel.


Verteilt die kalte Butter in kleinen Stücken um den Mehlrand und beginnt nun mit einem Messer den Teig zu hacken. Arbeitet euch dabei von allen Seiten immer außen nach innen, so das die Eizuckermasse nicht ausläuft. Den Teig nun solange hacken bis er feinkrümelig ist.



Dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten, eine Kugel formen und den Teig durchschneiden um zu sehen, ob noch Butterflocken vorhanden sind. Wollt ihr verschiedene Plätzchen backen teilt den Teig in gleichgroße Teile und Arbeitet schnell noch den Bittercacao oder die Vanille unter.


Nun den Teig abgedeckt mindestens eine Stunde kalt stellen.Dann den Teig auf wenig Mehl auf eine dicke von ~0,5 cm ausrollen und nun die gewünschten Plätzchen ausstechen. Wie ihr die einzelnen Plätzchensorten herstellt erzähle ich euch gleich!

Backt die Plätzchen, wenn in der Einzelbeschreibung nichts anderes steht, in einem vorgeheiztem Backofen bei Ober- und Unterhitze mit  175 °C für 10-12 Minuten.

Und nun zu den Einzelnen Sorten!
  • SpitzbubenJohanisbeergele
    Zucker

    Ich mag sie lieber mit Mandeln im Teig, als Mandelspitzbuben, aber manche mögen sie so! Stecht eine gerade Zahl an Plätzchen aus. Legt alle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, backt die Plätzchen. Nun streicht ihr auf  die noch heißen Plätzchen, die Glatte Unterseite, das Johannisbeergele, "klebt" ein anderes Plätzchen mit der Unterseite dagegen wälzt die noch heißen Spitzbuben im Zucker. Lasst sie nun auf einem Ausgekühlgitter auskühlen und verstaut sie in einer Plätzchendose!

  • Terassenplätzchen (das Herz)

    Gele (Qittengele, Kirsche...)
    Puderzucker

    stecht gleich viele verschieden große Herzen (oder eine Form eurer Wahl) aus und wenn ihr noch einen ganz kleinen Herzausstecher habt, macht in das kleinste Herz noch ein ganz kleines Herzloch. Legt alle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, backt die Plätzchen und lasst sie auf einem Abkühlgitter völlig auskühlen.

    Bestreicht nun die Rückseite der Mittlern und kleinen Kekse mit Marmelade und stapelt diese nun mittig auf den größten Keks. Bestäubt die Plätzchen nun noch mit Puderzucker und verstaut sie in einer Plätzchendose!



  • Zuckerkringel

    Hagelzucker

    Stecht mit einem Glas und einer Spritztülle Ringe aus, bestreut diese mit Hagelzucker und drückt ihn etwas fest! Legt alle Zuckerkringel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, backt die Plätzchen und lasst sie auf einem Abkühlgitter völlig auskühlen.
  • Nugatnüsse (der Kreis mit dem Stern)

    Nugatcreme, (z.B. Nutella oder Ähnliches)

    stecht gleich Paarweise Plätzchen aus, so dass ihr eine gerade Anzahl habt. Ihr könnt in die Hälfte dieser Plätzchen noch ein "Guckloch" einstecken. Legt alle Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, backt die Plätzchen und lasst sie auf einem Abkühlgitter völlig auskühlen.

    Bestreicht nun die Rückseite der Plätzchen (ohne Loch) mit der Nugatcreme und "klebt" die anderen Plätzchen dagegen und fertig sind eure Nougatnüsse. Bestäubt die Plätzchen eventuell noch mit Puderzucker oder Cacao und verstaut sie in einer Plätzchendose!
  • Butterplätzchen (Engel)

    Zuckerguss
    eventuell Zuckerdekoration

    Stecht eure Plätzchen aus, legt alle Ausstecherle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, backt die Plätzchen und lasst sie auf einem Abkühlgitter völlig auskühlen.

    Dekoriert sie nun mit Zuckerguss, Zuckerdeko und/oder Zuckerschrift wie sie euch gefallen.
  • gefüllte Cacao Butterplätzchen (Nikolaus)

    Füllung z.B. Weiße Schokolade
    Schokoladenglasur
    eventuell Zuckerdekeo

    Knetet in den Teig Bittercacao ein, wellt ihn aus und stecht immer paarweise Plätzchen aus! Legt alle Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, backt die Plätzchen und lasst sie auf einem Abkühlgitter völlig auskühlen.

    Bestreicht nun die Rückseite der Plätzchen mit geschmolzener weißer Schokolade und "klebt" ein anderes Plätzchen dagegen. Glasiert die Plätzchen noch mit Schokoglasur.
  • Schokoplätzchen (Schaukelpferd)

    Natur, mit Schoko- oder Zuckerguss

    Knetet in den Teig Bittercacao ein, wellt ihn aus und stecht im Plätzchen aus! Legt alle Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, backt die Plätzchen und lasst sie auf einem Abkühlgitter völlig auskühlen.

    Entweder ihr behaltet sie Natur oder oder überzieht sie noch mit Zucker- oder Schokoladenguss



  • Schneegestöber (mit Eischneehaube)

    1 Eiweiß
    1 Prise Salz
    50 g Puderzucker

    Stecht die Plätzchen aus,und schlagt Eiweiß mit der Prise Salz steif und rührt dann den Puderzucker unter, bis dieser sich völlig aufgelöst hat. Legt alle Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und verpasst alle Plätzchen eine Eischneee Haube. Backt die Plätzchen und lasst sie auf einem Abkühlgitter völlig auskühlen.
  • Karamelplätzchen (mit karamelisiertem braunem Zucker)

    1-2 El brauner Zucker

    Stecht Plätzchen aus, legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Bestreut die Plätzchen mit braunem Zucker und backt die Plätzchen 15-20 Minuten, bei Ober-und Unterhitze mit 175 °C. Wartet bis der Zucker verlaufen ist. Legt sie dann auf ein Abkühlgitter und verstaut sie in einer Plätzchendose, wenn sie völlig ausgekühlt sind.
  • Fensterplätzchen (Essbarer Christbaumschmuck)

    Bonbons (ungefüllt aus Zucker, z.B. Campino Früchte)
    Eventuell noch Zuckerdeko

    Stecht große Plätzchen aus (oder macht euch Formen aus Papier die ihr ausschneidet), stecht dann mit einem kleinen Ausstecher oder der der Rückseite eine Spritztülle Löcher in das Plätzchen. Wollt ihr die Plätzchen aufhängen, dann macht noch ein kleines Loch für das Band hinein. Legt die Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche und backt die Plätzchen bei 175 °C Ober-und Unterhitze für 5 Minuten.

    Nehmt das Blech heraus und legt in die Löcher ganze Bonbons (in kleine löcher einfach halbierte Bonbons legen.
    Backt die Plätzchen nun noch mal für 10-12 Minuten fertig und lasst sie auf dem Backpapier völlig abkühlen. Ihr könnt die Plätzchen noch zusätzlich Dekorieren und dann mit Bändern an den Weihnachtsbaum oder an Adventsgestecke hängen
  • Vanilleplätzchen

    Vanillemark
    Zuckerguss
    Macht den Mürbeteig mit Vanillemark oder mit Vanilleextrakt. Stecht die Plätzchen aus, legt alle Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, backt die Plätzchen und lasst sie auf einem Abkühlgitter völlig auskühlen.  Macht in den Zuckerguss noch etwas Vanille und glasiert damit die Vanilleplätzchen.

  • Caramell Cookies

    ~ 70 g weiche Karamellbonbons (z.B. Kuhbonbons)

    Hackt eure Karamellbonbons in grobe Stückchen und knetet unter den Teig und formt eine gleichmäßig dicke Rolle, die ungefähr 4cm im Durchmesser ist. Lasst nun den Teig im Kühlschrank ruhen.

    Schneidet nun von eurer Teigrolle etwa 30 gleich dicke Scheiben herunter, legt alle Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt den Teig im Backofen 12-15 Minuten bis die Cookies goldbraun sind und lasst sie auf einem Abkühlgitter völlig auskühlen.


Freitag, 6. Dezember 2013

Glutenfreie Schokoladen Brötle


Dieses Rezept der Schokoladenbrötchen (Schokoladenbrötle, Schokoladenbrote) stammt von meiner von meiner  "Gret-Tante" (Ururgroßtante), also das Rezept ist schon ziemlich alt und das ganze Rezept ist nicht überliefert weshalb ich mit meiner Mutter Erstmal experimentieren musste bis wir die Richtige Zubereitung hatten, auch haben wir die Blockschokolade durch Bitterschokolade ausgetauscht, da es etwas besser schmeckt!

Ihr könnt diese Schokoladenbrötle entweder Natur genießen, oder ihr macht es wie meine Ururgroßtane und lasst das Eiweiß nicht verkommen indem ihr noch eine Eischneehaube auf die Plätzchen gebt.

Dieses Rezept hat viele Varianten, den bei meiner Internetsuche zum Vervollständigen der Zubereitung habe ich viele Varianten gesehen! Mit oder ohne Eiweißhaube, mit Zitronenschale oder Lebkuchengewürz oder mit Zimt! Versucht wie es euch schmeckt.

 Schokoladenbrötchen, kleine Schokoladen Brote, Schokoladenbrötle

250 g Haselnüsse (ersatzweise Mandeln)
50 g Blockschokolade (lieber 70% Bitterschokolade)
200 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
Ungefähr 1 gestrichenen El  glutenfreies helles Mehl oder Speisestärke

Guß
1 Eiweiß 
1 Prise Salz
50 g Puderzucker

In manchen Familien kommt noch 1 Tl Lebkuchengewürz und/oder 1 Tl geriebene Zitronenschale hinzu, bei uns aber nicht!

Zubereitung:

Hacken Sie die Schokolade grob klein und schmelzt sie über einem Wasserbad. Nüsse bzw. Mandeln im Mixer zerkleinern. Zucker und Eier schaumig schlagen, dann nach und nach die geschmolzene Schokolade hinzu geben, ist die Schokolade vollständig im Teig, die Nüsse und den Esslöffel Mehl  hinzugeben und unterrühren. 

Es entsteht ein feuchter, leicht klebriger Teig. Diesen formt ihr nun zu einer gleichmäßigen dicken aber ovalen Walze,die an der breitesten Stelle etwa 3,5 cm hat. Lasst den Teig für 15-20 Minuten im Kühlschrank ruhen.

Schneidet nun etwa 0,5-1 cm dicke Scheiben ab und legt diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Backt die Schokoladenbrötle im vorgeheitzten Backofen bei 175 °C Ober und Unterhitze für 15 Minuten. Legt die Schokoladenbrötle auf ein Auskühlgitter und lasst sie vollständig auskühlen.

Nun habt ihr die Qual der Wahl: wollt ihr glasierte Schokoladenbrötle oder nicht! Sie schmecken sowohl mit Eischneehaube als auch ohne! Wollt ihr die Glasur müsst ihr folgendes noch tun!

Schlagt das Eiweiß mit der Prise Salz steif und gebt den Puderzucker hinzu, schlagt solange weiter bis eine steife weiße Eischnee-Zucker-Masse entstanden ist. Legt die Ausgekühlten Schokoladenbrötle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und glasiert sie mit dem Eischnee. Backt sie mit Ober bei 160 °C etwa 10 Minuten.

Ihr könnt eure Schokoladenbrötle auch unglasiert backen und Kugeln, kleine Brötchen, kleine Brotleibe ... aus dem Teig formen, das sieht auch sehr hübsch aus. 

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Glutenfreie Mocca-Schmalznüsse



Dieses Rezept ist nicht von mir, sondern meiner Mutter, aber herausgekommen sind so leckere Weihnachtsplätzchen, dass ich euch das Rezept einfach nicht vorenthalten möchte!

Meine Mutter Elke ist die Beste, obwohl ich schon lange Zuhause Ausgezogen bin, kocht und bäckt sie immer noch fast alles glutenfrei,  Weihnachtsplätzchen, Kuchen, und Co. nun hat sie diese Mocca-Schmalznüsse für mich gebacken. 


Sie sind frei nach dem Cappuccino-Schmalznüsse Rezept aus der Brigitte gebacken. Sie hat das Rezept glutenfrei abgewandet, u.a. glutenfreies Kuchen und Keks Mehl der Firma Schär benutzt.

Glutenfreie Mocca-Schmalznüsse (~50 Stk)

100 g glutenfreies helles Mehl 
20 g gemahlene Mandeln
75 g Butterschmalz
50 g Butter
1 TL glutenfreies Schokoladenpuddingpulver (6 g; zum Kochen)
110 g Puderzucker
2 ½ EL Essprssopulver- oder Kaffeepulver (~10 g)
1 El Bittercacao
1 gehäufter TL Hirschhornsalz (~5 g)


Mehl, Puddingpulver, Bittercacao Puderzucker und Hirschhornsalz in eine Schüssel sieben. Die restlichen Zutaten dazugeben und alles zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Es dauert aber etwas, bis sich der Teig verbindet. Teig abgedeckt für etwa 30 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 160 Grad, Umluft 140 Grad vorheizen.

Teig mit den Händen zu etwa haselnussgroßen Kugeln rollen. Die Kugeln auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und etwas flach drücken. Im vorgeheizten Ofen etwa 12-15 Minuten backen.

Die Schmalznüsse vom Backblech nehmen und auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen und in einer Plätzchendose verstauen! 

Sonntag, 1. Dezember 2013

glutenfreie Walnuss-Orangen-Ringe

Ihr denkt vielleicht "Ist sie jetzt im Walnuss Wahn? Kann die noch was anderes?" aber nein - bin ich nicht und ja, ich kann auch noch was anderes. Es ist wirklich Zufall, dass ich jetzt drei Walnussrezepte in Folge gepostet habe.

Jedes Jahr treffen wir uns mit einigen Freunden zum gemeinsamen Plätzchen backen.
Seit meiner Diagnose handhaben wir es so, dass alles was ohnehin gf ist, oder extra gf gemacht wird zuerst gebacken wird und alles andere danach.

Dieses Jahr hatte ich das Rezept für Walnuss-Orangen-Ringe dabei, das ich in der November 2013 Ausgabe der Zeitschrift Essen&Trinken gefunden hatte.
Das Rezept klang lecker, unkompliziert und war ohnehin glutenfrei.

Da überhaupt kein Mehl dran kommt, kommt es auch wie der Schoko-Walnusskuchen von letzter Woche komplett ohne glutenfreie Spezialprodukte aus.
Im Originalrezept wurden allerdings goldene Zuckerperlen verwendet, die habe ich spontan nur glutenhaltig gefunden und daher durch Hagelzucker ersetzt.

Folgende Zutaten werden benötigt:
  • 250 g Walnusskerne 
  • 300 g Puderzucker 
  • 1 Bio-Orange 
  • 2 Eiweiß, (Kl. M) 
  • Salz 
  • 60 g Zucker
  • Hagelzucker zum dekorieren

Die Zubereitung ist dann wie folgt und eigentlich recht einfach:

  1. Die Walnüsse werden auf einem Backblech ausgebreitet und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 8 Minuten lang angeröstet.
  2. 200g von dem Puderzucker, Zesten der Bio-Orange und die Walnüsse in einen Blitzhacker geben und alles zusammen so fein wie möglich zerkleinern.
  3. Die beiden Eiweiß mit einer Prise Salz halbsteif schlagen und dann anfangen die 60g Zucker einriegeln zu lassen, Eiweiß dabei weiter schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  4. Dann die Eiweiß-Zucker-Masse unter das Walnuss-Puderzucker-Puder heben und das ganze in entweder einen Spritzbeutel mit einer 1cm Spritztülle geben, oder alternativ in einen Gefrierbeutel und da dann eine Ecke abschneiden.
  5. Jetzt auf Backpapier Kringel spritzen und diese etwa 30 Minuten antrocknen lassen (bei mir waren es etwa 40 Kringel schätze ich)
  6. Bei 160°C (Ober-Unterhitze) die Bleche nacheinander etwa 10-12 Minuten backen
  7. Aus den restlichen 100g Puderzucker und etwas Orangensaft einen Zuckerguss herstellen und diesen in einen weiteren Gefrierbeutel füllen. Diesmal aber nur eine sehr kleine Ecke abschneiden
  8. Mit dem Zuckerguss nach Lust und Laune die Kringel verzieren und dann mit Hagelzucker bestreuen.


Die Kringel sind bei mir zwar nicht so schön geworden wie in der Zeitschrift, aber geschmacklich echt super. Die habe ich sicher nicht zum letzten Mal gebacken.






Samstag, 23. November 2013

glutenfreier Schoko-Walnuss-Kuchen

Es ist Wochenende!
Ihr wisst ja sicherlich was das heißt?
KUCHEN!!! :)
Heute habe ich ein herbstliches Rezept für euch, dass komplett ohne glutenfreie Spezialprodukte auskommt. Ihr könnt das Rezept also auch gut bei Freunden und in der Familie verteilen, wenn die mal was für euch backen wollen brauchen sie kein extra Mehl kaufen.


Zutaten:

- 100 g weiche Butter oder Magarine
- 125 g (Vollrohr-)Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 3 Eigelb
- 100 g Schokolade, min. 70%, geschmolzen
- 2 EL Milch
- 75 g Walnüsse, gemahlen
- 25 g Speisestärke
- 3 Eiweiß, steif geschlagen

Zubereitung:

1. Butter/Magarine, Zucker und Eigelb schaumig schlagen.

2. Anschließend zuerst Schokolade und MIlch, dann Walnüsse und Stärke unterrühren.

3. zuletzt den Eischnee unterheben.

4. Teig in eine gefettete Springform ø26 cm füllen

5. Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30 min backen
Ihr braucht kein spezielles Mehl, einfache Maisstärke tut es, kein Backpulver, keine Bindemittel - nichts was man nicht in jedem Supermarkt kaufen könnte.
Der Kuchen ist super schokoladig und fast schon eher ein Brownie als ein Kuchen.

Viel Spaß beim Nachbacken


Mittwoch, 16. Oktober 2013

schnelles glutenfreies Walnussbrot

World Bread Day 2013 - 8th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it! Es ist wieder so weit, zorra hat zum World Bread Day 2013 aufgerufen.

Da ich letzte Woche umgezogen bin und eigentlich noch zu sehr im Chaos stecke, hatte ich schon befürchtet nicht teilnehmen zu können - aber ich habe doch noch schnell was zusammen gerührt.
Nicht ganz das was ich bevorzugt hätte - aber es ist Brot und schmeckt echt gut.
Es gibt also dieses Jahr von mir ein schnelles, glutenfreies Walnussbrot



Folgende Zutaten werden benötigt:
  • 30g geschrotete helle Leinsamen 
  • 2TL gemahlene Flohsamenschalen
  • 150ml kochendes Wasser
  • 500g dunkles, glutenfreies Brotmehl (in meinem Fall selbst gemischt)
  • 3/4 Würfel frische Hefe
  • 200g Joghurt 
  • 20g Öl 
  • 200ml Wasser 
  • 1TL Ahornsirup
  • 1 1/2 TL Salz
  • 80g geröstete, gehackte Walnüsse 

Als erstes muss man die geschroteten Leinsamen und die Flohsamenschalen vermischen und mit ca. 150ml kochendem Wasser übergießen, diese Masse lässt man dann etwa 5 Minuten quellen.
In dieser Zeit kann man die Hefe bereits im Joghurt auflösen.

Auf diese nun entstandene Masse gibt man das Mehl, in das man eine Mulde drückt, dort kann mann dann die Hefe-Joghurt Mischung hineingeben.
Jetzt gibt man die 200ml Wasser und den einen TL Ahornsirup dazu und rührt aus den Zutaten einen weichen Teig. Dazu gibt man dann das Salz. Wenn sich alle Zutaten gut vermischt haben, kann man die Walnüsse unterrühren.

Ich habe dann den Teig mit ein Teigschaber in eine Backform mit Deckel geschabt und glatt gestrichen.
hier: 1,9l Tupper Ultra
Es müsste aber auch z.B. eine Backofenglasform mit Deckel funktionieren.

Die Form bekommt jetzt den Deckel aufgesetzt und wird in den kalten Backofen geschoben. Dieser wird dann auf 230°C Über-Unterhitze gestellt.
Nach etwa 30 Minuten Backzeit kann man den Deckel von der Form entfernen und das Brot bei 200°C eine weitere halbe Stunde fertig backen.
Wenn das Brot fertig ist sofort aus der Form nehmen und auf einem Gitter mehrere Stunden auskühlen lassen.
Das Brot schmeckt super mit herzhaften Belägen, wie z.B. Schinken, aber auch zum Frühstück mit süßen Marmeladen.

Viel Spaß beim Nachbacken!