Montag, 28. April 2014

glutenfreie lütticher Waffeln

Am Wochenende gab es bei uns die ersten deutschen Erdbeeren des Jahres.
Grund genug Waffeln zu backen!
Diesmal sollten es aber keine "normalen" Rührteig-Waffeln, sondern lütticher Waffeln aus Hefeteig werden.

Lütticher Waffeln sind knusprig und können auch super aus der Hand gegessen werden.




Folgende Zutaten benötigt man für die Herstellung (ergibt 4 Doppelwaffeln im Waffeleisen für belgische Waffeln)


  • 250g glutenfreies Allzweckmehl (z.B. Rewe frei von, Hammermühle hell)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150ml lauwarme Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 2 Eier
  • 125g weiche Butter
  • 75g Hagelzucker
Für die Zubereitung gibt man das Mehl in eine Schüssel, drückt eine Mulde in die Mitte und bröselt die Hefe in die Mulde. Mit einem Teil der Milch löst man die Hefe auf. 
Wenn die Hefe sich aufgelöst hat und sich Blasen bilden kann die restliche Milch, die Eier, Vanillezucker, und die Butter mit in die Schüssel gegeben werden.
Aus diesen Zutaten knetet man dann mit der Küchenmaschine einen weichen Teig. 
Zum Schluss knetet man dann noch das Salz und den Hagelzucker unter.

Diesen Teig muss man jetzt etwa 30 Minuten gehen lassen.
Anschließend im Waffeleisen für belgische Waffeln ausbacken (funktioniert zur Not sicher auch im Herzchenwaffeleisen)

Guten Hunger :-)






Samstag, 19. April 2014

Osterdessert - Rhabarber-Erdbeer-Dessert


Ich wünsche euch allen Frohe Ostern und da dieses Jahr das Osterwetter schön sonnig und warm ist, wir Temperaturen wie im Mai haben, Erdbeeren, Rhabarber schon in Massen zu haben sind hab ich mich für ein österliches Rhabarber-Erdbeer-Dessert entschieden.


Für 4 Personen braucht ihr:

Rhabarber-Erdbeer-Dessert 

400 g Rhabarber 
150 g Holunderblütensirup
400 g Mascarpone
 60 g Zucker
2 El Orangenlikör
250 g glutenfreiee Biskuit, Cantuccini oder Kekse
2 El Mandelsplitter (geröstet)
~ 400 g Erdbeeren

Den Rhabarber mit dem Holunderblütensirup weich kochen, den Rhabarber durch ein Sieb gießen und den Saft auffangen. 

In einer Schale den Biskuit verteilen. Etwa 3 El Rhabarbersut und 1El Orangenlikör miteinander vermischen und über dem Biskuit verteilen. Den Rhabarber und einen Teil der Mandelsplitter ebenfalls darüber geben.

Mascarpone, Zucker und einen Teil des Rhabarbersuds mit einem El Orangenlikör    zu einer geschmeidigen Creme vermischen. Dann gleichmäßig über dem Rhabarber verteilen. 

Mit den Erdbeeren und den restlichen Mandelsplittern dekorieren und bis zum servieren für mindestens eine Stunde kalt stellen.






Donnerstag, 10. April 2014

glutenfreien Lahmacun selber machen

Ich habe schon so lange Zöliakie, das ich noch nie Lahmacun gegessen habe und auch nur ein bis zwei Döner. Ich kann mich also nicht an diesen Geschmack erinnern, aber da viele meiner Freunde auf Lahmacun schwören habe ich beschlossen, das muss ich auch irgendwann mal versuchen.



Als ich neulich bei Facebook in der Gruppe Zöliakie Austausch stöberte, bin ich  über die Bilder und das Lahmacun Rezept von Suna gestolpert. Die sahen so lecker aus, das wollte ich auch. Ich hab sie daher um ihr Rezept gebeten etwas experimentiert und herausgekommen ist ein "perfektes" Lahmacun.



Ich habe meine Lahmacun nur mit gewürzter Tomatensoße im Backofen gebacken, da ich sie hinterher mit Krautsalat, Tomaten, roten Zwiebeln, Dönerfleisch und Knoblauchsoße belegt und dann wie ein Wrap zusammengerollt habe.
Aber man kann sie wohl auch wie eine Pizza essen, entweder dick belegt, nur mit Tomatensoße oder mit einer kräftig gewürzten Hackfleischsoße.

Versucht euch doch auch an Lahmacun und belegt es nach eurem Geschmack!



Lahmacun (2 Große)

150 g Brotmix hell Schär
50 g Tapioka Stärke
30 g Kartoffelmehl
150  ml lauwarmes Wasser
2 El Olivenöl
1/2 Würfel Frischhefe (glutenfrei)
1 Tl Zucker


Löst zuerst in etwas lauwarmem Wasser die Hefe auf und gebt den Zucker hinzu. Lasst diesen Vorteig etwa 5-10 Minuten gehen.

Gebt alle Mehlsorten in eine große Rührschüssel, gießt den Vorteig und das Olivenöl dazu. Arbeitet alles mit dem Handrührgerät unter, gebt dabei nach und nach die Flüssigkeit hinzu. Es sollte ein geschmeidiger leicht klebriger Teig entstehen. Lasst den Teig, an einem warmen Ort, gehen bis er seine Größe verdoppelt hat.

Bemehlt den aufgegangen Teig. Nehmt ihn aus der Schüssel und gbt ihn auf eine Bemehlte oberfläche. Teilt den Teig in zwei Hälften und schaut das er überall eine dünne Mehlschicht hat.  Rollt den Teig nun zwischen zwei Frischhaltefolien oder Backpabier sehr dünn aus.

Gebt den Teig auf ein Backpapier und bestreicht den Teig mit eurer selbst gemachten Tomaten oder Hackfleischsoße und backt die Lahmacuns im Vorgeheizten Backofen bei 180 °C etwa 10-15 Minuten.

Ist das Lahmacun fertig gebacken könnt ihr es puur genießen, mit Gemüse und/oder Dönersoße bestreichen und Knoblauchsoße darüber geben.

Für die Knoblauchsoße habe ich säuerlichen Jogurt mit Knoblauch und Salz vermischt und 1-2 Stunden ziehen lassen.

In der Tomatensoße hatte ich passierte Tomaten, Kreuzkümmel (Cumin), etwas Kräuter z.B. Petersilie, Tomatenmark, Harissa, Salz und Pfeffer. 

Als Dönerfleisch hatte ich das Dönerfleisch aus dem Tiefkühlregal von Netto!





Mittwoch, 9. April 2014

Glutenfreier Quark-Reisauflauf

 Diesen Reisauflauf esse ich sehr gerne und meine Mutter hat ihn schon immer für mich gemacht. Er schmeckt Super Sommer kalt oder heiß mit Obst.
 



In das Original kommen Rosinen aber auch anderes Trockenobst oder gut abgetropftes Dosenobst schmecken toll im Auflauf, selbst ohne Obst ist der Auflauf traumhaft.  


Quark-Reisauflauf (für 3-4)

1 Tasse Milchreis (~100 g)
3 Tassen Milch 
500 g Quark
3 Eier 
100 g Zucker
20 g Rosinen
+ Zitronenschale, 
glutenfreie Semmelbrösel (oder Polenta), Butterflöckchen, Braunen Zucker
Fett für die Auflaufform 

Kocht den Milchreis, wie auf der Packung beschrieben,ihr könnt auch Milchreis Reste vom Vortag nehmen.

Trennt die Eier. Schlagt das Eiweiß mit einer Priese Salz steif. 
Gebt die Eigelb, Quark und Zucker in eine Rührschüssel und vermischt es gut, am Besten mit dem Handrührgerät. 

Vermischt den Eier-Quark mit dem Milchreis, wenn ihr mögt, gebt nun Rosinen oder anderes Obst hinzu. Fettet eure Form und bestreut sie mit glutenfreiem Semmelbröseln oder Speisestärke.

Hebt nun noch das Eiweiß noch unter den Quark-Reis, gebt alles in die Form, bestreut alles mit Semmelbrösel  oder Braunem Zucker und gebt ein paar Butterflöckchen oben drauf. Ich habe dieses mal zusätzlich noch Zimt darüber gestreut!

Backt den Auflauf bei 180 C bei Ober- und Unterhitze etwa 30-40 Minuten. Soll es mal richtig schnell gehen, reichen 10-20 Minuten in der Microwelle bei 600 Watt.

Im Backofen wird der Auflauf knuspriger, dazu passt super eingemachtes Obst oder frischer Obstsalat!

Dienstag, 8. April 2014

glutenfreie Rote Pasta

Ich bin seitdem ich mal wieder mit dem Nudelnmachen angefangen habe im Nudelfieber. Nach dem ich habe normale und grüne Pasta gemacht, nun wird es allmälig zeit für rote oder eher rosa Pasta.

Ich hab euch erklärt wie ihr Papadelle oder Farfalle macht, aber ihr könnt die Pasta machen, die euch gefällt, auch Lasagne-Paltten sehen in rosa toll aus!


Nudeln machen ist wie gesagt, nicht schwer aber Zeitintensiv, legt euch gute-Laune Musik auf, schnappt eine Freundin und nudelt los...

Zu meiner Roten Pasta, hab ich dieses mal eine ganz einfache Soße gemacht. Ihr lasst dafür nur Speckwürfel aus und bratet sie knusprig. Gebt Salbei, Zwiebel und ein wenig Knoblauch dazu, erhitzt alles bis es Aromatisch riecht, schwenkt die Nudeln in der Soße und genießt das Ganze mit Parmesan! Soooo lecker!


120 g Rotebeete
2 Eier Größe M
320 g glutenfreies helles Mehl
50 g Polenta
30 g Flohsamen
40-60 g heißes Wasser
Priese Salz

Glutenfreies Mehl zum kneten
Polenta gegen das zusammenkleben

  • Die Rotebeete zu einem feinen Brei pürieren.
  • Mischt das heiße Wasser mit den Flohsamenschale, sodass sie aufquellen. Dann gebt Mehl, Polenta, Salz, Rotebeetebrei und Eier hinzu. Mit dem Knethacken der Küchenmaschine oder des Handrührgerätes den Teig, so lange bis er anfängt, zu klumpen und etwa die Konsistenz von Knetgummi hat. Dann mit der Hand auf einer dünn bemehlten Fläche fertig kneten, bis der Teig nicht mehr an den Händen klebt. Eventuell noch etwas Mehl einkneten.
  • Lasst den Teig nun mindestens 30 Minuten ruhen.
     
  • Nun müsst ihr den Teig fein ausrollen etwa so dick wie zwei Spielkarten. Das geht entweder mit dem Nudelholz und ganz viel Muskelkraft, denn der Teig sollte 0,1 cm dünn sei. Teig den Teig in mehrere gleichgroße Portionen und rollt sie möglichst rechteckig aus.
     
  • Ich habe es mit der Nudelmaschine ausgerollt.
    Dabei müsst ihr bei den ersten Malen etwas Geduld haben, denn es kann eine bröckelige Angelegenheit werden, bis der Teig die richtige Geschmeidigkeit bekommen hat.
     
  • Ihr fangt mit der gröbsten Stufe an und dreht den Teig durch, wundert euch nicht, wenn er beim ersten Mal etwas bröselt, das ist normal und sollte beim 2. Durchgang besser werden.
    Ihr dreht den Teig durch, faltet ihn in der Hälfte und dreht ihn wieder durch die Maschine, das wiederholt ihr so 3-4 Mal. Das macht ihr, bis all der Teig, in vielen dünnen Fladen gebracht habt. Bedeckt sie, immer wenn ihr sie nicht benutzt, mit nebelfeuchten Küchenhandtüchern, damit sie nicht austrocknen.

  • Sind alle Fladen ausgerollt, dann macht ihr die Einstellung an der Maschine feiner, dreht die Nudelfladen erneut durch, macht wieder feiner ... . Bis Euer Nudelteig schön fein und etwa 0,1 cm dick ist.
  • Wollt ihr Papadelle machen, bestreut die dünnen Teigfladen mit Polenta faltet sie mehrfach der Länge nach zusammen. Achtet darauf das überall Polenta ist, so dass der Teig nicht zusammenkleben kann. Schneidet dann etwa 2 cm lange Stücke, wenn ihr sie ausrollt habt ihr schöne lange Papadelle habt.
     
  • Wollt ihr Farfalle, dann nehmt die Pastafladen, scheidet diese in große Rechtecke, und scheidet diese dann in kleinere gleichgroße Rechtecke etwa 3*4 cm. Nun die Rechtecke in der Mitte zusammendrücken. Sodass die Schleifchen entstehen. Streut Polenta auf den Unterlagen aus auf die ihr die Farfalle legt. Die Polenta verhindert das die Farfalle festkleben. Die Polenta verschwindet beim Kochen.
     
  • Ihr solltet eure Farfalle vor dem Kochen mindestens 3 Stunden trocknen lassen, damit sie beim Kochen ihre Form behalten. Die Papadelle brauchen nur 20 min zum trocknen.
     
  • Kochen ist das Einfachste. Gebt eure Farfalle in sprudelnd kochendes Salzwasser und kocht sie maximal 2 Minuten, bis die Nudeln wieder an der Wasseroberfläche schwimmen. Nun sind sie gar und serviere fertig.
  • Auch lässt sich die frische Pasta toll einfrieren. sie ist schnell im heißen Wasser aufgetaut und daher ruck-zuck fertig!


    Freitag, 4. April 2014

    glutenfreie Bananen-Nutella-Torte für Lecker

    Wenn einer meiner Freunde Geburtstag hat, lasse ich es mir meist nicht entgehen eine Geburtstagstorte zu backen. Ich richte mich nach den Wünschen und Vorlieben des Geburtstagskindes und backe was ihm besonders schmeckt. Diese leckere glutenfreie Bananen-Nutella-Torte ist  gleich für zwei Geburtstagskinder! Gebacken habe ich sie für Dennis, einen guten Freund, der die Torte genießen wird.

    Die glutenfreie Bananen-Nutella-Torte ist aber auch für die Zeitschrift LECKER , denn LECKER hat Geburtstag und zu ihrem 10. Geburtstag haben sie sich etwas ganz Besonderes ausgedacht.

    Sie versuchen einen Geburtstagstortenweltrekord aufzustellen! Also habe ich beschlossen mitzumachen, denn ich mag dieses Foodmagazin, sie ist seit 10 Jahren einen festen Platz meiner Rezeptsamlung und ich würde gerne auch eine Kitchenaid gewinnen.


    Hiermit überreiche ich nun auch virtuell die Torte an die Zeitschrift Lecker!


    Biskutiboden
    3 Eier
    90 g Zucker
    100 g Speisestärke (Maisstärke)
    1 Tl Backpulver

    Belag
    2-3 Bananen
    250 g Magerquark
    50 ml Milch (oder Baileys)
    3 El Nutella
    4 Blatt Gelatine

    Zuerst backt ihr einen Biskuit-Boden nehmt dafür eine Springform mit einem Durchmesser von 20 cm einfetten und mit Speisestärke, oder Zucker beschichten. Den Backofen auf  175°C Ober- und Unterhitze  vorheizen. Eier, trennen und Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Zucker einrieseln lassen, dann Eigelbe, gesiebte Speisestärke sowie das Backpulver unterrühren. Das Ganze 15 Minuten backen. Prüfen, ob er durch gebacken ist, beispielsweise mit einer Gabel oder besser noch mit einem Zahnstocher. Den Biskuitboden auf einen Abkühlgitter stürzen und auskühlen lassen.

    Ist der Boden ausgekühlt, halbiert ihn,das geht am besten wenn ihr ihn rundherum mit einem Messer einritzt und dann mit Küchenzwirn durchschneidet. Ihr solltet nun zwei gleich dicke Böden haben.

    Weicht die Gelatine- Blätter in kaltem Wasser ein. Vermischt mit den Handrührgerät Quark, Milch, Nutella zu einer einheitlichen Masse. Nehmt die Gelatine aus dem Wasser heraus. drückt sie kurz aus und löst die Gelatine in einem Topf aus, Vorsicht nicht kochen! Gebt die Aufgelöste Gelatine unter ständigem Rühren in die Quak-Masse.
     
    Auf den untersten Boden könnt ihr nun Nutella oder schon ein wenig von der Quark-Nutella-Masse streichen. dann verteilt ihr eine geschnittene Banane auf den Boden, verteilt etwa 1/3 der Quark-Masse darauf und setzt den 2. Boden darüber.

    Nun verteilt ihr wieder dünn etwas Nutella oder Quark-Masse auf dem Boden, verteilt eine weitere geschnittene Banane darauf und benutzt nun den Rest der Nutella-Quark-Masse auf der Torte sowie als Verkleidung des Totenrandes.

    Stellt die Torte kühl, dekoriert sie z.B. mit Bananen oder Schokoladenstreuseln, und lasst sie ihm Kühlschrank bis ihr sie genießen wollt!

    P.S.: Dieser Post ist n i c h t gesponsort.

    Mittwoch, 2. April 2014

    glutenfreie Tortelli - Ricotta-Spinat Füllung


    Ich habe Lust auf Tortelli und habe mal im Internet nach schönen Rezepten für Tortelli  gesucht. Auf der Seite zur Fernsehsendung Simply Italien mit Michela Chiappa bin ich auf ein sehr tolles Rezept gekommen.
    Ich habe das Rezept etwas abgewandelt und zeige euch zwei schöne Varianten, eine etwas edlere und aufwendigere und eine Normal.

    Die Ricotta-Spinat Füllung schmeckt echt himmlisch, ich habe sie etwas abgewandelt, da ich weiße Trüffelmousse von der Firma Ppura geschenkt bekommen habe.

    Auf dem Oberen Bild seht ihr normale Variante, auf dem unteren ein mit Riotta-Spinat und Eigelb gefülltes Tortelli.

    Beeide Varianten schmecken so lecker, man möchte davon noch mehr essen...



    Zuerst müsst ihr einen Pasta-Teig machen, es ergibt eine Vorspeise für 4 Personen.  Dafür nehmt ihr:

    160 g glutenfreies Mehl
    25 g Polenta
    15 g Flohsamenschale
    ~50 g heißes Wasser
    2 Eier
    Priese Salz
    Polenta zum lagern

    Macht euren Pasta-Teig wie folgt* und wellt ihn dünnst möglich aus.

    150 g abgetropften gekochten Spinat
    125 g Ricotta
    40-50 g geribener Parmesan
    etwas Zitronenschahle
    Pfeffer
    Salz
    Muskat

    wenn ihr habt, oder etwas besonderes wollt gebt noch 
    1 Tl weißes Trüffelmousse oder
    50 g Räucherfisch, hinzu, es schmeckt aber auch ohne.

    Vermischt alles gleichmäßig Miteinander. Entscheidet euch nun, welche Tortelli Variante ihr möchtet.

    Für die Normale Variante gebt ihr einfach je einen gehäuften Teelöffel auf eine Pasta-Platte, etwa immer mit einem Abstand von 4 cm. Bestreicht die Pasta, um die Ricotta-Häufchen, dünn mit Wasser und bedeckt es mit einer 2. Pastaplatte. Drückt sie so fest, dass alle Luft raus ist. Schneidet oder stecht die Tortelli aus, und legt sie auf eine mit Polenta bestreute Unterlage.

    Lasst die Tortelli etwa 20 Minuten trocknen, bevor ihr sie kochen könnt.  Sie brauchen etwa 2,5 Minuten in sprudelndem Salzwasser.

    Die etwas edlere Variante geht wie folgt: Schneidet euch 8 Pastaplatten mit den Maßen von  15 cm mal 15 c. Gebt die Ricotta-Spinat-Masse in einen Spritzbeutel oder eine Gefriertüte. Spritzt nun mittig einen Kreis von etwa 5-6 cm Durchmesser, in die leere Mitte gebt ihr nun ein Eigelb.

    Bestreicht die Pastaplatte mit Wasser und verschließt die Tortelli mit einer zweiten Platte. Streicht die Luft heraus beim Verschließen.
    Diese Tortelli müssen ebenfalls 20 Minuten trocknen, bevor ihr sie kochen könnt. Da diese Tortelli sehr empfindlich sind, lagert sie auf einem Stück Backpapier, mit dem ihr sie auch ins Wasser gleiten lasst. Sie brauchen etwa 3,5 Minuten in sprudelndem Salzwasser.
    Das Eigelb soll heiß, aber noch flüssig sein und herausfließen.

    Serviert das Ganze mit geschmolzener Butter, Olivenöl oder Trüffelöl und Parmesan.

    * Pasta machen.
    • Mischt das heiße Wasser mit den Flohsamenschale, sodass sie aufquellen. Dann gebt Mehl, Polenta, Salz und Eier hinzu. Mit dem Knethacken der Küchenmaschine oder des Handrührgerätes den Teig, so lange bis er anfängt, zu klumpen und etwa die Konsistenz von Knetgummi hat. Dann mit der Hand auf einer dünn bemehlten Fläche fertig kneten, bis der Teig nicht mehr an den Händen klebt.
    • Lasst den Teig nun mindestens 30 Minuten ruhen.
       
    • Nun müsst ihr den Teig fein ausrollen etwa so dick wie zwei Spielkarten. Das geht entweder mit dem Nudelholz und ganz viel Muskelkraft, denn der Teig sollte 0,1 cm dünn sei. Teig den Teig in mehrere gleichgroße Portionen und rollt sie möglichst rechteckig aus.
       
    • Ich habe es mit der Nudelmaschine ausgerollt. Dabei müsst ihr bei den ersten Malen etwas Geduld haben, denn es kann eine bröckelige Angelegenheit werden, bis der Teig die richtige Geschmeidigkeit bekommen hat.
       
    • Ihr fangt mit der gröbsten Stufe an und dreht den Teig durch, wundert euch nicht, wenn er beim ersten Mal etwas bröselt, das ist normal und sollte beim 2. Durchgang besser werden.

      Ihr dreht den Teig durch, faltet ihn in der Hälfte und dreht ihn wieder durch die Maschine, das wiederholt ihr so 3-4 Mal. Das macht ihr, bis all der Teig, in vielen dünnen Fladen gebracht habt. Bedeckt sie, immer wenn ihr sie nicht benutzt, mit nebelfeuchten Küchenhandtüchern, damit sie nicht austrocknen. 
    •  
    • Sind alle Fladen ausgerollt, dann macht ihr die Einstellung an der Maschine feiner, dreht die Nudelfladen erneut durch, macht wieder feiner ... . Bis Euer Nudelteig schön fein und etwa 0,1 cm dick ist.