Sonntag, 20. November 2016

Daniel smoked glutenfreie Lachsseite

Smoke Lachs mit Käutern


Da mir das Bloggen des pulled Pork Rezeptes sehr viel Spass gemacht hat und ich auch gleich auf Anhieb viele Leser hatte, möchte ich hiermit gleich noch einmal nachlegen.

Dieses Mal für die Fischfreunde; geräucherter Lachs.

Wenn ihr euch nun fragt, warum Lachs, warum kein anderer Fisch?

Ganz einfach, Lach ist für das Räuchern denkbar gut geeignet.

Er hat einen guten Eigengeschmack, der aber nicht zu intensiv ist.
Sein Fettanteil ist genau in dem Bereich, damit man ihn anräuchern kann, aber nicht durchräuchern muss.
Solltet ihr Interesse an der Zubereitung anderer Fischsorten haben werde ich mich gern daran versuchen und euch Rückmeldung geben, lasst es mich wissen.

Ich habe beim pulled Pork eine Sterne-Wertung für Zeitaufwand und Schwierigkeit eingeführt, die möchte ich beibehalten.
Hier ist die Wertung für geräucherten Lachs:

Schwierigkeitsgrad: ;  Zeitaufwand: 

Also dann, viel Spass beim Grillen



Gesmokter gebeizter Lachs;

Heute habe ich etwas für die Fischliebhaber unter euch zubereitet, Gesmokten (geräucherten) Lachs.
Dafür benötigt ihr frische, unmarinierte Lachsfilets mit Haut, wie ihr sie in den Meisten Supermärkten bekommt, je Person eines.

Hier noch einmal eure Einkaufsliste:

Werkzeuge:

Räuchermehl (ähnlich den Räucherchips nur feiner, ich verwende Buche)
1 Große Alu-Schale für das Wasser zur Temperaturregulierung
1 Kohlekorb (Zubehör aus Metall)
1 Räucherbox

Zutaten:

1 normal großes Lachsstück mit Haut pro Person

die Marinade

1 El Olivenöl
1-2 Knoblauchzehen
1-2 Tl getrockneter Dill
1 Tl schwarzes Limettenpulver oder Abrieb einer unbehandelten Zitrone
Pfeffer


Vorbereitung:

1. Legt die Fischfilets mit der Hautseite nach unten in eine flache Schale, ich habe hierfür eine flaches Kuchenblech genommen. Je weniger Platz noch in der Form ist neben dem Fisch desto besser.

2. verteilt das Olivenöl gleichmäßig auf dem Fisch

3. Mischt nun die Gewürze (bis auf den Knoblauch), und streut sie auf den Lachs.


4.Schneidet den Knoblauch in feine Scheiben, und legt ihn auf den Fisch (kann auch weggelassen werden).



5. deckt den Lachs nun gut ab und lasst ihn mindestens 2 Stunden, besser aber über Nacht im Kühlschrank ziehen.













Das Räuchern:

1. bereitet eure Räucherbox vor, da das Holzmehl zu fein ist um direkt in die Glut geworfen zu werden. So eine Box kann von einer Suppen-Dose bis hin zu einem Profigerät alles sein.
Wichtig ist jedoch, das ihr darauf achtet, dass sie in keiner Weise mit etwas beschichtet ist, das bei Hitze giftige Dämpfe frei setzt (wie Plastik oder bestimmte Lacke).
Zur Not faltet euch eine Box aus mehreren Lagen Alufolie.

Ihr solltet die Dose soweit abschneiden, das der Rost noch darauf passt wenn die Box direkt auf der Glut steht.

Je nach Grill benötigt ihr zwischen 3 und 4 Händen voller Räuchermehl. Wenn ihr das möchtet, könnt ihr für den Geschmack noch getrockneten Lorbeer und Wacholderbeeren mahlen und unter das Räuchermehl mischen.


2. Bereitet euren Grill vor indem ihr glühende Kohle nur an einer Stelle des Grills aufschichtet, da eignen sich Kohlekörbe sehr gut,es gibt sie bei besseren Grills als Zubehör.

3. Ölt euren Rost sehr gut an den Stellen, auf die ihr den Fisch legt, da er einmal festgebrannt sehr schwer wieder ab geht.

4. Stellt die Räucherbox direkt auf die glühende Kohle und legt den Rost ein.

5. Wartet einen Moment bei geschlossenem Deckel und ölt den Rost erneut.

6. Legt nun den Fisch mit der Hautseite nach unten und der Dicken Seite in Richtung Glut auf den Rost. Es ist sehr wichtig das der Fisch in der indirekten Temperaturzone liegt.


7. Schließt nun den  Deckel und wartet bis das Räuchermehl anfängt zu rauchen.

8. Startet nun den Wecker auf 45 Minuten, achtet darauf das über die ganze Zeit über wenigstens ein bisschen Rauch aufsteigt.

9. Sollte da Rauchen über längere Zeit ganz aufhören, füllt ein wenig Räuchermehl nach.

10. Als Beilage empfehle ich Brat-, Salz- oder Pellkartoffeln

11. Auf dem Teller noch salzen und mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Guten Appetit.




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