Freitag, 11. Dezember 2015

Glutenfreier Kardamon - Fudge Shirepera



Ich freue mich das ich das heutige Türchen  des Adventskalenders Monas auf ihrem Blog About sweets and temptations stelle. Auf Ihrem Blog findet ihr auch einige glutenfreie Rezepte, also schaut vorbei.
Zu Weihnachten habe ich für euch etwas leckeres vorbereitet, das ganz ohne Mehl und den Backofen auskommt! Bei mir wird Shirepera, ein Kadamom Fude gekocht!

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Glutenfreie Mohndoppeldecker


Die Ersten neuen Plätzchen der Weihnachtssaison sind Mohndoppeldecker, sie bestehen aus einem Mürbeteig der mit Mohn verfeinert wird.

Gefüllt sind diese Plätzchen mit Zwetschgenmus und zur Hälfte sind sie mit Weißer Schokolade glasiert.


Ich liebe Mohn und bin begeistert vom Geschmack der Plätzchen, für Mohnliebhaber ein absolutes Highlight!


Mohndoppeldecker

140 g glutenfreies helles Mehl (z.B. Komeko Pie)
125 g kalte harte Butter (keine streichzarte)
140 g fertigen Mohnback

100 g weiße Schokolade
Pflaumenmus oder Zwetschgenmus

(statt Mohnback:
70 g Quetschmohn und
70 g Puderzucker mit etwa
2-3 El Flüssigkeit mischen) 

Kalte Butter, Mehl und Mohnback zusammen mit einem Teigmesser (Pastry Knife),  großem Küchenmesser hacken. Hat sich die Butter fein unter Mehl und Mohnback gemischt flott zu einem Teig kneten.
(Teighacken mit einem Messer funktioniert habe ich hier aufgeschrieben)
Habt ihr einen Foodproducer, könnt ihr ihn das für euch erledigen lassen.

Lasst den Teig für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen. Danach zwischen Backpapier ausrollen auf etwa 0,3 cm dicke. Stecht eure Plätzchen aus und legt sie mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech.  Die Plätzchen vor dem Backen noch einmal im Kühlschrank (oder einem gleich kalten Ort) für 30 Minuten kühlen lassen.

Die Plätzchen in einem auf 160 °C vorgeheiztem Backofen 10-12 Minuten backen, dann auf einem Plätzchengitter auskühlen lassen.

Währenddessen die weiße Schokolade über einem Wasserbad schmelzen.

Nach dem Auskühlen je zwei Kekse mit Zwetschgenmus zusammenkleben und zur Hälfte in weiße Schokolade tunken. Die getunkten Doppeldecker auf einem Backpapier trocknen lassen und dann in einer Plätzchendose lagern.

Freitag, 4. Dezember 2015

Glutenfreie Lebkuchenmousse

Sucht ihr ein leckeres weihnachtliches Dessert? Da habe ich genau das Richtige für euch! Lebkuchenmousse! Eine luftige Schokoladenmousse mit Lebkuchengewürz!

Dieses Rezept gab es letztes Jahr zu Weihnachten, diese Jahr habe ich es für Nikolaus, als Mitbringsel für eine Party gemacht.

Ich esse dazu gerne Kirschgrütze, aber Zimtpflaumen oder Obstsalat passen perfekt.










Lebkuchenmousse

Reicht ~ für 6-8 Personen

4 Eigelb
2 Eier
80 g Zucker
4 cl Rum oder Whisky (den Alkohol könnt ihr auch einfach weglassen)
1, 5 TL Lebkuchengewürz
200 g Kuvertüre
500 ml Sahne
3 Blatt Gelatine

Wichtig: Ihr braucht ein Handrührgerät oder sehr starke Unterarme!

Zuerst Sahne steif schlagen und dann kalt stellen. Zeitgleich Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen und wenn sie geschmolzen ist, das Lebkuchengewürz hinzufügen, beiseite Stellen.

Nun Eigelb, Ei und Zucker in einer Schüssel, über einem  Wasserbad bei mittlere Hitze, zu einer cremigen Masse schlagen. Währenddessen die Gelatine einweichen. Diese Masse sollte schön schaumig sein, dann kurz auf dem Wasserbad ruhen lassen.

Nun Gelatine im  Rum (oder Whisky) auflösen und beiseite stellen.

Schokoladen-Lebkuchen-Masse unter die Ei-Masse rühren, vom Wasserbad nehmen und kalt rühren, dann die aufgelöste Gelatine darunterrühren. Anschließend die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Eimasse unterheben.

Das ganze in eine Schüssel oder kleine Gläschen füllen und für mindestens 3h kaltstellen.

Sonntag, 29. November 2015

Glutenfrei durch Stuttgart, Veggie&Frei von Messe

Letztes Wochenende fing für mich schon Donnerstag Nachmittag an, nachdem ich alles gepackt hatte hat mich meine Freundin Katrin abgeholt und wir zwei brausten zu unserem glutenfreiem Mädelswochenende nach Stuttgart.

Da wir beide Zölies sind, war natürlich in Stuttgart glutenfrei Schlemmen und der Besuch der Messe Stuttgart mit der Veggie&Frei von Messe geplant. Wir haben uns nach Stuttgart aufgemacht und in der Jugenherberge am Neckarpark eingecheckt.

Dann ging es in die Innenstadt und nach ein bischen Bummeln, hat uns der Hunger heimgesucht und wir haben uns Erstmal für The Burger Republic entschieden.

Bis auf den Teriaki Burger könnt ihr alle Burger mit glutenfreiem Brötchen bekommen, auch Pommes, Chips, Ribs und Co sind glutenfrei.



Wir haben den Swiss Chease und den Pulled Pork Burger bestellt sowie Sweet poatato Chios und Pommes!

 Die Soßen die es dazu gab waren ein Gedicht und auch die Burger waren sehr lecker.

Uns hat der Swiss Chease am Besten geschmeckt sowie die Sweet Potato Chips, aber alles war lecker!

Uns hat der Besuch in der Burger Republic gut gefallen und es war ein Highlight unserer Reise.  Freudig konnten wir feststellen das wir nicht die einzigen an diesem Abend mit glutenfreien Burgern waren und hoffen dieser Laden bleibt uns noch lange erhalten. Denn ich möchte dort noch einmal hin!

Am Nächten Morgen ging es nach einem kleinen Frühstück in der JHG zur Messe Stuttgart und auf die Veggie&Frei von. Neben dieser Messen fanden noch einige weitere Messen zur selben Zeit, zwischen 20.11-23.11.2015  statt.

So gab es auch Spielemesse, Kreativmesse, Eat&Style,  ... . Auf der Veggie und Frei von angekommen, mussten wir feststellen, dass die Messe deutlich kleiner als Erwartet ausfiel und sich eine Messehalle mit der Babymesse teilte.

Die Gänge auf der  Veggie&Frei von waren farblich vom einander abgegrenzt, Veggie war grün, Frei von rosa. Den Veggie Bereich haben wir uns kurz angesehen, denn wir zwei sind ja wegen dem Frei von Teil angereist!


Von den Messe- Highlights und den Ständen die uns am Besten gefallen haben, möchte ich euch erzählen. Alle Stände und alle Gespräche vollständig wiederzugeben, würde diesen Rahmen sprengen.




Im Frei von- Teil wurden wir herzlich von Steffie im Kuchenreich begrüßt und durften ein paar Ihrer selbst gebackenen Leckereien Probieren. Apfelkuchen, Quarkstollen, Gewürzecken... alles sehr lecker.  Danke das du uns bewirtet hast, unser Frühstück war nicht sättigend, deine Kuchen schon! Lecker war's! Der ganze Stand war liebevoll dekoriert und diese schicken Schürzen mit Pattycoat hab ich sie echt beneidet!


Die fertigen Backmischungen von Kuchenreich gibt es in diesen hübschen Gläschen und sind mit Liebe von Hand zusammengestellt. In den Mischung findet ihr Bauck- oder Komeko- Mehle, gebt die Frischen Zutaten wie Eier und Butter hinzu und backt eure Leckerei!





Als nächstes zu Coppenrath und dort mal nachgefragt, das Beliebteste Produkt hier sind die Doppelkekse die an "Oreos" erinnern, auch meine Favoriten.
Hier haben wir die neuen Weihnachtsprodukte, Lebkuchenherzen, Gewürz- und Butterspekulatius Probiert! lecker!
Wir wurden darauf Hingewiesen das es eigentlich alle Produkte von Coppenrath, nicht nur online, sondern auch im Einzelhandel gibt. Sollten wir in unser Supermarkt (Rewe, Edeka, Real), diese Produkte nicht bekommen, sollte man sich direkt an den Filialleiter wenden, dieser könne es im Großhandelslager bestellen!



Seitz war der größte Stand und Sponsor der "glutenfreien Seitz Bühne" auf der leider am Freitag nur wenig glutenfreies lief. Der Vegane Koch benutzte leider keine glutenfreien Seitz Nudeln.  Bei Seitz haben wir uns erstmal ein Überblick über sie sehr breite Produktpalette verschafft.


Denn ich habe seit einem "Nudelgate"  vor 5 Jahren die Finger von allen Seitzprodukten gelassen.Ich, und einige andere der glutenfreien Comunity, hatten in mehreren Packungen Nudeln einer nicht Miasfarbene und anders geformte Nudel! Auf der Messe  habe ich Herrn Thomas Maurer eiinen Verandwortlichen der Firma Seitz gesprochen und er versicherte mir: So etwas kann nicht mehr vorkommen, Abfüllanlagen und Produktionsstraßen sind streng getrennt!

Sogar die helleren Reisnudeln und die dunkleren Buchweizennudeln werden getrennt von den gelben Maisnudeln und alle separat abgefüllt. Alle Produkte von Seitz sind 100% glutenfrei zu einer Kreutzkontamination kann es im Werk nicht kommen. Er wirkte sehr kompetent und verstand meine Bedenken, konnte diese aber komplett ausräumen. Ich kaufe also wieder Seitz!

Wir haben uns länger nett unterhalten und die neuen Cookies probiert!
Hmmm die Gewürzkekse und die Schokocookies waren gut und die Biskuitcookies erinnern leicht an Wiebele aus meiner Kindheit.

Auch über eine Erweiterung, der großen schon bestehenden Produktpalette, sprachen wir, unsere Wünsche waren: leckere, luftige Brezeln und Russisches Brot (ABC-Kekse).


Ein Besuch am Stand von Komeko by Seco und das andächtige Kosten der Leckereien die Herr Kojo zauberte, konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wie schon zum WZT, kam er extra aus Japan, um seine glutenfreien Köstlichkeiten zu zaubern.

Ich bin begeistert von seinem Macha-Baumkuchen, den leckeren Nusskipferln, dem frischen Brot, den Plätzchen und was es da noch so alles zu probieren gab.  Mein absoluter Favorit dieses Mal waren die Nuskipferl, sowie die Ofenfrische Pizza!

Die leckeren Backwaren, die wir auf der Veggie&Frei von oder dem Welt-Zöliakie-Tag probieren durften, stehen Online als Rezepte für euch zum Download!

Die drei Mehlsorten die es von Komeko gibt, kommen ganz ohne Backzusätze Flohsamenschale, Xantan und Co aus und erzielen trotzdem ein saftiges, luftiges Backergebnis versicherten uns die Gesprächspartner! Geschmacklich fand ich die Produkte sehr überzeugend, selber Backen muss ich noch. Gerne würde ich einmal zusammen mit Herrn Kojo backen und von ihm seine Kniffe lernen.

Hier die Bilder der leckeren Kreationen, die Herr Kojo, für die Veggie& Frei von, gebacken hat!
Danke es war soooo lecker bei euch! Ab jetzt waren wir satt!

Auch die Produkte von Eis Voh aus Berlin, die mit Komeko gebacken werden, gab es hier zum Testen und Kaufen. Davon haben wir auch noch das Olivenbrot und den Stollen ohne Rosinen probiert.

Pappsatt nun weiter...

... zu den Getränken der Brauerei Neumarker Lammsbräu! Dort konnte die Limonaden der Marke Now und das glutenfreie sowie das gluten- und alkoholfreie Lammsbräu Bier probiert und gekaut werden.
Das glutenfreie Bier wie auch das gluten- und alkoholfreie Bier sind auf der Basis von entglutenisiertem Gerstenmalzes gebraut.

Ich habe mit einem der netten Herren von Lammsbräu, auf dem WZT, über das Problem gesprochen, das ich das glutenfreie Bier ihrer Marke nicht vertrage. Er hörte mir zu und empfahl mir einmal das gluten- und alkoholfreie Bier zu probieren, dies sei anders gebraut und besser bekömmlich. Da ich sehr skeptisch war, gab er mir, im Mai, eine Flasche zum Testen mit. Als ich vor kurzem Zeit hatte, habe ich mich getraut und das Bier getrunken und tatsächlich vertrage ich dieses ohne Probleme. Leider vertage ich das normale nach wie vor nicht, auch in einem Blindtest, reagiere ich. Aber das alkohol und glutenfreie Lammsbräu schmeckt mir zudem deutlich besser und ich trinke es nun gerne mal als Erfrischung oder als Radler.

Auf einer Messe in Stuttgart mit disem Namen, darf die DZG mit ihrem Hauptsitz in Stuttgart natürlich nicht feheln. Hier haben wir uns mit dem neuste Infomaterial und ein paar kreativen Postkarten vom Jugendbeirat versorgt.

Auch wenn man auf die Lebensmittelliste nicht mehr angewiesen ist, ist doch das Informationsmaterial, die Schulungen und die Betroffenenberatung sowie die Lokalen DZG-Gruppentreffen und Jugendgruppen sind  eine wichtige Sache! Ohne die DZG Jugend und die Europäische Zöliakie Jugend CYE hätte ich viele meiner Freunde im in und Ausland nie kennen gelernt!

Nun waren wir eigentlich fertig mit der Messe, da vieles im Veganen Bereich nicht für uns von Interesse war, sei es nicht glutenfrei oder ein stark verarbeitetes Industrieprodukt. 

Aber ein Stand in dem veganen und glutenfreiem Bereich hatte es uns angetan, Bruna Eis. Dort gibt es wie der Name schon sagt Eis, dieses ist glutenfrei und vegan. 

Besonders begeistert hat uns an diesem Stand der frisch gebackene, von Hand geformte Waffelbecher. Der Waffelbecher war so knusprig, geschmacklich lecker und weichte nicht durch obwohl wir über 10 Minuten das Eis langsam genossen. 

Das Eis war aus Naturprodukten mit Rohrzucker oder Obst gesüßt. Das Kokos-Schokocookie-Eis, das Apfelkucheneis und das Schokoladeneis waren so lecker und herrlich erfrischend.

Da wir uns nicht entscheiden konnten, welche Sorte wir Probieren wollen, haben wir uns mit den Besitzern unterhalten, erfuhren das diese klasse Waffeln ein Durchbruch in letzter Sekunde waren und die glutenfreien Becher aufgrund der Zöliakie des Besitzers ein muss für seine Frau.  Damit auch er das Eis problemlos genießen kann. Uns wurde bei der Entscheidung geholfen und es gab statt 3 Kugeln, 6 halbe Kugeln für jede von uns, so dass wir die insgesammt 7 Sorten probieren konten. 

Nach nicht ganz zwei Stunden waren wir komplett durch die Messehalle durch, hätten wir nicht hier und da ein Schätzchen gemacht wären wir sehr viel schneller gewesen. Aber wir haben neue Produkte getestet, nette Leute kennengelernt und altbekannte Gesichter wiedergesehen, das war super. 

Insgesamt gab etwa 10 rein glutenfreie Stände, neben den schon erwähnten war unter anderem noch ein kleiner Schär Stand, an dem man die neusten Schär Produkte testen konnte.

Es hat uns zwar ganz gut gefallen, aber unsere Anreise war doch für diese sehr kleine Messe sehr weit. Die Nächte Veggie&Frei von findet in Stuttgart vom 18.11-20.11.2016 satt.

Was uns negativ auffiel war das z.B. im Veggie Bereich frisch zubereitet Kostproben oder frisch gekochte Essen angeboten wurden, aber viele Anbieter keine Auskunft zu den enthaltenen Alleegenen geben konnten. Und das obwohl dies seit 12/2014 eine gesetzliche Bestimmung gibt.
Außerdem wurde an einigen Ständen glutenfreies Essen angeboten, doch kannten sich viele Köche mit der glutenfreien Küchenhygiene nicht aus und es kam zu Kreuzkontamination.
Ich hätte mir bei dem Titel Veggie&Frei von eine besseren Umgang mit allen Alleegenen und eine genaue Kennzeichnung gewünscht. Eventuell könnte die DZG oder eine andere Organisation vor der Veggie&Frei von Messe 2015 noch einmal die Lebensmittel anbietende Stände zur Kennzeichnungspflicht und "Küchenhygiene mit Alleegenen" Schulen.

Da wir noch Zeit hatten und es draußen eh Schüttete als würde es kein Morgen geben, sind wir nun noch auf die Eat&Style gegangen. Eine Messe rund ums Essen, Trinken und  mit diversen Workshops zu vielen Themen. Auf dieser Messe gab es auch viel glutenfreies und es war sehr schade das die beiden Hallen so weit außeinander lagen!

Nach so viel Essen gab es nun erst einmal einen Gin bzw.ein  Punsch .

Der  Bayrische Granit Gin aus dem Hause Penninger wird durch einen speziellen Granitfiltilter mit unterschiedlich großen Steinen gefiltert und enthällt 26 verschiedene Kräuter.

Man genießt ihn am besten gut Pur gut gekühlt, ggf mit einem Granitstein oder mit einem spritzer Limette.


Am Stand von Camille Bloch, gab es den Ragusa und der Chocolatie zeigte uns wie schnell man so einen Ragusa macht! Neben zwei Sorten Schokolade gehören auch noch frisch geröstete Haselnüsse hinein, die erst kurz vor der Verarbeitung mit der Schokoladenfüllung vermischt werden.

Beim Walk of Coffee haben wir nun alles über Kaffee gelernt ,vom Anbau der Kaffeekirschen über die Ernte, Trocknung, Röstung, Zubereitung und mit Milchschaum Kunstwerk in der Tasse zu erschaffen.

Nach einer ganzen Menge Kaffee und einem kleinen Kopffeinrausch ging es nun in die Innenstadt um den Abend ausklingen zu lassen.

Einen herzlichen Dank an Katrin, die für mich an diesem Tag meine Medienassistentin war, und von der alle Messefotos geschossen wurden.

Am nächsten Tag ging es noch auf den glutenfreien Weihnachtsmarkt in Baden Baden, aber davon erzähle ich euch die Tage in einem separaten Post.

Mittwoch, 25. November 2015

Glutenfreier Skandinavischer Apfelkuchen


Dieser skandinavische Apfelkuchen ist eine Liebeserklärung an die skandinavische Küche. Dort sind immer Zimt und Kardamom kombiniert und es gibt dem Kuchen einen leckeren herbstlichen und Vorweihnachtlichen Hauch!

Ich liebe diesen Apfelkuchen, denn man kann ihn noch schnell machen, wenn die Gäste fast schon da sind. Denn lauwarm essen meine Gäste und ich Ihn am liebsten.

Der Teig ist ein einfacher flüssiger Rührteig in den eine ganze Menge an Äpfeln kommt. Dadurch  bleibt der Kuchen sehr saftig und weich. Nehmt für diesen Kuchen saure und feste Äpfel, denn mit mehligen Äpfeln wird der Kuchen noch weicher. Wenn ihr mehr Konsistenz wollt empfiehlt es sich noch ein paar grob gehackte Mandeln oder Nüsse dazu zu geben. 


Skandinavischer Apfelkuchen
So sieht er vor dem Backen aus!

100 g weiche oder geschmolzene Butter
100 g Zucker
2 Eier
125 g glutenfreies Mehl
½ Päckchen Backpulver
100 ml Milch
1 kg säuerliche feste Äpfel
1/4 Mark einer Vanilleschote
Schale von einer Bio Zitrone
1 Tl gemahlenen Zimt
1 Tl gemahlenen Kardamom
4 El Zucker

Den Backofen auf 180°C vorheizen!

Die 4 El Zucker mit dem Zimt und dem Kardamom vermischen. 2 El Von dieser Zuckermischung in die Waagschale geben um die  100 g Zucker abzuwiegen.

Weiche Butter, Zucker und Eier und mit den Quirlen des Handrührers cremig schlagen. 

Zitrone heiß abspülen und die Schale abreiben. Zitronenschale, Vanillemark und Milch zur Butter-Ei-Zuckermasse geben und unterrühren.

Mehl und Backpulver vermischen, die Mehlmischung auf den Teig sieben und unter den Teig Rühren.  Schnell, nicht lange unterrühren.

Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die feinen Apfelscheiben nun unter den Teig rühren und alles in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben.
Den Teig mit den übrigen 2 El Kardamom-Zimt-Zucker bestreuen und den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 40 Minuten backen. 

Eventuell nach der Hälfte der Zeit mit Papier abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird

Ich finde lauwarm schmeckt dieser Apfelkuchen am Besten, wenn ihr es dekadent möchtet esst noch eine Kugel Vanilleeis dazu!

Montag, 2. November 2015

Produkttest - Delicardo Foodcards

-Enthält Werbung-

Ich habe von der Firma  Delicardo diese Foodcards auf deutsch, englisch und spanisch, vor einem Jahr, zur Verfügung gestellt bekommen. Nun habe ich sie einem intensiven Praxistest unterzogen. 

Wie mach ich so eine Foodcard?

Schnappshus von delicardo.de
Diese Foodcards könnt ihr in einem Konfigurator an eure Ernährungssituation anpassen, so könnt ihr neben glutenfrei diverse Filter aus Allergien, Unverträglichkeit, Einzelstoffe und Diäten einbinden und so eure ganz Persönliche Foodcard kreieren.

Im nächsten Schritt könnt ihr dann noch überprüfen was auf euren persönlichen Foodcards stehen wird! Eure personalisierte Karte könnt ihr aus Papier, Plastik oder als Pdf bekommen.

Wie sind die Foodcards aufgebaut?
 
Auf einer Seite mit grünem Häkchen stehen alle Produkte die Erlaubt sind, in meinem Fall alle glutenfreien Lebensmittel wie Obst, glutenfreie Getreide, Gemüse, Fleisch... .

Auf der anderen Seite mit einem Roten Symbol stehen nun alle verbotenen Zutaten, hier glutenhaltigen Produkt wie: Weizen, Roggen,  herkömmliches Mehl... , sowie sehr viele Produkte die potentiell Gluten enthalten.

Welche Erfahrungen konnte ich mit den Foddcards sammeln:

Als ich anfing glutenfrei zu leben, vor 17 Jahren, gab es diese Karten "Bitte an den Koch" regelmäßig in allen Sprachen von der DZG für ihre Mitglieder.  Diese waren jedoch nicht ganz so ausführlich was die Produkte betrifft, dafür erklärten sie die Küchenhygiene und Kreuzkontamination!

Was glaubt ihr macht es Sinn, Karten zu haben, die noch einmal für Restaurants erklären, was man bei Zöliakie essen darf, was nicht und wobei man aufpassen muss?

Ich war zunächst sehr skeptisch,  denn eigentlich müsste das durch Beginn der Kennzeichnungspflicht auch für frische Lebensmittel,  d.h. auch bei Restaurants, sollte das doch nun, durch die Allergenschulungen nun bekannt sein! Leider ist es meist immer noch nicht der Fall, viele Restaurants kennen sich mit dem Thema Gluten gar nicht aus!


In Deutschland habe ich Restaurants ausprobiert, die nicht extra mit glutenfrei warben, fast keiner wusste, was zu beachten ist. Auch die allermeisten Köche wirkten ahnungslos,  dank der foodcards konnte ich in etwa 60% der Fälle etwas zu essen bekommen.  Ich bin in das Restaurant gegeangen, habe mich vorgestellt und nach glutenfreiem Essen gefragt. Meist wusste man nicht was glutenfrei heißt, oder war sich unsicher was Gluten ist. Mithilfe der Foodcards konnte dann schnell Aufgeklärt werden was glutenfrei bedeutet und gemeinsam konnte ein Gericht ausgewählt werden. 

Auch waren die Karten hilfreich um Freunden und Familie noch einmal alles vor Augen zu führen. Das habe ich sowohl in Deutschland als auch in Spanien ausprobiert. Meine Freunde fanden es klasse, da sie auf den ersten Blick alles glutenfreie und auf den zweiten auch alles Böse Finden konnten, dass sie u.a. auf Zutatenlisten finden können.

In meinem Spanienurlaub habe ich die Foodcards nie im Restaurant gebraucht. Man findet genügend glutenfreie Restaurants und auch sehr viele Produkte in den Supermärkten,  doch meine Familie in Spanien kannte sich nicht so gut aus. Auch wegen einer kleinen Sprachbarriere war ich froh das ich mittels Foodcards mitteilen konnte was wichtig ist.

Fazit nach einem Jahr:

Foodcards erklärte kurz und knapp was glutenhaltige Zutaten, was glutenfreie Zutaten sind und wo man die Zutatenliste überprüfen muss.  Was mir noch zur perfekten Karte fehlt, sind kurze Hinweise auf die Küchenhygiene bei Zöliakie und Kreuzkontamination.

Die Foodcards sind sehr nützlich,  vor allem da ihr sie Personalisieren lassen könnt, wenn ihr mehr als eine Unverträglichkeit habt. Mir haben sie bei Restaurants in Deutschland geholfen um vorher abzuklären, ob ich dort essen gehen könnte und um die Küche kurz zu schulen. 

Auch um euren Freunden,  Bekannten und Familie noch einmal ins Gedächtnis zu rufen was glutenfrei ist, was nicht und wo überall Gluten versteck sein kann, sind sie gut.


Donnerstag, 29. Oktober 2015

Glutenfreier Arabischer Honigkuchen


Dieses Rezept stammt von meiner Großcousine Susanne aus der Schweiz und ist ein Mandelkuchen mit einem sehr dünnen Boden. Ein perfekter Blechkuchen der sich besonders schön, in kleine Stückchen geschnitten, als süße Leckerei auf einer Party macht.


Arabischer Honigkuchen




(Menge für ein Backblech ~ 39*32 cm)
75 g weiche Butter (zimmer warm)
3 Eier Größe M
125 g Zucker
Mark einer 1/4 Vanilleschote
3 El Schlagsahne 
150 g glutenfreies Mehl (z.b. Rewe frei von)
1/2 Päckchen Backpulver

Belag:
100 g Butter
80 g Zucker
80 g Honig
2 El Schlagsahne
150 g Mandelblättchen
1/2 Tl Zimt
1 Tl Orangenschale oder Orangenschalenaroma

Den Backofen auf 175 ° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Für den Teig zunächst Butter, Eier, Valillemark und Zucker mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine schaumig schlagen.

Ist die Masse schaumig, das erkennt man an einem Farbwechsel von gelb nach cremefarben und daran dass das Volumen zugenommen hat. 

Fügt die Sahne unter Rühren hinzu. Nun das Mehl mit dem Backpulver vermischen und in die Schüssel sieben und dann schnell Untermischen (nicht lange rühren lassen). 

Den Teig nun auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Macht das Backblech nass, dann verrutscht das Backpapier auf dem Backblech nicht.
Wundert euch nicht, das sieht nach viel zu wenig Teig, für viel zu viel Backblech aus,  aber es reicht!

Verstreicht den Teig nun gleichmäßig dünn auf dem Blech, keine Sorge der Teig geht etwas beim Backen auf.

Backt den Teig für 10 Minuten auf mittlerer Schiene, während der Teig bäckt, bereitet ihr den Belag vor.

Gebt dafür die Butter in einen Topf und schmelzt sie. Gebt, wenn die Butter geschmolzen ist, Zucker und Honig dazu und erwärmt das Ganze unter Rühren, bis eine homogene Masse entsteht. 

Nun den Herd abschalten, die Schlagsahne, den Zimt, die Orangenschale und die Mandelblättchen in den Topf geben und alles gut miteinander vermischen. 
Nun sollten die zehn Minuten Backzeit um sein und ihr könnt den Boden aus dem Backofen nehmen. 

Verteilt jetzt die Füllung gleichmäßig auf dem Boden und backt das Ganze fertig, für 12-15 Minuten, bis der Kuchen goldbraun geworden ist.
Den Kuchen mit dem Backpapier vom Blech nehmen und auf einem Auskühlgitter auskühlen lassen. 

Ist er kalt, aufschneiden und genießen! 

Sonntag, 9. August 2015

Glutenfreie Kinderschokoladen-Torte

Meine Freundin Carmen ist ein Kinderschokoladen Fan, ich will ja nicht Junky sagen! Sie hatte in den letzten Tagen Geburtstag und hat sich von mir eine Kinderschokoladen-Torte gewünscht! Auch wenn sie keine Zöliakie hat, isst sie mit Leidenschaft meine glutenfreien Torten. 


Ich habe mich hingesetzt ein paar Rezepte gewälzt und mir aus unterschiedlichen Torten das beste für Carmen zusammengesucht! Auf diesem Weg also auch noch einmal herzlichen Glückwunsch meine Liebe und hier ist dein Tortenrezept!





Lasst euch Zeit beim Backen und dekorieren, macht es lieber einen Tag bevor ihr die Torte braucht, denn im Stress schleichen sich Fehler ein! Die Böden kann man gut einfrieren und kurz vor dem Torten basteln aus dem Tiefkühler nehmen und dass hilft sogar das die Creme-Füllung schneller fest wird. Fertig auftauen können die Böden dann,. wenn die Torte im Kühlschrank ruht.




Kinderschokoladen Torte

Füllung:
200 g Kinderschokolade
400 ml Sahne
500 g Quark Magerquark
1 Becher Schmand
10 Blätter Blattgelatine
7-9 EL Beerengelee (z.B. Himbeer-, Brombeer-, Johannisbeer- oder Beerenauswahlgelee

Teig:
150 g Kinderschokolade oder Kinder-Schokobons
150 g Butter
150 g Zucker
6 Eier
1 Tütchen Backpulver
180 g glutenfreies helles Mehl

Kinderschokolade, Schokobons oder andere Deko für die Torte.

Den Backofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen! 

Für den Teig 150 g Kinderschokolade oder Schokobons zusammen mit der Butter überm Wasserbad schmelzen lassen. Die Masse etwas abkühlen lassen.

4 Eier trennen und das Eiweiß Erstmal beiseite stellen. Nun die 2 ganze Eier,  4 Eigelb mit 75 g Zucker schaumig schlagen, bis der Zucker sich völlig aufgelöst hat, die Ei-Zucker-Masse deutlich aufgegangen ist und die Farne heller geworden ist.
Mehl und Backpulver mischen und unter die Ei-Zucker-Masse rühren. Nun die flüssige Schokolade langsam unterrühren.    

Jetzt das Eiweiß steif schlagen und den restlichen Zucker einrieseln lassen. Den Schnee nun unter den Teig heben.

Eine Runde Backform (~ 26 cm Durchmesser) fetten und mit Stärke auspudern, oder die Form mit Backpapier auslegen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und etwa 40 Minuten backen.

Den Boden auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Den Boden könnt ihr gerne schon 1-3 Tage vor dem Torte zubereiten backen und ihn an einem kühlen Ort lagern. 
Wollt ihr in viel früher backen friert ihn ein! Friert ihn gleich in drei waagerecht geschnittenen Teilen ein, dann könnte ihr die Böden auch fast direkt aus dem Tiefkühler verarbeiten. 

Nun aber zur Füllung!  Für die Füllung die Schokolade in kleine Stücke brechen und über dem Wasserbad schmelzen. Beiseite stellen und kurz etwas abkühlen lassen. Den Quark mit dem Schmand vermischen. 3 El von der Schlagsahne herausnehmen und beiseite stellen, dann die Sahne steif schlagen.

Die Blattgelatine einweichen, ausdrücken und in einen Topf mit den 3 El Sahne geben. Das Ganze unter rühren, auf dem Herd, bei mittlerer Hitze auflösen. Nicht Aufkochen!!!

Den Quark-Schmand mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine kurz aufschlagen, dann nach und nach die geschmolzene Schokolade und aufgelöste Gelatine unterrühren. Nun noch die steif geschlagene Sahne unterheben und kurz in den Kühlschrank stellen.

Den abgekühlten Kuchen, in drei Böden waagrecht teilen. Dafür könnt ihr nur ein großes Messer nehmen. Oder ihr schneidet nur den Rand dort ein wo ihr den Kuchen trennen, nehmt dann Haushaltsschnur oder Bindfaden, legt den Faden in die eingeschnittene Stelle um den Kuchen und dort wo sich die Fäden treffen legt sie Überkreuz. Nun zieht gleichmäßig an beiden Enden und der Kuchen wird vom Faden geschnitten.

Den unteren Boden mit dem Gelee bestreichen bestreichen und den zweiten Boden aufsetzen. Wenn ihr einen Tortenring habt legt ihn nun um die entstehende Torte, wenn nicht bastelt euch einen hohen Ring aus Alufolie, den ihr um die Torte legt. 

Gebt nun 1/3 der Füllung auf den Kuchen und verteilt sie gleichmäßig. Nun den dritten Boden darauf setzen und gebt großzügig (etwas mehr als 1/3) Füllung auf den letzten Boden. Lasst nun die Füllung auf dem Boden, im Kühlschrank, etwas anziehen (5-10 Minuten) bevor ihr den Tortenring entfernt.

Bestreicht nun den Rand der Torte mit der Füllung und wer möchte kann mit dem Spritzbeutel noch Röschen auf spritzen.

Jetzt dekoriert eure Torte nach eurem Geschmack... und stellt sie bis zum Verzehr in den Kühlschrank.