Freitag, 30. November 2012

glutenfreie Rouladen




Einer der Wünsche, der ganz am Anfang mal geäußert wurde, ist: Wie kochst du Rouladen und was machst du um eine leckere Soße zu bekommen! Endlich ist das Wetter um Rinderrouladen mit Klößen zu essen und so habe ich auch welche nach altem Familienrezept gekocht!

Dienstag, 27. November 2012

glutenfrei... Keine Trenddiät....sondern Medizin!

Aus gegebenem Anlass möchte ich etwas zum Thema glutenfreie Nahrungsmitteln und deren Wichtigkeit für Zöliakiebetroffene hinweisen!

Da nun schon mehrfach in den Medien darauf hingewiesen wurde das die "Glutenfreie Diät" ungesund, Schwachsinn und teuer sei!

Ich möchte dem Widersprechen, denn eine glutenfreie Diät ist immer notwendig, wenn man Zöliakie, Sprue oder Glutenintoleranz hat! Um abzunehmen oder Hollywood Diven nachzueifern ist sie nicht geeignet und auch unnütz!

Zöliakie bzw. Sprue, ist eine Autoimmunerkrankung bei denen das Klebeeiweiß Gluten, dass in Getreiden enthalten ist, nicht vertragen wird und dadurch die Dünndarmzotten der erkrankten Person schwer geschädigt werden. Mehr zu dem Thema findet man  bei der Deutschen Zöliakie Gesellschaft!

Eine lebenslange strenge "Glutenfreie Diät" ist die einzige Möglichkeit diese Erkrankung zu kurieren! 



In Deutschland, sind etwa 1% der Bevölkerung diagnostiziert, man vermutet aber eine höhere Dunkelziffer! 1% das kling Erstmal sehr wenig, aber 1% von  82 Millionen sind immer noch 820 000 Menschen die Zöliakie haben, ohne die ganzen Personen die an einer Glutenintoleranz leiden.

Wir Zöliakiebetroffenen leiden an einer Krankheit und machen keine Trenddiät! 
Durch eine lebenslange strenge glutenfreie Diät können wir die Symptome unserer Krankheit behandeln ... eine echte Heilung gibt es nicht!

Wir kaufen diese Lebensmittel nicht, weil wir glauben, dass es uns schlanker macht, sonder, weil wir nur dadurch das Wir uns so ernähren gesund werden/bleiben können! Wir Leiden unter den Preisen der Lebensmiteilindustrie, aber Wir sind froh das wir inzwischen eine so große Auswahl an Lebensmitteln haben die wir kaufen können!

Aber wer möchte schon gerne auf Pizza, Pasta oder mal ein paar Kekse verzichten!?

Ja glutenfreie Lebensmittel wie: glutenfreies Brot, glutenfreie Kekse, glutenfreie Nudeln, ... sind sehr teuer und eine ungeheuer Belastung für unsere Geldbeutel.

Diese Erkrankung, ist schon eine große Einschränkung, da man nie richtig spontan sein kann und immer planen muss, Was,Wo und Wie werde ich essen! Schnell mal sich ein Brötchen hohlen oder nen Burger essen ist nicht möglich! Daher sind wir froh das wir inzwischen eine solche Auswahl kaufen zu können!

Aber diese Lebensmittel sind weder unnütz noch ungesund! Jeder ist doch dafür verantwortlich wie gesund er sich ernährt und man kann sich glutenfrei genauso gesund, wenn nicht sogar gesünder ernähren!

Also liebe Fernseh- und Zeitungsredaktionen, durch diese Fernsehberichte denken nun viele Menschen, wir machen eine Modediät, haben einen Dachschaden und bilden uns eine Krankheit ein! Sendet/schreibt, das nächste Mal das es für nicht Erkrankte nicht nötig ist sich glutenfrei zu ernähren, aber das es durchaus viele Menschen gibt, die auf eine solche Ernährung angewiesen sind!!!!

Das musste ich mir von der Seele schreiben, denn ich lebe nicht einen ungesunden Modetrend, sondern kuriere meine Krankheit und möchte mit meinem Blog zeigen: Glutenfrei leben mit Zöliakie ist nicht so schwer, vieles ist sowieso glutenfrei und man kann gut mit dieser Erkrankung leben! Da ich nun auch noch von einigen Nichtbetroffenen gesagt bekommen habe, ich würde Werbung für einen ungesunden Lebensstiel machen, musste ich mir dies schrieben!

Aber wenn dann Menschen denken, da sie einen Beitrag gesehen haben, das ich einen Modetrend mache dann bekomme ich einfach einen zuviel!

Alles Liebe eure Svenja



Montag, 26. November 2012

glutenfreie Springerle

Springerle oder auch Anisbröd sind ein traditionelles Weihnachtsgebäck aus Süddeutschland, der Schweiz und Österreich! Springerle, wie auch Spekulatius sind Bilder-/Motivgebäcke. Die Motive der Springerle werden mit sogenannten Modeln (Holzschnitzformen) in den Teig gedrückt. Durch das Abtrocknen vor dem Backen bleibt das Motiv schön und verbäckt nicht.

Springerle waren jahrelang von meinem Plätzchenteller verbannt, denn meine Ersten glutenfreie Backversuche waren ein reines Fiasko! Aber diese Mal sind sie richtig gut geworden und ich werde dieses Rezept wiederverwenden.
 
Springerle :-) endlich habe ich ein Rezept, das funktioniert!

 Springerle

1 Msp Hirschhornsalz
1 Msp Natron
1 El Kirschwasser (oder Raki, Mirabelle... oder was ihr sonst mögt)
2 Eier
250 g Puderzucker
250 g glutenfreies Mehl (Schär Kuchen und Keks Mehl)
1-2 El Anissamen

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, bevor ihr anfangt! Löst das Hirschhornsalz und das Natron im Kirschwasser auf, so verteilt es sich später besser im Teig!

Die Eier schaumig schlagen und dann nach und nach den gesiebten Puderzucker zugeben und die gesamte Masse noch mind. 10 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen. Nun das Kirschwasser zugeben und nach und nach das gesiebte Mehl unter die Ei-Masse rühren lassen. Der Teig ist ziemlich pappig und flüssig, aber das muss so sein, das wird besser. Nun stellt ihr den Teig abgedeckt für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank.

So sehen Springerle Modeln aus!
Nun nehmt ihr, immer ein wenig Teig aus der Schüssel und knetet auf der bemehlten Arbeitsfläche noch ein wenig Mehl unter, bis der Teig geschmeidig ist und nicht mehr so viel klebt. Dann zwischen Frischhaltefolie oder Dauerbackfolie 8-10 mm dick ausrollen. Den Teig nun von oben mit Mehl bestäuben und das Model in den Teig drücken und die einzelnen Motive ausschneiden.

Solltet ihr keine Modeln oder glutenfreien Modeln besitzen, geht es sicher auch das ihr Plätzchen ausstecht... ihr habt dann halt oben kein eingedrücktes Bild... aber ansonsten sollte das Ganze genauso funktionieren!

Springerle auf dem feuchten Küchentuch!
Die Springerle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, das ihr mit den Anissamen bestreut habt (wer keinen Anis mag, lässt diese einfach weg). Nun müssen die Springerle abtrocknen mindestens übernacht, am besten 24 Stunden.

Und nun nach dem Backen mit dem Füßchen!
Heizt den Ofen auf 140 °C vor und befeuchtet ein Küchentuch. Es sollte nur ganz leicht feucht sein. Ihr legt eure Springerle mit der Unterseite nun kurz auf das Tuch, damit sie etwas Feuchtigkeit bekommen und sich nachher das Füßchen bildet! Dann setzt ihr sie wieder auf das Backblech mit dem Backpapier. Die Anissamen könnt ihr vorher herunternehmen, müsst es aber nicht!

Backt nun die Springerle 10 Minuten bei 140 °C, dreht dann die Hitze im Backofen auf 125°C herunter und backt sie noch mal 10 Minuten. Ihr werdet sehen, die Motive der Modeln sind nicht beim Backen aufgegangen, nur unten hat sich das typische Füßchen gebildet.
Lasst die Plätzchen erst Mal auf dem Backblech und später auf dem Kuchengitter auskühlen. Lagert sie dann in einer Plätzchendose!

glutenfreie Zimtsterne

Zimtsterne sind lecker, fast alle Rezepte die man finden kann sind von sich aus glutenfrei und sie schmecken einfach nach Weihnachten!

Ganz viele Zimtsterne... fast so viele wie Sterne am Himmel-
zumindest so viele wie im Zimtsternhimmel !

Zimtsterne sind vom Teig her glutenfrei, nur wird beim auswellen oft Mehl benutzt, da der Teig immer ziemlich feucht ist. Bei meinem Rezept, da ist der Teig auch relativ feucht, habt also immer ein paar gemahlene Mandeln parat. Außerdem braucht ihr etwas Stärke in der ihr euren Sternenausstecher eintauchen könnt! Also nicht wundern wenn der Teig am Anfang etwas klebt, obwohl ich immer Eier Größe M nehme ist der Teig immer anders! Also ist er zu feucht, knetet noch mehr Mandeln rein!


Zimtsterne (~ 110 Stück)

2 Eiweiß
1 Priese Salz
200 g Puderzucker
300 g Mandeln
1 Tl Zimt

1 Eiweiß
100 g Puderzucker

(immer Mandeln in der Hinterhand behalten, damit ihr den Teig Nachbearbeiten könnt, falls er zu feucht ist)

2 Eiweiß und Salz mit den Quirlen des Handrührers steif schlagen. 200 Gramm gesiebten Puderzucker nach und nach unter ständigem Weiterschlagen zugeben. Mandeln fein mahlen (z.B. Mixer) und mit dem Zimt vorsichtig unter die Eischneemasse heben. Den Teig in Folie verpackt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Teig portionsweie auf ein paar gemahlenen Mandeln zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie oder Dauerbackfolie dünn ausrollen. Etwa 110 Sterne ausstechen und auf mit Backpapier belegte Backbleche legen. Und den Backofen auf 150 Grad, Umluft 130 Grad vorheizen.
Zimtsterne beim Glasieren!

Restliches Eiweiß und restlichen Puderzucker in eine Schüssel geben und mit den Quirlen des Handrührers zu einer sirupartigen Eischnee-Masse aufschlagen. Die Sterne gleichmäßig mit dem Eischnee bestreichen, das geht am besten mit einem kleinen Löffel oder kleinen Messer.

  Die Sterne 15 bis 20 Minuten backen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Sonntag, 25. November 2012

glutenfreie Schokoprinten

Dieses Rezept für Schokoprinten habe ich mal auf einen Kakaopackung für Bitterkakao gelesen und da es glutenfrei war, sofort aufgeschrieben und an Weihnachten ausprobiert!

Es ist schnell gemacht und sehr lecker! Versucht es selbst!

Ich hab dieses Mal keine Rauten geschnitten, sondern sie ausgestochen!
Allerdings habe ich mich nicht genau ans Rezept gehalten und sie sind mir extrem zerlaufen!



Schokoprinten  (keine Ahnung wie viele)

225 g gemahlene Mandeln
225 g Zucker
2 El Bitterkakao
1 1/2 El Öl
6 El Wasser
1 El Rum

Mandeln, Zucker Kakao mischen mit Öl, Wasser und Rum einen Teig kneten und für mindestens 30 Minuten kalt stellen! Arbeitsfläche mit Kako oder Puderzucker bestreuen oder zwischen Frischhaltefolie oder Dauerbackfolie, den Teig 1/2 cm dick ausrollen. Nun in eckige Printen schneiden und auf Backpapier legen. Am Besten nun noch einmal für 10 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, dann im Heißen Backofen bei 180 °C, 15 Minuten backen!

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und wer will noch mit Zuckerguss oder Schokolade überziehen!

glutenfreie Nussmakronen

Diese Plätzchen sind entstanden, weil ich aus versehen ein Eiweiß steif geschlagen habe, obwohl in das Rezept gar kein Eiweiß rein kam! Also hab ich Restverwertung mit überflüssigen gemahlenen Mandeln, gemahlenen Haselnüssen, gemacht noch ein paar Kokosraspeln und gehackte Pistazien untergerührt und fertig! Und heraus kam ein leckeres Nussmakronen Rezept das ich frei Schnauze gebacken habe!

Aus Resten schnell und einfach zusammen gerührt!



Nussmakronen (~15 Stück)


1 Eiweiß
2 gestrichene El Puderzucker
50 g gemahlene Haselnüsse
15 g Kokosraspeln
20 g gehackte Pistazien
20 g gemahlene Mandeln
~ 15 glutenfreie Oblaten

Das Eiweiß steif schlagen, dann den Puderzucker dazugeben und unterrühren. Alle Nüsse dazugeben und gut vermischen. Mit zwei Teelöffeln den Teig abstechen und Nocken formen. diese auf die Oblaten geben die auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech liegen.

Das ganze bei etwa 140 ° C ungefähr 10 Minuten backen. Dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und in einer Plättchendose aufheben!


glutenfreie Schokobusserl

Schokobusserl, ich liebe sie heiß und innig, ohne sie kann es nicht Weihnachten werden und sie müssen bis Weihnachten halten... daher muss ich sie leider immer streng rationieren, denn sonst sind sie vor Weihnachten alle aufgegessen... .

Die Kekse gibt es bei uns schon immer, oder besser gesagt solange ich mich erinnern kann! Sie sind von sich aus glutenfrei und superlecker! Versucht sie selbst!

P.S.: Wenn ihr viele Eiweiß Plätzchen gebacken habt, sind Schokobusserl ideal, denn ihr braucht nur Eigelb!

Schokobusserl... Meine liebsten Weihnachtsplätzchen!



Schokobusserl (~55 Stück)


4 Eigelb
300 g Haselnüsse (geht auch mit Mandeln...)
100 g Zartbitter Schokolade
150 g Puderzucker

Die Haselnüsse auf einem Backblech bei 170°C für etwa 15-20 Minuten im Backofen rösten, dann in ein Küchentuch geben, und versuchen die Haut abzureiben. Es geht nie alles ab, versucht es so gut es geht. Dann lasst die Haselnüsse auskühlen und hackt sie z.B. mit dem Mixer. Die Schokolade mit einem Messer fein hacken.
Eigelb und Puderzucker schaumig rühren. Haselnüsse und gehackte Schokolade unterheben. Etwa einen Teelöffel Teig aus der Masse abstechen und zu Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleche setzen. Im Backofen bei 200°C etwa 15 Minuten backen, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und in Dose verpacken!

glutenfreies Schwarz-Weiß-Gebäck

Ich liebe Schwarz-Weiß-Gebäck und dieses Rezept für Schoko-Vanille-Taler, las sich in der letzten Brigitte wirklich richtig lecker! Also habe ich es kurzerhand glutenfrei nachgebacken!

Ich muss sagen, das Rezept war so nicht ideal, die Verarbeitung war suboptimal und ich habe ein paar Änderungsvorschläge die ich für euch aufgeschrieben habe, damit das euch nicht so geht wie mir und ihr nicht auch fast verzweifelt an einem Bröckeligem Teig!

Schoko-Vanille-Taler beim auskühlen... lecker!




Schoko-Vanille-Taler (~ 80 Stück)


250 g glutenfreies Mehl (z.B.: Schär Kuchen und Keks)
1 Tl Backpulver
150 g kalte Butter
125 g Zucker
2 Eigelb
1 Eiweiß
1 Vanilleschote
40 g weiße Schokolade
40 g zartbitter Schokolade
1 El Kakao
1-3 Tl Milch

Das Mehl und das Backpulver mischen. Die Butter in Flöckchen schneiden und dazugeben. Zucker und Eigelb und Eiweiß ebenfalls dazugeben und alles zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in 2 gleich große Portionen teilen.

Mit der einen Portion für den hellen Teig geht ihr nun wie folgt vor: Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem spitzen Messer herauskratzen. Die weiße Schokolade schmelzen. Vanillemark und weiße Schokolade schnell unter eine Teigportion kneten. Den Teig abdecken.

Mit dem Teig für den dunklen Teig geht ihr wie folgt vor: Die Zartbitterschokolade schmelzen und zusammen mit dem Kakao und eventuell 1-2 Tl Milch unterkneten.

Den hellen Teig mit den Händen auf wenig Mehl oder Frischhaltefolie zu einer etwa 2,5 cm dicken Rolle formen. Die Schokoladenrolle mit dem Nudelholz zu einem 9-10 cm breiten Teigstreifen flach ausrollen. Den Schokoladenteig mit etwas Milch bestreichen und die helle Teigrolle darin einwickeln. Die Teignaht gut verschließen und andrücken. (ist der Teig schön geschmeidig und Brückelt nicht, dann macht gleich weiter und stellt ihn nicht kühl...) Teigrolle für mindestens 1 Stunde kalt stellen.

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Die Teigrolle am besten mit einem scharfen Messer in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Teigscheiben auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen, gut Platz lassen, da sie sehr aufgehen! Eventuell noch etwas mit den Händen in Form drücken. Im Kühlschrank 10-20 abkühlen lassen, dann im Ofen etwa 12 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. In einer gut schließenden Dose aufheben.

glutenfreie Pfeffernüsse


Pfeffernüsse! Nein ich rede nun nicht von denen die ihr aus dem Supermarkt kennt, die innen Lebkuchen sind und außen eine dicke weiße oder rosa Zuckergusskruste haben! Nein ich mache andere Pfeffernüsse! Dieses Rezept habe ich in der Brigitte gelesen und mich entschlossen es nachzubacken, aber in glutenfrei! Das Original Rezept findet ihr hier!

Ich habe mich in das Rezept verliebt, es schmeckt ganz leicht scharf aber superlecker und sie zergehen himmlisch sanft auf der Zunge. Probiert es aus! :-)



Pfeffernüsse (~45 Stück)

250 g glutenfreies Mehl (Kuchen und Plätzchen Mehl Schär)
1,5 Tl Backpulver
0,5 Tl Ras el Hanout (oder eine Mischung aus Pfeffer, Zimt und Cardamon... )
1 Tl Zimtpulver
130 g Zucker
1 Biozitrone
50 g Zitronat (= Succade)
1 Ei
3 El Milch
100 g Puderzucker
50 g dunkle Kuvertüre

Mehl, Backpulver, Ras el Hanout, Zimt und Zucker mischen. Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen und die Schale fein abreiben und unter das Mehl geben. Nun das Zitronat ganz fein hacken und ebenfalls zum Mehl geben.

Verquirlt nun Ei und Milch und gebt dies zur Mehlmischung. Nun knetet ihr mit dem mit den Knethaken des Handrührers und dann mit den Händen alles zu einem glatten Teig. Ihr solltet den Backofen auf 170 Grad vorheizen.

Den Teig zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie oder Dauerbackpapier etwa 1 cm dick ausrollen und mit einem Plätzchenausstecher, Plätzchen (Ø 3,5 oder 4,5 cm) ausstechen. Plätzchen mit etwas Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und noch einmal 5-10 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, dann im Ofen etwa 12 Minuten backen. Pfeffernüsse kurz auf dem Blech, dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Sind die Plätzchen abgekühlt, dann Puderzucker und 2-3 El Zirtonensaft zu einem nicht zu festen Guss verrühren und die Plätzchen damit bestreichen und trocknen lassen. Die Kuvertüre schmelzen lassen und mit einem Löffel fein über den Plätzchen verteilen! Die Kuvertüre fest werden lassen, dann alles in Plätzchendosen aufheben.

Pfeffernüsse :-) ganz viele Pfeffernüsse!


Montag, 19. November 2012

schnelle Pilzsoße

Da ich von der samstäglichen Nudelaktion noch eine Portion Bandnudeln übrig habe, habe ich mir dazu eine ganz schnelle Campingion Soße gemacht! Die geht schnell ist lecker und passt sowohl zu Nudeln oder auch als Soße zu Fleisch!

Frische Bandnudeln mit Campingion- Sahne- Soße!


Dieses Rezept liebe ich und ihr werdet sehen die Soße geht superschnell und schmeckt superlecker!



Campingion- Soße

250 g Campingions
1 Zwiebel
150 ml Sahne
1 Tl Öl
+ Salz, Pfeffer, Cayenne Pfeffer
(Gehackte Petersilie)
(Weißwein)
(Speckwürfel)

Putzt die Pilze und schneidet sie in Würfel. Schält die Zwiebel und schneidet sie in kleine Würfel. Bratet die Zwiebel an, bis sie goldgelb sind, dann gebt die Campingions dazu und bratet auch diese kurz an. Löscht mit der Sahne ab und lasst es einmal kurz aufkochen. Nun noch abschmecken mit Salz, Pfeffer, Cayenne Pfeffer (Petersilie) und zum Essen geben! Fertig!

Ihr könnt,  wenn ihr die Soße noch etwas verfeinern wollt, Speckwürfel mitbraten und noch zusätzlich etwas Weißwein an die Soße geben!


Sonntag, 18. November 2012

glutenfreier Nudelteig/ glutenfreie Maultaschen

Ich habe mir zwei Freundinnen eingeladen, um mit ihnen zusammen Nudeln und Maultaschen zu machen und hinterher zu essen!

Von links nach rechts: Berlauchfrischkäsetaschen, Maultaschen und unten Bandnudeln!
Wir hatten einen klasse Nachmittag und haben ganz viele Nudeln und Maultaschen hergestellt. Wundert euch nicht über das gigantisches große Teigrezept, aber ich finde, wenn man sich die Mühe macht Nudeln und Maultaschen zu machen, dann muss sich das schon lohnen!

Ich bin wirklich ganz begeistert von dem Ergebnis, der Teig war so, wie man sich einen Nudelteig vorstellt. Mit dem Teigrezept könnt ihr auch Tortellini, Ravioli, Schlutzkrapfen oder Wan Tans machen! Oder füllt doch eure Nudeltaschen worauf ihr Lust habt, ob nun Frischkäse, Gemüse oder Hackfleisch, jeder findet seine Lieblingsnudeltasche!



Nudelteig

100 g Kleberreismehl (Glutinous Riceflower)
20 g Flohsamenschale (Fiber Husk) mit
20 - 40 g kochenden Wasser, Quellen lassen.
680 g glutenfreies Mehl (Schär Mehl Farine)
7-8 Eier (je nach Größe der Eier und Teigbeschaffenheit)
7 El Olivenöl
7 El Wasser

Einmal Teig... 
  • Zuerst die Flohsamenschale mit dem kochenden Wasser übergießen und quellen lassen. Dann alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten ... Macht erst mal nur 7 Eier an den Teig lasst es Kneten und schaut, wie es wird, es variiert immer etwas mit der Größe der Eier, wie viele ihr benötigt. Das grobe Vorkneten habe ich mit der Küchenmaschine gemacht und dann von Hand nachgeknetet, bis ich einen geschmeidigen schönen Klumpen Teig habe. Dann packt den Teigklumpen in Frischhaltefolie und lasst den Teig für 20 Minuten Ruhe.

  • Wehrendessen könnt ihr die Maultaschen Füllung machen, falls ihr auch Maultaschen machen wollt. Ihr könnt den Nudelteig aber auch vegetarisch Füllen, seid kreativ!

  • Nun solltet ihr den Teig noch einmal in kleinen Portionen gut durchkneten und denn fein auswellen auf etwa 0,3 cm. Das geht zwar auch mit einem Nudelholz, aber mit einer Nudelmaschine geht es wesentlich besser. Ich habe zum Glück eine Nudelmaschine, anders finde ich es sehr mühsam!

  • Ihr fangt mit der grobsten Stufe an und dreht den Teig durch, wundert euch nicht, wenn er beim ersten Mal etwas bröselt, das ist normal und sollte beim 2. Durchgang besser werden.  Ihr dreht den Teig durch, faltet ihn in der Hälfte und dreht ihn wieder durch die Maschine, das wiederholt ihr so 3-4 Mal. Das macht ihr, bis all der Teig, in vielen dünnen Fladen gebracht habt. Bedeckt sie, immer wenn ihr sie nicht benutzt, mit nebelfeuchten Küchenhandtüchern, damit sie nicht austrocknen. Sind alle Fladen ausgerollt, dann macht ihr die Einstellung an der Maschine feiner, dreht die Nudelfladen erneut durch, macht wieder feiner ... . Bis Euer Nudelteig schön fein und etwa 0,3 cm dick ist.

Beim Bandnudeln machen!
  • Nun könnt ihr den Teig zu Lasagneplatten verarbeiten, indem ihr den Nudelteig in gleichgroße Platten schneidet und nun einfach an der Luft auf einem Holzbrett trocknet. oder ihr macht Bandnudeln, indem ihr entweder eure Maschine benutzt. Oder mit dem Messer feine Streifen abschneiden.  Ihr könnt die Bandnudeln in einer Dose etwa 1 Woche im Kühlschrank aufbewahren oder ihr trocknet sie, indem ihr sie aufhängt.
 
Kleines update von Miriam, so hat sie ihre Bandnudeln gegessen:
frische glutenfreie Bandnudeln mit Gulasch!

     
    Es ist genügend Teig da, so das ihr die Hälfte zu Maultaschen, Tortellini oder Ravioli verarbeiten könnt. Ich habe mich für Maultaschen entschieden!


    Maultaschen ~40 Stück

    Ungefähr die Hälfte des Teiges

    300 g Bratwurstbrät (glutenfrei)
    300 g Hackfleisch
    100 g rohen Schinken (in feinen Scheiben)
    5 Frühlingszwiebeln
    1 Bund glatte Petersilie
    1 Ei
    3 El Semmelbrösel
    + Salz, Pfeffer, Cayenne Pfeffer, Muskatnuss

      Maultaschen Füllung!
    • Da ihr euren Nudelteig ja schon vorbereitet habt, erkläre ich euch nun, wie wir die Füllung machen! Das Hackfleisch und das Bratwurstbrät in eine Schüssel geben. Den Schinken nun in ganz feine Würfel schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben. Dann Petersilie und Frühlingszwiebel waschen, die Frühlingszwiebeln ganz fein schneiden und die Petersilie die Blätter abzupfen und fein hacken. Ihr gebt euer fein gehacktes Grünzeug nun auch noch in die Schüssel, schlagt das Ei drüber, gebt die Semmelbrösel und die Gewürze hinzu und knetet das ganze zu einem homogenen Teig.

    Ein paar unserer 40 Maultaschen!
    • Nun nehmt eure dünn ausgewellten Nudelteigfladen, macht gleichgroße Rechtecke daraus in die etwa 1 El Füllung hineingebt. Gebt die Füllung in die Rechtecke, klappt ihr den Nudelteig darüber zu schlagt die Ecken um und drückst dies mit einer Gabel fest.

    • Kocht die Maultaschen etwa 10 Minuten in kochendem Wasser, oder bis sie gar sind. Solltet ihr sie einfrieren wollen, solltet ihr sie nur kurz überbrühen! 
    Maultaschen... super dazu schmeckt schäbischer Kartoffelsalat und Grüner Salat!



    Samstag, 17. November 2012

    glutenfreie Jaffa Cake Torte

    Nach einer kleinen Ideensammlung über fb, habe ich gestern ein Rezept ausgelost, das ich heute nachbacken werde. Gewonnen hat die glutenfreie Jaffa Cake Torte!



    Jaffa Cake Cupcake - was für ein Zungenbrecher! Aber trotzdem lecker!
    Nun habe ich aber nicht so viele Gäste am Wochenende, das sich für mich eine ganze Torte nicht lohnt, daher gibt es glutenfreie Jaffa Cake Cupcakes! Aber keine Sorge, ich schreibe euch auch das Rezept für die große Torte auf!

    Wie bin ich zu dem Rezept gekommen? Wenn ich nicht schon ein eigenes Rezept entwickelt habe, dann lese ich mich im Internet durch ein paar Rezepte und überlege dann, wie ich es umsetzen würde! Meist ist es ziemlich einfach ... . Man ersetzt den glutenhaltigen Teil durch einen glutenfreien!
    Bei der Jaffa Cake Torte war es besonders einfach, da nur der glutenhaltige Biskuitboden ausgetauscht werden muss und man die gh Jaffa Cakes durch die glutenfreien von Alnavit oder Schär ersetzt!

    Alles in allem braucht man nur etwas Phantasie und man kann sich fast alles in glutenfrei Basteln ... versucht es doch Mal selbst!

    So nun aber genug über Umbauen und Phantasie, nun kommt mein Jaffa Cake Rezept!

    Montag, 12. November 2012

    glutenfreier Pizzateig

    Ich habe von meiner Familie gestern einen Pizzastein geschenkt bekommen! Das ist ein Stein aus Naturschamotte, auf dem man Pizza oder Brot bäckt, genau wie in einem Steinofen!

    Der poröse Stein nimmt das überflüssige Wasser auf und gibt ihn als Dampf ab, der Pizzaboden wird daher superknusprig aber der Belag bleibt saftig!

    Heute habe ich, mit einer Freundin und ihren Freund, meinen Stein mit Pizza eingeweiht und ich kann euch allen wirklich nur zu dieser Investition raten! Ich hatte noch nie einen sooooo schönen Pizzaboden! Unten knackig und in der Mitte luftig! Einfach spitze! Ich muss sagen ich liebe diesen Stein, und freue mich schon bald mein Brot nach Miriams Rezept ebenfalls dort drauf zu backen!

    Vielen Danke :-) für das tolle Geschenk, diesen tollen Stein! Ich hab euch lieb und ihr seid klasse!

    Ein Stück Pizza :-) superlecker!

    Natürlich könnt ihr die Pizza auch auf dem Backblech oder in Pizzaformen backen!

    Das Rezept reicht für 3 runde Pizzen und sicher auch für ein Backblech!


    Glutenfreier Pizzateig (Grundrezept)

    Vorteig:
    1 Würfel Hefe
    20 g glutenfreies Mehl
    20 ml lauwarmes Wasser
    1 Tl Zucker

    Teig:
    25 g Flohsamenschale (Fibre Husk)
    45 g Klebereismehl (Glutinous Riceflower)
    430 g glutenfreies Mehl (dunkles Mehl)
    400 ml lauwarmes Wasser
    3 El Olivenöl
    1 Tl Salz

    + Belag nach Wahl

    Ich hatte:
    1 Dose Tomaten
    1 Knoblauchzehe
    1 Päckchen Käse
    1 Päckchen Salami
    +Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence



    • Vorteig aus Hefe, Zucker Mehl und Wasser machen und mindestens 20-30 Minuten gehen lassen. Ich habe den Vorteig schon mittags angesetzt, damit ich sicher bin, dass die Hefe gut geht, das ist aber nicht unbedingt nötig!
    In einer Tüte mit feuchtwarmem Klima
    geht der Teig besser!
    • Dann alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und gut miteinander zu einem geschmeidigen Teig kneten, das klappt am besten mit der Hand. Nun muss der Teig 30 Minuten gehen.

      Damit der Teig gut geht, gebt ein feuchtes Handtuch in die Mikrowelle, bis es heiß und dampfig ist, gebt dies in eine Plastiktüte, stellt den Teig hinzu und verschließt die Tüte.

    • Den Backofen auf 250 ° C vorheizten, mit meinem Pizzastein dauert es etwa 30 Minuten, wie schnell euer Backofen auf der gewünschten Temperatur ist, wisst ihr sicher selber!
    • Nach dem Gehen formt ihr nun aus dem Teig drei dünne (~0,5 cm dick) Pizzaböden oder breitet den Teig auf dem Blech US und lasst die Böden noch einmal 15-25 Minuten gehen.

    • Die Pizzaböden mit einer Gabel einstechen, und nach Wunsch belegen!

      Ich habe mit Folgendem belegt: Die Tomatensoße mit gehacktem Knoblauch, Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern würzen und auf den Böden verteilen. Dann die in Scheiben geschnittene Salami darauf verteilen und den Käse darüber verteilen.
    • Die Pizza dann auf den heißen Pizzastein oder in den heißen Backofen bei 250 ° C geben und ca. 15 Minuten knusprig Backen.

    Fertige Pizza.... sehr heiß und sehr lecker!

    Samstag, 10. November 2012

    Glutenfreie Schwarzwälder Biskuitrolle

    Ich habe schon lange nichts mehr gebacken und nun bietet sich mir ein Anlass, denn meine Familie kommt. Einige werden vielleicht denken, oh schon wieder eine Biskuitrolle, aber die Letzte ist schon 6 Monate her und ich finde sie sehen einfach schick aus!

    Meine Schwarzwälder Biskuitrolle!

    Ja ich kann auch andere Kuchen backen und ganz sicher backe ich als Nächstes nicht noch eine Biskuittrolle, aber diese hier muss nun einfach noch sein.

    Und so sieht eine Scheibe der Schwarzwälder Biskuitrolle aus!
    Eigentlich wollte ich eine Schwarzwälder Kirschtorte machen, habe aber festgestellt ich habe nicht alles dafür da, also ist es eine Schwarzwälder Biskuitrolle geworden, ich habe sie alkoholfrei gemacht! Ihr könnt aber sicher etwas Kirschwasser in die Füllung einarbeiten!

    Also bin ich mal schnell in die Küche, habe angefangen und mir meine Füllung ausgedacht! Ihr könnt natürlich eure Biskuitrolle anders füllen, auch nur mit Marmelade, Marmelade und Sahne oder denkt euch selber eine Füllung aus!


    Schwarzwälder Biskuitrolle 

    Teig:
    5 Eier
    110 g Zucker
    100 g Speisestärke (Bsp.: Maisstärke, Mondamin, Gustin, ...)
    50 g Kakaopulver (Bitterkakao, Backkakao)
    1,5 Tl Backpulver

    Füllung:
    250g Schlagsahne
    500g Magerquark
    3 Blatt Gelatine
    1 Glas Sauerkirschen (Schattenmorellen)
    3 El Zucker
    Biskuit beim Backen...
    1 El Vanillezucker
    1/2 Tl Zitronenzeste
    100 g Zartbitter Kuvertüre (oder Schokoladenraspeln)


    • Backblech mit Backpapier auslegen, Ofen auf 200°C vorheizen. Eier trennen und Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Zucker einrieseln lassen, dann Eigelbe, gesiebte Speisestärke und gesiebten Kakao sowie das Backpulver unterrühren.

      Nach dem Backen... eingerollt!
    • Das Ganze 12 Minuten backen, der Biskuit sollte durchgebacken aber noch weich sein. Ein Küchenhandtuch mit etwas Zucker bestreuen, den warmen Biskuitteig darauf geben, Backpapier ablösen und sofort einrollen. Eingerollt abkühlen lassen. (Das dauert ungefähr eine Stunde. Die Sauerkirschen durch ein Sieb gießen und abtropfen lassen, möglichst lange!
    • Die Gelatineblätter nun in kaltem Wasser einweichen, denkt daran, sie einzeln ins Wasser zugeben. Quark, Vanillezucker und 3 EL Zucker gut miteinander verrühren. Die Schlagsahne steif schlagen und kaltstellen. Die eingeweichte Gelatine nun ausdrücken und auflösen. Die aufgelöste Gelatine nun unter 3 EL Quark rühren, dann unter den restlichen Quark rühren, 200 g Sahne unterheben und alles ungefähr 5 Minuten kalt stellen, bis die Creme zu gelieren beginnt. Die 50 g Sahne die noch übrig sind braucht man für die Deko der Rolle später, also ab damit in den Kühlschrank! 

    • Kuvertüre grob hacken, über einem warmen Wasserbad schmelzen, ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Den Biskuit entrollen und die Quarkcreme gleichmäßig darauf verstreichen. Etwas Kuvertüre und die Schattenmorellen (6-8 für Deko aufheben) auf der Creme verteilen.

    •  Biskuit mithilfe des Tuches von der Längsseite her aufrollen, ca. 2 Stunden kaltstellen. Ich habe den Biskuit entrollt auf einen breiten Streifen Frischhaltefolie gelegt und ihn damit aufgerollt, das verhindert ein Auseinanderlaufen der Rolle!
    • Die restliche Kuvertüre dünn auf die Rückseite eines Backbleches streichen und ca. 15 Minuten fest werden lassen.
      Mit einem Messer Röllchen abziehen, so als würdet ihr von der Butter Röllchen mit dem Messer abziehen wollen, einfach kraftvoll über die Kuvertüre streichen!

      Ist euch das mit der Kuvertüre zu viel Aufwand nehmt diese Schokoladenraspeln, gebt davon etwas in die Creme und zum Schluss auf die Rolle!
    • Biskuitrolle mit der beiseitegestellten Sahne bestreichen, mit den Schokoröllchen und den restlichen Sauerkirschen verzieren. Fertig :-) Nun noch kalt stellen bis der Besuch kommt!
    Eine Scheibe abschneiden und genießen! Guten Appetit!

      Eine Schwarzwälder Biskuitrolle !


      Donnerstag, 8. November 2012

      Gebackener Camembert, glutenfrei!

      Als ich gestern vor dem Fernseher saß, traf mich diese Werbung für Backcamembert wie ein Blitz und ich fühlte mich einmal seit Langem "Essbehindert!" Denn einen glutenfreien Backcamembert habe ich noch nie zu kaufen gesehen und einfach den Camembert so braten ist lecker, aber nicht dasselbe!

      yummi... frisches Brot, Backcamembert und diverse Marmeladen - natürlich alles glutenfrei!
      Ich habe ja vor kurzem Fischstäbchen selbst gemacht, also dachte ich mir, warum nicht, mach dir deinen panierten Camembert! Ich hab mich darangesetzt und ruckzuck ist das gemacht und schmeckte besser als in meiner doch so weit entfernten Erinnerung!

      Hier also das schnelle Rezept:


      Glutenfrei panierter Camembert

      1 Camembert
      1 Ei
      ~ 30 g Paniermehl
      +Salz, Pfeffer
      1Tl Öl
      Marmelade oder Gelee

      • In einer tiefen Schale das Ei aufschlagen, mit Salz und Pfeffer würzen und das ganze gut miteinander verquirlen.
      • In einer zweiten tiefen Schale das Paniermehl geben. Dann den Camembert in dem Ei wenden und dann in dem Paniermehl wenden. Da die Paniermehlschicht nun noch zu dünn ist, wiederhole den Vorgang mit dem im Ei und in der Panade wenden noch ein bis zwei Mal.
      • Dann in einer Pfanne das Öl erhitzen und den Camembert von allen Seiten goldbraun backen, auch den Rand! Das dauert ungefähr 2 Minuten pro Seite. Nun nur noch mit Marmelade oder Gelee anrichten und genießen!

      Traditionell gehört ja Preiselbeergelee dazu, aber auch Brombeermarmelade, Quittengelee und Pflaumenmus oder Hollundermarmelade harmonieren klasse dazu!

      Mein angeschnittener Camembert, mit dreierlei Marmelade
      Pflaumenmus, Brombeer-Feigen-Marmelade und Quitten-Vanille Gelee!
      Leider etwas unscharf aber ich hatte HUNGER!