Dienstag, 29. Januar 2013

glutenfreie Zimtschnecken

Meine ersten selbst gebackenen glutenfreien Zimtschnecken!

hmm...die Erinnerung an dieses Zimtbötchen...
Heute hat es mich gepackt, ich sehne mich nach guten Zimtschnecken und so habe ich beschlossen sofort welche zu backen. Denn ich liebe Zimtschnecken bzw. Zimtbrötchen. Leider kann man kaum welche kaufen und die Letzten guten habe ich in der glutenfreien Bäckerei Backefrie (Oslo) gegessen!

Macht ihr noch etwas Kardamom an den Teig, schmecken die Zimtschnecken nach schwedischen Zimtbrötchen, erinnern euch an den letzten Schwedenurlaub und geben euch das Pipi Langstrumpf Feeling ;-).

Zimtschnecken ~ 10 Stk.

250 g glutenfreies Mehl (Glutano Mix it)
Der Teig
2 Tl Backpulver (glutenfrei)
1/2 Tl Natron
1 Priese Salz
40 g Zucker
60 g Butter
1 Ei größe M
125 g Quark
(1/3 Tl Kardamom gemahlen)
3-5 El Zimtzucker
  • Backofen auf 200°C (Ober-Unterhitze) vorheizen.
  • Mehl, Backpulver, Natron, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen dann mit Ei, Butter und Quark, (Kardamom) mit einer Küchenmaschine, einem Rührgerät oder von Hand verkneten.
  • Auf die Arbeitsplatte Frischhaltefolie auslegen und mit den
    Händen den Teig noch etwas nachkneten, dann den Teig ca. 0,5 cm dick, möglichst rechteckig ausrollen.
  • Den ausgerollten Teig großzügig den Zimtzucker  bestreuen und dann mit Hilfe der Frischhaltefolie den Teig zu einer Rolle aufrollen.
  • In ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden, etwas fest drücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. mit etwas Milch (oder Eigelb) bestreichen und eventuell noch mit Hagelzucker bestreuen.
  • Im vorgeheizten Ofen ca. 10- 15 Minuten backen. Die Brötchen aus dem Ofen nehmen, auf einem Kuchengitter entweder abkühlen lassen oder warm  servieren.  (Warm schmecken sie mir am Besten)
  • Die Zimtschnecken sind nicht sehr süß, wer es süßer mag kann sie noch mit Zuckerguss glasieren! Das hält sie auch länger frisch!
  • Lasst sie nicht lange offen liegen, sie trocknen sonst aus, packt sie in Tubberdosen, oder friert sie ein! Aber am besten genießt sie warm!!! Mit Zuckerguss Glasur bleiben sie länger saftig!

    Sonntag, 27. Januar 2013

    glutenfreier Himbeer- Käsekuchen

    Ich habe Lust auf Käsekuchen, und da oft der Boden mit glutenfreiem Mehl misslingt, werde ich einen glutenfreien Käsekuchen ohne Boden backen. Damit er nicht zu trocken wird, kommen noch ein paar Tk- Himbeeren mit in den Teig!

    Ein Stück Himbeer-Käsekuchen mit Sahne... hmmm lecker!

    Probiert doch mal selbst einen Käsekuchen ohne Boden aus! Wenn ihr keine Himbeeren mögt, versucht es mal mit Heidelbeeren, Pfirsiche, Rhabarber oder Kirschen!

    Himbeer-Käsekuchen ohne Boden

    500 g Magerquark
    5 Eier
    200 g Zucker
    200 g weiche Butter
    2 Tl abgeriebene  Zitronenschale
    Mark einer ausgekratzten Vanilleschote
    125 g Speisestärke
    3 El Speisestärke oder glutenfreies Mehl zum bemehlen der Backform
    1 Tl Backpulver
    200 g Tk Himbeeren
    1 Prise Salz

    • Den Boden eine Springform (26 cm Ø) gut fetten und gleichmäßig mit den 3 El Speisestärke bestäuben und überschüssige Stärke wieder herausschütten. Die Himbeeren auftauen und abtropfen lassen.
      So sieht der Kuchen vor dem Backen aus!
    • Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer kleinen Prise Salz steif schlagen. Zucker und Butter mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren, dann die Eigelbe mit dem Quark, der Zitronenschale und dem Vanillemark unterrühren. Nun Speisestärke und Backpulver mischen und zum Schluss gut unterrühren.Dann den Eischnee unterheben und die Hälfte der Käsekuchenmasse in die Springform streichen. Nun die Himbeeren auf der Quarkmasse gleichmäßig verteilen und mit der zweiten Hälfte der Quarkmasse die Himbeeren nun bedecken.
    • Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: Stufe 2), den Käsekuchen nun 50-60 Minuten backen. Sollte der Kuchen  dunkel werden, in den letzten 10-15 Minuten eventuell mit Alufolie abdecken. Den Himbeer- Käsekuchen ohne Boden aus dem Backofen nehmen und auf einem Kuchengitter in der Form auskühlen lassen.
    • Aus der Form stürzten, und eventuell mit Sahne oder einem Himbeersoßenspiegel servieren! Guten Appetit!





      Donnerstag, 24. Januar 2013

      Lammlachse mit Fetapüree und Rucola

      Lammlachse mit Kartoffel-Karotten-Fetapüree, habe ich vor etwa vor einer Woche gekocht! Lammlachse hat nichts mit Lachs Zutun sondern ist ein besonders feines Stück aus dem Lammrücken und daher besonders zart und zum Kurzbraten sehr gut geeignet!

      Schaut euch den Teller mit dem Essen an! Das Püree kann man am 2. Tag noch richtig gut aufbraten und wenn man etwas Gemüse hinein scheidet mit einem Ei gibst es lecker Puffer!

      yummi... Lammlachse rosé  mit Kartoffel-Karotten-Feta-Püree!

      Lammlachse mit Kartoffel-Karotten-Fetapüree und Rucolasalat, ist ein sehr leckeres Essen, das sich schön vorbereiten lässt und dann ganz schnell fertig gekocht ist! Ich habe es für meinen Freund gekocht und es ist super angekommen! Probiert es aus!

      Und hier nun das Rezept für 2:

      Lammlachse mit Katroffel-Karotten-Feta-Püree und Rucolasalat


      yummi... Lammlachse rosé  mit Kartoffel-Karotten-Feta-Püree!
      4 Lammlachse
      1/4 l Rotwein
      2 Knoblauchzehen
      2 Rosmarinzweige
      1/2 Chilischote
      2 El Olivenöl

      2 Kartoffeln (mehlig)
      2 Karotten
      200g Feta
      1/2 El Ölivenöl
      Salz
      Pfeffer
      Muskat

      1 Bund Rucola
      1 Zwiebel
      3 El Granatapfelsaft
      2 Tl Honig
      2 Tl Senf
      2El Kürbiskernöl (Ölivenöl)
      2 El Balsamicoessig
      Salz
      Pfeffer


      • Aus Rotwein, gehacktem Knoblauch, klein geschnittenen Chili und Rosmarin eine Marinade für das Lamm herstellen und die Lammlachse nach dem Waschen dort hineinlegen. Für 1-2h ziehen lassen! 
       
      • Etwa 45 Minuten vor dem Geplantem essen könnt ihr dann mit den anderen Vorbereitungen anfangen! Zuerst schält und wascht ihr die Karotten und Kartoffeln. Diese schneidet ihr klein und kocht sie mit ein wenig Wasser in einem Dampftopf (Topf) gar. Dann zerkleinert ihr die Karotten, die Kartoffeln und den Feta mit einer Kartoffelpresse (Kartoffelstampfer, Pürierstab) zu einem sämigen Brei! Ist er zu trocken, gebt etwas vom Kochwasser hinzu! Verfeinert das Ganze mit einem Schuss Olivenöl und würzt nach Geschmack  mit Salz, Pfeffer und Muskat!
      • Den Rucola waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und dann das Dressing herstellen. In einer kleinen Schüssel den Honig mit dem Senf aufschlagen, dann Salz, Pfeffer, Balsamico, Olivenöl und Granatapfelsaft hinzufügen und alles gut miteinander verrühren. Zwiebeln hinzugeben und den Rucola kurz vor dem Servieren dazugeben und gut vermischen! 
      • Habt ihr alles so weit fertig, gebt die Lammlachse durch ein Sieb und lasst sie abtropfen, erhitzt ihr das Olivenöl in einer Pfanne und bratet die Lammlachse von jeder Seite für 3 Minuten! Das dünne Fleisch ist dann außen braun und innen rosa!

        Richtet alles auf einem Teller an und fertig ist euer leckeres Essen!



      Donnerstag, 17. Januar 2013

      glutenfreie Tomaten Bruscetta

      Eine Bruscetta ist ein geröstetes Brot mit einem leckeren Belag! Ob ihr nun eine Paste aus gerösteten Auberginen, ein Stück gegrillte Zucchini, Oliven, Sardellenmus oder ganz klassisch wie unten beschrieben vorgeht belegt bleibt euch überlassen! Ich möchte euch mit meiner Tomaten Bruscetta eine kleine Anregung, zu einer leckeren Vorspeise geben!

      Glutenfreie Bruscetta, so lecker und schnell gemacht!

      Ein Teller mit Bruscetta sieht klasse aus, schmeckt lecker und ist ganz eicht zubereitet! Also holt euch schnell ein Brötchen und los geht es!

      Tomaten Bruscetta für 2

      1 große reife Tomate
      1/2 Knoblauchzehe
      1 Mozzarella
      1 kleine Zwiebel
      3 El Olievenöl
      1 kleine Chilischote
      1 glutenfreies Ciabatta (z.B.: Schär)
      Etwas Rucola
      Petersilie
      Basilikum
      Salz
      Pfeffer

      Fertige Tomatenmasse!
      • Ihr wascht und die Tomate und schneidet sie in kleine Würfel, den Mozzarella scheidet ihr in genauso große Würfel. Wascht die Chilischote und scheidet sie in sehr kleine Würfelchen genau wie den geschälten Knoblauch. Die Zwiebel ebenfalls in feine Würfel scheiden. Die Kräuter waschen und fein hacken, nun alles in eine Schüssel geben und mit 1 El Olivenöl übergießen mit Salz und Pfeffer würzen und für 20 Minuten (falls möglich) ziehen lassen.
      Vor dem Braten noch ganz weiß...
      und nach dem Braten schön goldbraun!

      Schneidet das Ciabatta-Brötchen in 4-5 gleichdicke Scheiben und erhitzt 2 El Olivenöl in einer Pfanne. Nun bratet ihr die Bruscetta von beiden Seiten knusprig und goldbraun an!


      Fertig sind die leckeren Bruscetta!
      • Nun verteilt ihr, gleichmäßig etwas Rucola und die Tomatenmasse, auf den gebratenen Brotscheiben und fertig sind eure leckeren Bruscetta!





      Mittwoch, 16. Januar 2013

      glutenfreies Bauernbrot

      Ich backe seitdem mir Miriam ihr tolles Rezept verraten hat nun mein glutenfreies Brot zu 90%  selbst und neulich habe ich das Rezept etwas abgewandelt (weil ich das Salz vergessen hatte) und habe ein noch besseres Ergebnis erzielt!

      Ich mische mir meine Mehlmischung selbst so das sie zu 40% aus glutenfreien Stärken und zu 60% aus glutenfreien Vollkornmehlen besteht! Dieses Brot habe ich zweimal geknetet und mit Kümmel gewürzt! Es schmeckt für mich wie ein Bauernbrot und ich bin sehr begeistert! Vor allem weil das Brot lange saftig bleibt und sogar ungetoastet herrlich schmeckt!

      Mein glutenfreies Bauerbrot, frisch gebacken!

      glutenfreies Bauernbrot

      370 g lauwarmes Wasser
      (kann etwas mehr oder weniger sein, je nachdem welche Mehlmischung ihr nehmt, gebt das Wasser daher langsam beim Kneten hinzu bis ein sehr zähflüssiger Teig entstanden ist!)

      500 g glutenfreies dunkles Mehl
      (glutenfreies Mehl selber mischen oder dunkle Mischungen mit Teff, Braunhirse, Kastanie verwenden)

      1 Würfel Hefe
      180 g Brühstück
      30 g Trockensauerteig
      (Das Brühstück bereite ich meist vor, teile es in mehrere Teile und friere sie ein so dass ich sie zum backen nur auftauen muss.Trockensauerteig könnt z.B. bei Hammermühle in großen Packungen kaufen kann! Ihr Könnt Trockensauerteig auch durch frischen Sauerteig ersetzen, nehmt etwa 100g frischen Sauerteig und lasst dafür etwa 80g gf Mehl weg!)

      1 Tl Kümmel
      25 g Flohsamenschale
      25 g hellen Leinsamen
      10 g Rapsöl
      2 Tl Salz
      4-6 El Kartoffelstärke
      1 El Polenta oder Maismehl

      Zuerst setzt ihr einen Vorteig aus 100g Mehl, 100g lauwarmes Wasser und 1/2 Würfel  Hefe an, indem ihr alles sehr gut miteinander Vermischt, lasst den Vorteig so etwa 2-3 Stunden gehen lasst! Der Teig sollte gut aufgegangen sein!


      Brühstück

      • Während der Vorteig geht solltet ihr Brühstück, wie hier beschrieben, vorbereiten oder ihr bereitet das Brühstück und Vorteig Morgens vor und backen abendsOder ihr macht ein großes Brühstück, friert es portionsweise ein und taut es zum backen auf, das spart Zeit! Habt ihr das alles geht es nun endlich an den Hauptteig!



      • Gebt 25g Leihnsamen und 25g Flohsamenschale mit einem Teelöffel Kümmel zusammen in den Mixer, bis alles geschrotet ist. Dann gebt ihr das Schrot in eine große Teigschüssel und übergießt es mit etwas 100g kochendem Wasser nun alles gut herumrühren! Es sollte eine sehr schleimige Masse werden!
      So schleimig und zäh,
      sollte die Masse sein!



      • Nun gebt ihr zu dem Leihn-Flohsamen gemisch etwa 150 g eures Brühstücks, 300g glutefreies Mehl, den Vorteig, 30g Trockensauerteig, 1/2 Würfel Hefe, 170g Wasser, 5g Apfelesssig, 10g Rapsöl, 2 Tl Salz und knetet daraus mit der Küchenmaschine, mit dem Flachrührer einen klebrigen Teig! (Lasst die Küchenmaschiene gute 15 Minuten den Teig kneten!  

      Solltet ihr nur ein Handrührgerät haben, geht das auch, bekommt ihr den Flohsamen nicht gleichmäßig in die Masse gerührt, versucht es mal mit dem Pürierstab!
      Teig nach dem Kneten
      Teig vor dem Kneten

      Denkt daran, das glutenfreier Teig, nicht mit glutenhaltigem vergleichbar und wesentlich klebriger und feuchter ist. Macht euch also keine Sorgen wenn das eine feuchte, klebrige teigartige Masse geworden ist!



      Teig nach dem gehen!

      • mit Plastikfolie ab, stellt es an einen warmen Ort und lasst den Teig etwa 1Stunde gehen! Ist der Teig gut gegangen knetet ihr ihn von Hand noch einmal kurz mit 1-2 El glutenfreiem Mehl durch, mehlt euren Gärkorb oder Form mit Kartoffelstärke, schüttet euren Teig in den Gärkorb und überschichtet euer Brot mit einer dünnen Schicht Kartoffelstärke!

      • Heizt nun den Backofen mit dem Pizzastein auf 250°C vor!Ihr könnt das Brot erst Backen wenn der Backofen und vorallem der Pizzastein heiß sind! Heitzt den Backofen etwa 1-1,5 Stunden vorher auf 250°C vor! Je nachdem wie dick euer Pizzastein ist!
        Nach dem Gehen in der Mülltüte!
      • Nun kommt Miriams spezieller Trick, um euren Teig besonders gut gehen zu lassen! Nehmt ein Geschirrhandtuch und befeuchtet es mit Wasser, packt es bis es heiß und dampfig ist in die Mikrowelle! Hohlt es dann heraus, gebt es schnell in einen sauberen Müllsack und stellt euer Brot dazu. Verschließt den Müllsack und lasst das Brot etwa 1h Gehen! Währenddessen könnt ihr schon einmal abspülen oder etwas anders tun!


      • Oben auf das Brot streut ihr nun etwa 1 El Polenta oder Maismehl streuen und stürzt das Brot nun auf den Holzschieber. Mit dem Holzschieber gebt ihr das Brot auf den Pizzastein und spritzt etwa 4-6 Spritzer Wasser (Mit einer Sprühflasche) in den Ofen. Backt das Brot nun 30 Minuten auf 250 ° C reduziert dann die Backofentemperatur auf etwa 190 ° C   und backt das Brot weitere 30 Minuten fertig


      Dann das Brot aus dem Backofen herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen!

      Fertig! Ist euer glutenfreies Bauernbrot!