Samstag, 4. Januar 2014

Glutenfreie Zitronentarte, glutenfreie Lemontarte

Ich wünsche euch allen ein Frohes Neues! Ich hoffe ihr habt das Jahr 2014 schön begonnen und es bringt uns allen hoffentlich alle Möglichkeiten und Wünsche die wir uns erhoffen.

Bei meinen Eltern werden gerade die Zitronen reif und wozu eignen sich eigene Zitronen besser als zu einem Gericht in der man fast alles der Zitrone verwendet.

Da ja Sauer bekanntlich Lustig macht persäntiere ich euch zum Jahresbeginn also  Lementarte!

Hier nun kurz wie ich auf die Idee kam eine glutenfreie Lemontart zu backen.



 
Ich habe mich in meinem Irland-Urlaub in letzten Herbst verliebt.  In eine Lemontarte! Diese traumhafte Tarte, natürlich glutenfrei bekommt ihr, in dem kleinen Fischrestaurant "The Oar House" auf der Halbinsel Howth, im Großraum Dublin. Ich habe noch nie eine so gute Tarte gegessen und sie war himmlisch!

Daher ein tolles Lemontarte Rezep für euch! Ich habe einige Rezepte gelesen und ausprobiert, am Besten gefiel mir die Lemontarte von Heston Blumenthal, ich habe mich ziemlich an sein Rezept gehalten, da es super zitronig schmeckt und mich in Urlaubsstimmung bringt. Schaut euch doch das YouTube Video von Heston an!



glutenfreie Zitronentarte,  nach Heston Blumenthal

Ergibt 4 Tarteförmchen mit je 12 cm Durchmesser

Tarteteig:

200 g glutenfreies helles Mehl
(Noch fluffiger wird der Teig wenn ihr 50 g glutenfreies Mehl durch 50 g  gemahlene Mandeln ersetzt)
100 g Butter
1/4 Tl Salz
60 g Puderzucker
1 Ei+1 Eigelb (Größe M)
Fein geriebene Schale einer halben Zitrone

Zitronenfüllung:

150 ml Schlagsahne (35%Fett)
150 g Zucker
5  Eier Größe M
1Eigelb
Saft und Schale von 3-4 unbehandelten Zitronen

Butter mit Salz und Mehl von Hand hacken bis das Butter-Mehlgemisch sandartig aussieht. Dies geht auch gut mit einem Foodproducer oder einem Teighacker.

Zitronen heiß waschen und die Schale einer Halben Zitrone fein abreiben, die restlichen Zitronen einfach mit dem Gemüseschäler schälen und dann den Saft auspressen.

Das Ei, Eigelb und den Puderzucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen, bis die Masse anfängt heller zu werden. Dann die Ei-Zucker-Mischung und die fein geriebene Zitronenschale zu dem gehackten Butter-Mehl geben und mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe verrühren bis ein seidiger weicher Teig entsteht.

Den Teig nun in einer Tubber-Schüssel oder in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Ich lass den Mürbeteig gerne über Nacht stehen, und nehme ihn 1 Sunde bevor ich mit dem Backen loslege aus dem Kühlschrank!

Rollt den Teig zwischen zwei Blättern Dauerbackfolie oder Frischhaltefolie etwa 3-4 mm dick aus und presst ihn in die Tarteförmchen. Stecht den Boden der Tarte mit einer Gabel ein und stellt diese nun in die Tiefkühltruhe für etwa 30 Minuten.

Heizt den Backofen auf 190 ºC Ober- und Unterhitze vor. Zerknäult ein Blatt Backpapier mehrfach bis es etwas weicher geworden ist, schneidet es zurecht und legt diese Stücke über die Boden.
 
Die Tarte wird nun blindgebacken, das heißt man bäckt den Boden vor bevor man ihn mit der Füllung fertig bäckt. 

Dies macht man damit der Bode der Tarte nicht aufgeht. Hierfür werden auf den Boden getrocknete Bohnen, Blindbackperlen oder getrocknete Erbsen gegeben. Hestons Tipp nun an die Bäcker, der sehr einleuchtend ist und dem Boden Stabilität verleitet ist: nehmt Centstücke statt Bohnen, denn die Geldstücke leiten die Hitze besser!

Füllt also die Tarteförmchen zu ¼ mit Münzen und backt die Tartes für ungefähr 20 Minuten bis sie durchgebacken sind, nehmt sie aus dem Backofen und entfernt nun das Backpapier mit den Münzen aus den Tartförmchen. Lasst die Tartes nun völlig auskühlen.
Würdet ihr nun die Füllung hinein gießen, würde der Boden sie aufsaugen und matschig werden.

Ist der Tarteboden völlig ausgekünlt, heiz den Backofen auf 120 ºC vor und stellt die Tarböden, wenn der Backofen heiß ist in den Ofen.

Bereitet wärmend der vorheizt Phase die Zitonenfüllung vor. Nehmt einen Topf auf den gut eine Schüssel passt, gebt Wasser in den Topf und setzt die Schüssel darauf. In diesem Wasserbad wird nun die Füllung vorbereitet und erhitzt. Gebt Eier, Sahne und Zucker in die Schüssel, und schlagt die Zutaten mit dem Handrührgerät auf. Schlagt die Masse weiter, lasst den Zitronensaft langsam in dazu fließen bis sich alles vermischt hat. Gebt nun die Zitronenzesten in die Masse.Erhitzt die Masse unter rühren auf eine Temperatur von 60ºC. Messt die Temperatur mit einem Bratentermometer.

Ist die Füllung fertig, gießt diese durch ein feines Sieb in eine gut ausgießendes Gefäß und füllt mit diesem nun die Tartefüllung in die Förmchen. Am besten lasst ihr die Förmchen zum eingießen im Backofen stehen, bzw. wenn ihr einen Backwagen im Backofen habt schließt ihn vorsichtig. Backt die Tarte nun bei 120 ºC für 25 Minuten oder bis die Füllmasse 70ºC erreicht hat. 


Nehmt die Tartes vorsichtig aus dem Backofen und lasst sie auf Raumtemperatur abkühlen.  Die Tartefüllung kann eventuell noch leicht flüssig sein, stockt aber spätestens beim Abkühlen.


Wollt ihr statt 4 kleiner Tartes eine große Tarte backen, das doppelte Rezept ist genau richtig für eine 26 cm Taretform.

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