Montag, 20. Mai 2013

glutenfreie Chocolate Chip Cookies


Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, das ich, so gut wie, 1:1 nachgebacken habe. Das glutenfreie Originalrezept kommt von Cannelle et vanille und diese Cookies sind einfach der Himmel. Genau wie es die Autorin im Original schreibt der beste Chocolate Chip Cookie, das besondere gewisse Etwas erhält dieser Keks durch den Muscovado Zucker und das Fleur de Sel im Teig, auch wenn euch das mit dem Fleur de Sel in den Keksen sicher etwas seltsam vorkommt es ist der Hammer!

Miriam hat mich auf dieses Rezept gebracht und wir beide Lieben diese Kekse. Ich habe sie nun zum ersten Mal gebacken, und da sie so lecker sind, sind schon fast alle aufgenascht!

Backt diese Cookies, es lohnt sich, denn dann seit ihr im Cookie Himmel :-)

Hier ein paar Infos zu den Zutaten, denn ich bin sicher ihr werdet euch, wie auch Ich, bei einigen Zutaten fragen: "Was ist das!" Aber ihr könnt alles im Supermarkt kaufen keine Sorge!
Muscovado Zucker ist ungereinigter unraffinierter brauner Rohrzucker. Heißt auch im brauner Rohrohrzucker.

Brauner Zucker ist ein Sammelbegriff für braunen Zucker ob nun aus Zuckerrohr oder Zuckerrübe.

Fleur de Sel oder auch Salzblume bezeichnet man die beste und auch teuerste Art des Meersalzes, das nur an bestimmten Tagen im Jahr in Handarbeit von der Wasseroberseite abgeschöpft werden kann. Es ist noch relativ feuchtes Meersalz und es besteht aus relativ feinen Salzkristallen.

Chocolate Chip Cookies mit Muscovado Zucker und Fleur de Sel

110 g weiche Butter
100 g Muscovado Zucker (brauner Rohrohrzucker)
50 g brauner Zucker
Mark einer Vanilleschote oder (1Tl Vanilleextrakt)
1 Ei
140 g Reismehl (im Original: braunes Reismehl)
60 g Maismehl (im Original: Amarantmehl)
30 g Tapiocastärke
1/2 Tl Fleur de Sel (plus noch etwas zum Bestreuen der Kekse)
1 Tl glutenfreies Backpulver
170 g Schokoladenstückchen


Gebt in eine Rührschüssel die sehr weiche Butter, Muscovado Zucker und braunen Zucker mit dem Mark der Vanilleschote. Vermischt dies nun mit dem Handrührgerät oder besser noch der Küchenmaschine auf mittlerer Stufe für 2 Minuten. Gebt nun das Ei hinzu und rührt es weiter, bis alles eine homogene Masse geworden ist, ihr müsst wahrscheinlich auch ein bis zwei Mal den Teig von der Wand der Schüssel kratzen, damit es sich besser mischt.


Mischt Backpulver, Fleur de Sel, und die Mehle (Reismehl, Maismehl und Tapiokastärke) und gebt es zu eurer Ei-Butter-Zucker-Mischung, vermischt nun alles auf einer langsamen Stufe bis es nicht mehr staubt, dann erhöht die Geschwindigkeit auf die mittlere Stufe, bis ein schöner, gleichmäßiger Teig entstanden ist. Er ist aber ziemlich weich! Gebt nun die Schokoladenstücker dazu und rührt sie unter.

Gebt nun den Teig, formt eine Art Kugel, falls möglich und stellt den Teig für mindestens eine Stunde lang in den Kühlschrank. Heizt den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vor.

Nehmt dann den Teig aus dem Kühlschrank heraus, formt eine gleichmäßig dicke Wurst und schneidet diese in 24 gleichgroße Scheiben.  Formt diese eventuell noch einmal mit der Hand nach, legt sie mit einem größeren Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech.

Bestreut nun eure Cookies, mit je einer Priese Fleur de Sel. Ihr solltet die Cookies unbedingt mit Fleur de Sel bestreuen, ich war da sehr skeptisch und habe ein Blech mit und ein Blech ohne Salz gebacken. Nun die mit dem Fleur de Sel auf den Keksen schmecken einfach viel leckerer und intensiver als die ohne! Macht es drauf, es gibt den Keksen erst den richtigen Kick im Mund.

Backt die Kekse nun etwa 11-12 Minuten, bzw. bis die Kekse beginnen goldbraun zu werden. Auch wenn die Kekse etwas unfertig aussehen, sind sie doch fertig. Lasst eure Cookies auf dem Backblech abkühlen, sonst zerbröseln sie, wartet mindestens 5 Minuten, bis ihr sie probiert. Lagert sie in einer Lichtundurchlässigen Keksdose.

Laut Autorin aber max. 3 Tage, ich frage mich ob sie die Kekse echt so lange aufbewahren konnte, denn sie machen eindeutig Süchtig!


1 Kommentar:

  1. Ich hab die Cookies mit Vollkornreismehl, Amarant und Maisstärke gebacken. Das Ei ( darf ich nicht) habe ich durch Chiasamen und Wasser ersetzt.
    Die Konsistenz ist super geworden. Das nächste mal nehme ich aber wahrscheinlich wie empfohlen Maismehl statt Amarant. Das Amarantmehl hat schon einen dominanten Eigengeschmack.
    Vielrn Dank für das tolle Rezept!!

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