Sonntag, 31. März 2013

Käsekuchen mal anders - glutenfreier Ricottakuchen

"Traditioneller" Käsekuchen ist nicht so meins - war er schon zu gh Zeiten nicht, aber diesen Ricottakuchen esse ich ziemlich gerne.
Da wir noch eine Packung Ricotta im Kühlschrank hatten die sonst irgendwie keine Verwendung fand, habe ich heute den Kuchen wieder mal gebacken.




Die Zutaten sind schnell beisammen, bis auf den Ricotta habe ich die normalerweise auch immer im Haus.


  • 125 g Butter, weich
  • 250 g Zucker 
  • 4 Eier 
  • 180 g glutenfreies Allzweckmehl 
  • 1 Prise Salz 
  • 250 g Ricotta 
  • die Schale einer Zitrone, gerieben 
  • 1 EL Backpulver 
  • 1 Apfel, fein geraspelt

So, zuerst mal den Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen und eine Springform mit Backpapier auslegen bzw. einfetten.

Dann nimmt man sich mal eine Schüssel, gibt die weiche Butter und den Zucker hinein und rührt alles so lange bis eine schaumige Masse entsteht, dann gibt man die Eier einzeln dazu und verrührt alles kräftig miteinander.

Wenn eine homogene schaumige Masse entstanden ist gibt man das Mehl, das Backpulver, Salz, Ricotta, Zitronenschale, sowie den geraspelten Apfel dazu und rührt alles kurz unter.

Jetzt wird die Masse in die Backform gegeben und bei 200°C (Ober-Unterhitze) ca. 25-30 Minuten gebacken.


Schöne Ostern :)

Sonntag, 17. März 2013

glutenfreies Odenwälder Kartoffelbrot


Bread Baking Day #57 - Blogwarming Party - please bring Bread! (Last day of submission April 1st, 2013)Angespornt durch Zorras Aufruf zur Blogwarming Party, dem Blogevent Kartoffel - Köstlichkeit aus dunkler Erde und inspiriert durch das Rezept zum Bäckel in Lutz Blog habe ich mich daran gemacht ein glutenfreies Kartoffelbrot mit odenwälder Kartoffeln zu backen.
Svenja hat ja bereits ein glutenfreies Irish Sodabread zum BBD #57 beigesteuert.

Im Groben habe ich mich an Lutz Rezept und die Vorgehensweise gehalten. Da mein Rezept ja aber glutenfrei sein muss, habe ich ein paar Dinge doch anders gemacht.

Ich habe natürlich glutenfreies Mehl verwendet, aber auch mehr Hefe und zusätzliches Wasser. Mit so wenig Hefe hätte mein Brot mir sicher nicht den Gefallen getan aufzugehen und ohne das Wasser wäre es gar kein Brot geworden.



Für den Vorteig benötigt man folgende Zutaten:

  • 125g glutenfreies Allzweckmehl (ich habe Rewe frei von verwendet)
  • 135g Milch
  • 3g frische Hefe
Diese Zutaten werden zu einem Teig zusammen gemischt, diesen lässt man dann zwei Stunden bei Zimmertemperatur und dann noch mal 20 Stunden im Kühlschank gehen.

Für den endgültigen Teig braucht man dann:

  • gesammter Vorteig
  • 20g geschrotete helle Leinsamen
  • 5g Fiber Husk /Psyllium Husk/gemahlene Flohsamenschalen
  • 350g glutenfreies Brotmehl (in meinem Fall selbst gemischt ca. 60% Vollkorn / 40% Stärke)
  • 25g frische Hefe
  • 5g Zucker
  • 15g Salz
  • ca. 400g vorwiegend mehlig-kochende Kartoffeln (gekocht, gepellt und zerdrückt)
  • Wasser nach Bedarf (ca. 100-200ml - je nach Mehl- und Kartoffelsorte)
Zuerst die Leinsamen und Fiber Husk mit etwa 80-100ml kochendem Wasser vermischen und ein paar Minuten quellen lassen, dann das Mehl auf die Mischung geben, eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe hinein bröseln. Dann einen kleinen Schluck Wasser - etwa 20ml in die Mulde schütten.
Jetzt kann man die zerdrückten Kartoffeln und den Vorteig in die Schüssel geben und alles auf kleinster Stufe etwa 5 Minuten kneten/rühren lassen.

Der Teig sollte in der Konsistenz jetzt weicher Knete ähneln und nur leicht kleben. Sollte dem nicht so sein - entsprechend mit mehr Wasser oder Mehl nachhelfen.

Nach den ersten 5 Minuten Knetzeit gibt man dann das Salz und den Zucker zum Teig und knetet/rührt ihn auf der zweiten Stufe weitere 5 Minuten.

Anschließend bringt man den Teig in die gewünschte Form und gibt ihn beispielsweise in einen Gärkorb und lässt ihn für ca. 1 1/2 - 2 Stunden abgedeckt gehen - der Teig sollte in der Zeit sichtbar aufgehen.

Währenddessen kann man schon mal den Backofen vorbereiten.
Ich habe meinen Pizza-/Brotbackstein auf unterster Stufe in den Backofen gestellt und ihn auf 250°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.

Nachdem der Teig fertig gegangen war und der Backofen heiß, habe ich das Brot auf den Stein befördert und mit einer Blumenspritze die Backofenwände kräftig eingesprüht.
Nach 15 Minuten bei 250°C habe ich die Backofentür kurz geöffnet um den Dampf anzulassen und dann die Temperatur auf 200°C runter geregelt und das Brot weitere 45 Minuten fertig gebacken.

Fazit: 
Ein sehr leckeres und saftiges Brot mit toller Kruste, dass ich ganz bestimmt bald wieder backen werde.


Kartoffel Rezepte

glutenfreies irisches Sodabrot


Happy St. Patricks Day euch allen!


Ein wenig zu flach.... aber sooo lecker... dunkles irisches Sodabrot!

Da kommt Sehnsucht kommt auf!
Um diesen Tag etwas zu feiern und weil ich so gerne an meinen Dublinurlaub denke, hab ich ein glutenfreies irisches Sodabrot gebacken! Feiert ihr vielleicht auch einem irischen Pub oder zu hause? Ich feire zu hause mit Sodabrot, Butter und Bulmers (Cider).

Mein Brot ist zwar ein wenig flach geworden aber geschmacklich ist es einfach klasse geworden und ähnelt dem Brot das ich im Sinn hatte wirklich sehr! Daher will ich euch dieses Rezept nicht vorenthalten.

Beim stöbern im Internet, bin ich noch auf diesen Beitrag bei Zora gestoßen und gedacht, da mach ich auch noch mit! Eine Blogwarming Party, mit dem Motto: Bring ein Brot!

Eine schöne Idee, bei der ich gerne mitmache und ein leckeres glutenfreies Brot für alle Menschen die glutenfrei leben müssen und vielleicht bringt es auch nochmal etwas Aufmerksamkeit für uns!
Mehr zum Thema glutenfreie Diät oder Zöliakie oder wie man glutenfrei kocht, habe ich noch für euch verlinkt.

Und so backt ihr euer glutenfreies irisches Sodabrot:


irsches Sodabrot

250 g glutenfreies Mehl (möglichst dunkel, z.B. selbstgemischte Dunkle Mehlmischung)
50 g Brühstück
25 g goldenen Leinsamen (geschrotet bzw. gemahlen)
80 g kochendes Wasser
10 g Chiasamen (ersatzweise Flohsamenschale, Fiber Husk)
1/2 Würfel Hefe
1 Tl Salz
1 1/2 Tl Natron
150- 200 ml Buttermilch

Zuerst schrotet ihr den Leinsamen zusammen mit dem Chiasamen, ich mache das im Mixer. Dannach übergießt ihr die Leinsamen-Chiasamen-Masse mit dem kochenden Wasser und verrührt es zu einem Schleim. Dann packt ihr alle Zutaten, bis auf die Buttermilch, zusammen in die Küchenmaschine und gebt langsam die Buttermilch unter rühren hinzu, bis es ein lockerer, klebriger Teig geworden ist. Eine genaue Buttermilch Angabe gibt es nicht, da es je nach Mehlmischung etwas anders ist.

Last das ganze nun gehen in der nähe der Heizung (an einem zugluftfreien Ort) bis der Backofen auf 200 °C Ober- Unterhitze vorgeheizt ist. Formt auf einer bemehlten Arbeitsplatte aus dem Teig ein Leibbrot und gebt es auf das heiße Backblech oder den Pizzastein. Backt euer Sodabrot 50Minuten auf der untersten Schiene und lasst es auf einem Kuchengitter abkühlen.

Ein wenig zu flach.... aber sooo lecker... dunkles irisches Sodabrot!
Am Besten mit Butter genießen!

Samstag, 16. März 2013

glutenfreier schwedischer Besuchskuchen

Der schwedische Besuchskuchen heißt angeblich so, weil man ihn - in Schweden - gerne noch schnell macht wenn der Besuch schon quasi vor der Tür steht.
Der Teig ist innerhalb von Minuten zusammengerührt und fertig gebacken ist der Kuchen in etwa 25Minuten. Also pünktlich wenn der Besuch sich gerade hin setzt.

Man braucht für diesen Kuchen weder eine Küchenwaage, noch ein Rührgerät.
Deswegen backe ich den Kuchen auch gerne mal im Urlaub in einer Ferienwohnung oder so.



Folgende Zutaten (für eine Springform) werden benötigt:

  • 1 Tasse Zucker + 2 TL zum bestreuen
  • Schale von einer Bio Zitrone 
  • 3 Eier
  • 1/4 TL Salz
  • 1TL Vanille Extrakt (alternativ Burbon Vanille Zucker)
  • 1 Tasse glutenfreies Allzweckmehl (z.B. Rewe frei von, Schär Mehl, Hammermühle Hell)
  • 1/2 Stück Butter (125g) - geschmolzen
  • eine gute Hand voll Mandelblättchen
(mit Tasse ist eine normale Kaffetasse oder ein Cup gemeint)

Erster Schritt ist den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorzuheizen.
Zuerst gibt man den Zucker in eine Schüssel und verreibt den Zucker dann mit den Händen mit der Zitronenzeste.
Dann nimmt man sich am Besten einen Schneebesen und rührt ein Ei nach dem anderen unter den Zucker. Dann gibt man das Salz und den Vanilleextrakt dazu.
Wenn alles eine homogene Masse ist rührt man mit einem Teigschaber zuerst das Mehl und dann die Butter unter.

Anschließend gibt man den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegt flache Form - z.B. eine Auflaufform, eine ofenfeste Pfanne oder eine Springform.
Ich habe heute eine quadratische Form mit einer Seitenlänge von 23cm genommen.

Wenn der Teig in der Form ist verteilt man die Mandelblättchen oben drüber und bestreut das ganze dann noch mit den 2TL restlichen Zucker.


Und jetzt ab in den Backofen und für ca. 25Minuten backen.
Der Kuchen hält sich, wenn er gut eingepackt ist auch gut zwei Tage.

Und? Kommt überraschend Besuch oder habt ihr spontan Kuchenhunger? Für den Kuchen habt ihr sicher alles daheim und er ist wirklich schnell gemacht.



Hier habe ich auch noch eine Variante mit Blaubeeren für euch. Ich hierfür vor dem bestreuen mit Mandelblättchen und Zucker einfach noch Blaubeeren auf dem Teig verteilt.




Mittwoch, 13. März 2013

glutenfreie Mehlmischungen selber mischen

Miriam und ich mischen unsere dunklen Mehlmischungen zum Brotbacken selbst. Dies hat einige Vorteile, denn ihr könnt selbst entscheiden was in eurer Mehlmischung drinn ist. Mir sind die gekauften Mischungen meist nicht dunkel genug, oft bestehen diese fast nur aus Stärke, und enthalten Soja (was ich meiden möchte).

Mit dem Mischen auch von verschiedenen Fertigmehlen erhält man oft ein besseres Backergebnis, denn ich finde es hebt die positiven Backeigenschaften hervor. 

Wie mische ich!? Das ist eine gute Frage in der Regel versuche ich etwa 40 % Stärke und 60% "Vollkornmehle" zu verwenden mit einem hohen Ballaststoffgehalt. 

Aber ich setze mich nun nicht lange hin und rechne das aus, sondern ich habe eine große Dose in die 3 kg Mehl hineinpasst und so schütte ich ziemlich wahllos alles hinein, was ich denke das in mein Brotmehl hinein soll.
 
Das mit dem Mehl Selbermischen ist wirklich ganz einfach, ihr könnt eure Mehle, die ihr besitzt, kombinieren und erhaltet ein besseres Ergebnis, müsst nicht mit den einzelnen Mehlpacketen jonglieren und abwiegen. Im Prinzip, schüttet ihr, alles was ihr habt, zusammen, Deckel drauf und dann schütteln, bis man keine unterschiedlichen Schichten mehr sieht, fertig!

Also ich mische es wie folgt:
Zunächst braucht ihr eine Dose mit Deckel, die die Menge an Mehl die ihr mischen wollt, fasst, aber oben noch etwas Luft hat so 3-4cm hat. 

Dann füllt ihr eure verschiedenen Mehle und Stärken hinein (Rezepte am Ende). 

Seht ihr auf der Rechtenseite die verschiedenen Schichten der unterschiedlichen Mehle? So extrem sieht es nicht immer aus, nur habe ich versucht, indem ich Stärke und "Vollkornmehle" abwechselnd geschichtet habe, es möglichst deutlich zu machen.

Nun verschließt ihr die Dosen mit dem Deckel, so das er nicht aufgehen kann, zwischen Mehl und Deckel sollten noch 3-4 cm Luft sein, damit das Schütteln besser klappt. Und nun: "Shake it Baby" also ihr schüttelt und schüttelt die Dose, bis ihr nur noch eine einheitliche Farbe habt und keine Schichten mehr erkennbar sind. 

Seht ihr, wirklich nicht schwer, haltet euch ungefähr an 40% glutenfreie Stärken und 60% glutenfreie "Vollkornmehle", ob ihr nun dunkle oder helle Mischungen mischen wollt oder eine helle. Bei dunklen Mehlmischung nehmt ihr dunklere "Vollkornmehle" als bei hellen Mischungen.

Wenn euch meine Bilder nicht reichen, schaut euch doch diese youtube Clips an:

Im Ersten erklärt die Autorin dem Blog von: 
"the glutenfree girl and the chef", wie sie eine Mehlmischung macht.

Im Zweiten, der auch sehenswert ist Alex:  How to make a all pourpose glutenfree flour mix. Also ganz einfach! Die Clips sind zwar in Englisch, aber selbst mit wenig Englsichkenntnissen versteht ihr es.


Wie ihr nun gesehen habt, ist es nicht so schwer, wie man sich es vorstellt und ich finde es viel angenehmer meine Mehlmischung einmal zu machen als jedes Mal vor dem Backen mit etlichen Mehltüten zu hantieren und abzuwiegen.

Haltet euch ungefähr an die 60/40 Regel und es kann nichts schief gehen.

Ihr könnt eigentlich jedes erdenkliche glutenfreie  Mehl benutzen, um euer eigenes persönliches Lieblingsmehl zu mischen. 
Ob ihr nun: 
Hirse-, Braunhirse-, Sogunhirse-, Amarant-, Quinoah- Buchweizen-, Kastanie-, Vollkornreis-, Mais-, Kastanie-, Teffmehl ...


Das gilt auch für die Stärken, ihr erkennt Stärke, daran, dass es sehr feines pudriges weißes Pulver ist, und keine Ballaststoffe enthält. Bsp: Kartoffelstärke (=Kartoffelmehl), Maisstärke, Tapiokastärke (=Tapiokamehl), Reismehl (meist reine Stärke), Klebreismehl ...

Ihr könnt auch noch ein Bindemittel wie Pfeilwurzelstärke (Arrow Wood), Guarkernmehl oder Xantan eurer Mischung hinzufügen, oder ihr nehmt wie bei der Mehlmischung in Bsp. 2 ein fertiges Mehl als Basis und verbessert es! 

Hier habt ihr nun zwei Beispiele, wie ihr euer Mehl mischen könnt:


BSP. 1: Dunkle glutenfreie Mehlmischung (Svenja)

Ich backe daraus meist Miriams Mischbrot, Bauernbrot oder irisches Sodabrot.

425 g Braunhirse

350 g Kastanienmehl
400 g Teffmehl
550 g Buchweizenmehl
500 g Reisvollkornmehl
400 g Tapiokastärke
250 g Maisstärke
400 g Klebreismehl
(500 g Maismehl) 

Meist back ich ein ganz dunkles Brot aus diese Zutaten und strecke dann meine Mehlmischung noch mit 500 g Maismehl. Die Mehlmischung hällt bei mir für ein paar Brote.


Bsp.2: Glutenfreie Mehlmischung WBD 

Wir haben folgende Mehlmischung für das WBD Brot  verwendet, die für einige Brote reichen wird:  


1 kg Hammermühle rustikal  
500 g Werz 4-Korn Vollkorn Mehl  
350 g Kastanienmehl
400 g Klebereismehl  
200 g Vollkornreismehl  
100 g Hirsemehl  
200 g Tapiokastärke
10 g Guakernmehl




Sonntag, 10. März 2013

glutenfreie Pizza con Patate e Rosmarino

Ich hatte schon lange mal wieder Lust auf ein Pizza mit Kartoffeln und da wir dieses Wochenende sowieso vor hatten viel zu backen (mehrere Brote und einen Kuchen) dachte ich es wäre doch eine gute Idee dass dann gleich mit zu machen. Der Backofen ist ja dann eh schon heiß.

Da es die Pizza am Samstagabend geben sollte habe ich am Freitagabend den Pizzateig schon mal vorbereitet.





Prinzipiell bin ich dabei vorgegangen wie es Svenja ja schon hier erklärt hat. Da die Pizza aber nur für zwei Personen gedacht ist und der Teig fast 24 Stunden zum gehen bekommen hat habe ich insgesamt nur 250g Mehl und nur etwa 8g frische Hefe verwendet. Wenn ihr weniger Zeit habt, dann macht den Pizzateig einfach so wie Svenja es erklärt hat.

Ich habe den Teig ca. 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen und ihn dann in den Kühlschrank gestellt.
Etwa 2 Stunden bevor die Pizza in den Ofen sollte habe ich den Teig dann wieder raus genommen, durchgeknetet und ausgerollt.
So konnte er sich dann etwas entspannen und Zimmertemperatur bekommen.
Etwa eine Stunde bevor man die Pizza in den Ofen schieben will, diesen auf 250°C aufheizen. Dabei entweder das Backblech mit aufheizen oder einen Pizzastein verwenden.

Für den Belag benötigt man:

  • ca. 4 mittelgroße Kartoffeln
  • eine Kugel Mozzarella (am besten Büffel)
  • einige Zweige Rosmarin
  • Olivenöl
  • frischen Parmesan

Die Kartoffeln schälen und mit dem Gemüsehobel in dünne Scheiben schneiden (etwa wie Chips) und den Rosmarin klein hacken. Das Ganze dann mit einem Schuss Olivenöl vermischen.

Kurz bevor das ganze in den Backofen soll den Teig dünn mit Olivenöl bestreichen, frischen Parmesan darüber reiben und dann die Kartoffelscheiben darauf verteilen.

Dann die Pizzen in den Backofen schieben und ca. 12 Minuten backen.
Vor dem Servieren dann den Mozzarella auf der Pizza verteilen und mit grobem Pfeffer würzen.




Falls ihr euch jetzt fragt warum an am rechten Rand des Bildes noch was rotes unter den Kartoffeln ist...
Das liegt daran, dass wir gerade eine Bolognese für nächste Woche gekocht haben und auf eine Hälfte des Teiges unter die Kartoffeln testweise eine dünne Schicht Bolognese gestrichen haben.
War auch sehr lecker und wäre dann eine nicht vegetarische Alternative.


orientalische Auberginen-Hack-Pfanne

Hunger, und zwar nicht irgend einen Hunger, sondern ich will was außergewöhnliches, etwas anderes...

Im Kühlschrank gibt es noch Hackfleisch, Auberginen und Feta! Da kommt mir spontan eine Idee, in vielen orientalischen Ländern wird oft etwas frisches wie Minze mit Käse und Hackfleisch kombiniert.


Also wild Kombinieren kann ich auch und dabei kam noch etwas extrem leckers heraus, probiert es doch auch!


orientalischer Auberginen-Hack-Pfanne

250 g Hackfleisch
1 Zwiebel
1 Aubergine
100 g Champignons
150 g Feta
150-200 g Tk Erbsen
5 Stiele Minze
1 Bund Petersilie
1-2 Tl Zitronensaft
+ Pfeffer, Salz, Cayennepfeffer, Cumin


  • Schält die Zwiebel und schneidet sie in kleine Würfelchen. Dann die Campingions putzen und auch in klein schneiden, nun wascht ihr die Aubergine, schneidet sie in etwa 1x1cm große Würfel, und salzt die Aubergine, damit die Bitterstoffe etwas austreten. Legt die Auberginen etwa 5-10 Minuten in einem Sieb, damit die Flüssigkeit mit den Bitterstoffen austreten kann. Wascht die Kräuter und hackt die Petersilie und die Minze schön fein.

  • Nun bratet ihr das Hackfleisch und die Zwiebeln an, gebt die Auberginen hinzu und bratet es weiter. Wenn die Auberginen fast durchgebraten sind, gebt ihr die Erbsen und die Hälfte der Minze hinzu. Würzt es mit Salz (mit dem Salz vorsichtig, denn der Feta ist auch salzig), Pfeffer Cayennepeffer und etwas Cumin, gebt den Zitronensaft hinzu. Schneidet den Feta in Würfel, und gebt es dazu, deckt alles mit einem Deckel zu und lasst es etwa 5-8 Minuten ziehen, dann noch alle Kräuter hinzufügen, alles vermischen, noch einmal abschmecken und fertig ist eure Hackpfanne. Dazu könnt ihr Kartoffeln oder Reis essen!

Samstag, 9. März 2013

glutenfreier Sauerteig - Teil 2 Hegen und Pflegen

Svenja hat euch ja bereits im Beitrag glutenfreier Sauerteig erklärt wie ihr einen glutenfreien Sauerteig ansetzen könnt.
Das funktioniert natürlich auch ganz ohne Hefe und auch ohne Trockensauerteig, dann muss man sich nur mehr Zeit einplanen und sorgsam mit ihm umgehen.

Meinen Sauerteig hege und pflege ich jetzt schon seit über 2 Jahren. Anfänglich ist mein Sauerteig regelmäßig schlecht geworden oder geschimmelt.
Seit ich mich aber an folgende Dinge halte geht es ihm sehr gut:


  1. Nie mit Metall an den Sauerteig
  2. Wenn er nicht gebraucht wird - ab in den Kühlschrank
  3. nur mit reinen Vollkornreismehl ohne Bindemittel füttern


Anfänglich hatte ich mehrfach versucht einen Buchweizensauerteig zu züchten, aber der ist immer umgekippt und schlecht geworden.
Ich habe allerdings auch ganz gute Erfahrungen mit Teff Mehl gemacht, das säuert mir allerdings zu stark. Ich mag den milderen Geschmack von Reismehl.

Ich backe in der Regel 1x pro Woche Brot. In den meisten Fällen ist das dann Sauerteigbrot in verschiedenen Varianten.
Hierfür nehme ich normalerweise ca. 12-14 Stunden bevor ich den endgültigen Teig ansetzen will mein Sauerteig Anstellgut (das was vom letzten Backen übrig  geblieben ist) und füttere ihn mit 100g Reisvollkornmehl und 100ml Wasser. Dann rühre ich die Masse um, diese sollte von der Konsistenz jetzt Waffelteig ähneln, decke sie locker ab und lasse den Sauerteig ca.12 - 14 Stunden gehen.

Bei mir sieht das ganze dann etwa so aus:


Vom fertigen Sauerteig nehme ich dann 2-3 Löffel ab, gebe ihn in ein neues, sauberes Glas und stelle ihn wieder in den Kühlschrank. Den Rest - also die größere Menge verwende ich für meinen Brotteig.

Mein Sauerteig ist mittlerweile so aktiv, dass ich zum Brotbacken keine zusätzliche Hefe mehr benötige.

Habt Ihr Fragen dazu?


Freitag, 8. März 2013

glutenfreie Schokomousse - mit Kaffeeschokolade

Ich habe Freundinnen zu Besuch und Mädels lieben Schokolade, also dachte ich, mach irgendwas mit Schokolade. Als ich so auf Inspirationssuche war. bin ich über ein Rezept gestolpert, das mir gefallen hat. Also habe ich beschlossen ich mache eine Schokoladenmousse machen.


Meine Inspiration war das Rezept:   "Kinderschokolade"- Mousse von Christian Henze.
Ich habe das Rezept schon öfters gemacht, in den Varianten die ich euch unter dem Rezept beschrieben habe. Aber dieses Mal gibt es eine kinder- und autofaherfreundliche Version ohne Alkohol. Es gibt Kaffee-Schokoladen-Mousse.



Kaffee-Schokoladen-Mousse

Vor dem Mischen...
150 g Kaffeeschokolade
200 ml Sahne
250 g Magerquark
5 Tl Milch

Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Sahne mit dem Handrührgerät steif schlagen und den Quark mit der Milch verrühren. Nun hebt ihr die Sahne unter die Quarkmasse. Als letztes zieht ihr (vorsichtig unterrühren) die Schokolade unter die Quark-Sahne-Masse. Dies sollte schnell geschehen und es geht am Besten, wenn man diesen Schritt zu zweit macht, einer gießt die Schokolade zu der Masse während der andere sie vorsichtig unterzieht.


... und hinterher...
diesmal etwas ausgeflockt
Denn sonst geht es euch in 50% der fällen wie mir und die Schokolade flockt ein wenig aus! Das tut dem Geschmack keinen Abbruch, und zur Not muss das so Aussehen ;-)

Nun stellt ihr eure Schokomousse noch kalt, bis die Gäste kommen, und dekoriert es dann schön auf Dessertschälchen!

Oder ihr probiert eine alkoholische Variante, wie das "Kinderschokolade"-Mousse in der dann 5 El Baileys und Kinderschokolade steckt, oder auch lecker schmeckt weiße Schokolade mit Batida de coco, dunkle Schokolade und Whisky, also versucht es und findet eure Lieblingssorte.

Mittwoch, 6. März 2013

Das Bessunger Sauerteigbrot - zwei Varianten - glutenfrei

Wir beide - also Svenja und Miriam - haben zufällig am gleichen Tag daran gedacht das No-knead Sauerteigbrot mit dem WBD Brot zu verheiraten und haben gehofft so ein noch besseres, saftigeres Brot zu erhalten. Denn mit Hilfe des Brühstück bleibt das glutenfreie Brot länger frisch.

Daher haben wir das mal kurzerhand zum Blogevent ernannt, die Brote "Bessunger Sauerteigbrote" getauft und beide unabhängig voneinander mal ein Rezept entwickelt.


Nun warten wir etwa 800 m Luftlinie voneinander entfernt gespannt auf das Ergebnis und hoffen auf zwei sehr schmackhafte Brote!

Svenjas Brot stand auf der Heizung im Wohnzimmer und ging bei etwa 22°C für etwa 10 Stunden über den Arbeitstag.

Miriams Brot ging abgedeckt in der Küche für 14 Stunden - auch hier war die Nach irgendwie länger als geplant. Nach den 14 Stunden wurde der Teig gefaltet, von außen ordentlich mit Mehl bestäubt und in einen Gärkorb verfrachtet in dem der Teig dann noch mal 3 Stunden gehen durfte.

Das sind die Zutaten der verschiedenen Brote:



Miriams Brot:
  • 400 g gf Brotmehl mit hohem Vollkornanteil (selbstgemischt)
  • 200 g Reissauerteig (ich füttere meinen Sauerteig ausschließlich mit Reisvollkornmehl)
  • 100 g Brühstück aus Hirse, Quinoa und schwarzem Sesam
  • 25 g geschrotete helle Leinsamen
  • 6 g Fiber Husk/ Psylium/ Flohsamenschalen/ Plantago ovata
  • 1 El Rapsöl
  • 2 1/2 TL Salz
  • ca. 430 g Mineralwasser mit Kohlensäure

Die geschroteten Leinsamen mit Fiber Husk und etwa 100 g des Wassers in eine Schüssel geben und miteinander verrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.
Dann die restlichen Zutaten, bis auf Salz und Wasser dazu geben. und grob mit einem Löffel mischen. Dann nach und nach Wasser dazu geben und z.B. in der Küchenmaschine mit dem Flachrührer zu einem weichen Teig verarbeiten. Bei der Wasserzugabe vorsichtig sein - die Wassermenge die benötigt wird hängt von den verwendeten Mehlen und der Konsistenz des Sauerteigs ab.
Der Teig sollte in etwa so aussehen:


Die Schüssel wird jetzt abgedeckt und mehrere Stunden ruhen gelassen (bei mir etwa 14 Stunden - 10-12 tun es aber sicher auch)
Nach 14 Stunden sah der Teig dann so aus:


Dann wird der Teig auf eine bemehlte Unterlage gekippt und mehrfach gefaltet. Anschließend transferiert man ihn in einen bemehlten Gärkorb wo er dann noch mal ca. 3 Stunden gehen muss wobei der Teig deutlich aufgegangen sein sollte.
Nach 2 Stunden kann man den Backofen und eine Auflaufform mit Deckel oder einen feuerfesten Topf auf 250° vorheizen.
Sobald der Backofen die Temperatur erreicht hat nimmt man den Topf/die Auflaufform aus dem Ofen und kippt den Teig in die Form. Jetzt den Deckel wieder drauf und ab in den Backofen.
Das Brot wird jetzt 30 Minuten mit Deckel bei 250° gebacken, dann nimmt man den Deckel ab, schaltet die Temperatur auf 200° runter und backt das Brot weitere 30 Minuten.
Nach dem das Brot fertig gebacken ist nimmt man es aus dem Ofen und aus der Form und lässt es auf einem Gitter komplett auskühlen - das auskühlen ist wichtig, auch wenn es noch so schwer fällt.

Und hier ist das Endprodukt:


Fazit: Lecker geworden!

Nachtrag: Ich hab es getan :)
Das Brot nochmal gebacken, beim ersten mal ja in der Jenaer Glasform mit Deckel, beim zweiten Mal "frei geschoben" auf dem Pizzastein.
Das Ergebnis sieht so aus - optisch war die erste Version schöner, geschmacklich waren beide gut





Außen hui- Innen pfui... der 1. Versuch!

Mein erster Versuch ist erst mal so richtig in die Hose gegangen! Mein Brot blieb sitzen, war innen feucht, kompakt und ungenießbar. Es roch sehr sauer und absolut ekelig, wie purer Sauerteig!

Von außen sah es aber herrlich rustikal aus, nur innen war es eine absolute Katastrophe.

Bei der Fehleranalyse sind mir folgende punkte aufgefallen und ich habe versucht, das Brot zu verbessern! Was mir zum Glück auch gelungen ist.

Oben ist wie es hätte aussehen sollen unten seht ihr:
das pappige nicht aufgegangene Brot!
  1. Ich habe das Brot zwar an einem warmen Ort gehen lassen, aber das Falten weggelassen und es gleich gebacken.
  2. Es roch extrem sauer und könnte auch zu lange gegangen haben oder zu viel Sauerteig enthalten haben.
  3. Den Trockensauerteig habe ich sofort verwendet, und ihn erst im Brot gestartet, beim 2. Mal habe ich erst den Trockensauerteig gestartet, dann das Brot vorbereitet
  4. Aber es kann auch an dem Mehl, der Luftfeuchtigkeit oder Gott weiß was gelegen haben!
    An den anderen Zutaten, daran das ich nachts das Zimmer gelüftet habe und und und...  
Daher lasst euch von einem Misserfolg nicht verunsichern, versucht es weiter und probiert es mit anderem Mehl oder an einem anderen Tag noch einmal aus, denn Brotbacken ist eine Sache für sich und da kann auch mal was schief gehen.

Also habe ich noch einmal am Rezept geschraubt einiges verändert und dann hatte auch ich meinen Backerfolg. Ich habe mein Brot gestürzt und auf meinem Pizzastein gebacken (ein heißes Backblech geht aber auch).

Das Brot ist ein klasse Sauerteigbrot geworden und schmeckt sehr lecker...










Svenjas Brot:
  • 300 g glutenfreies dunkles Mehl (mit hohem Anteil an Teff, Kastanie und Braunhirse)
  • 180 g Brühstück aus Amarant, Buchweizen, Canihua und Quinoa (oder was ihr habt/mögt)
  • 25 g glutenfreier Trockensauerteig
  • (1/4 Würfel Hefe zum starten des Trockensauerteigs)
  • 25 g geschroteter goldener (heller) Leihnsamen
  • 10 g Fiber Husk/ Psylium/ Flohsamenschalen/ Plantago ovata
  • 2 El  Leihnsamenöl (oder sonstiges Öl)
  • 1 Tl Essig
  • 1 El Salz
  • 1 TL gemahlener Kümmel (könnt ihr weglassen)
  • 250- 300 ml Mineralwasser
So sah der Teig vor dem gehen aus!
Zuerst startet ihr den Trockensauerteig, geht dabei wie folgt vor: Verwendet den Trockensauerteig genau wie auf der Packungsangabe angegeben. Wenn Hefe dazu muss, um ihn zu starten, dann tut dies, auch wenn er in Wasser aufgelöst und mit Zucker gefüttert werden soll. Aber startet den Trockensauerteig, bevor ihr mit dem Backprojekt anfangen wollt. Ich habe den abends gestartet und morgens das Brot angesetzt.

Nach dem gehen, vor dem Falten.

Dann alle Zutaten bis auf das Wasser in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, die Küchenmaschine mit dem Flachrührer, bestücken, die Hälfte des Wassers dazugeben und langsam alles vermischen lassen. Nun nach und nach langsam das übrige Wasser hinzugeben und den Teig beobachten.


Vor dem Backen!
Der Teig sollte geschmeidig, nass aber nicht flüssig sein! (Eine haargenaue Wasserangabe ist schwer, da das je nach Mehlsorte und der Art des Trockensauerteigs variiert). Ich hab alles in der Rührschüssel gelassen, diese mit einer Frischhaltefolie verschlossen und an die Heizung in einen Raum mit 22 °C gegeben und etwa 10 Stunden gehen lassen. Dann nehmt ihr das Brot aus der Schüssel und gebt es auf eine bemehlte Arbeitsfläche, faltet es mit einem Teigschaber von außen nach innen und gebt es in eine eingeölte Schüssel. Stellt das Brot wieder an einen warmen Ort und lasst es weitere drei Stunden gehen.


Den Backofen auf 250 °C Ober und Unterhitze vorheizten und 30 Minuten backen. Ich backe auf einem Pizzastein aus Naturschamotte, aber ein heißes Backblech funktioniert auch gut. Habt ihr das Brot in den Backofen gegeben, stellt eine feuerfeste Schale/ Tasse Wasser hinzu das gibt eine tolle Kruste. Nach 30 Minuten reguliert ihr die Temperatur auf 200°C herunter und backt das Brot noch 30 Minuten fertig. Nun noch herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Sonntag, 3. März 2013

glutenfreie Quarkwaffeln

Ich finde ja Waffeln kann man dauernd essen.
Zumal es auch total viele Rezepte gibt und die Waffeln quasi immer anders schmecken können.

Waffeln gehen auch zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Kaffee und herzhaft auch zum Abendessen zu einem Glas Wein oder so.

Heute gibt es ein Rezept für glutenfreie Quarkwaffeln. Die sind eher was für die ersten drei Kategorien, also Frühstück, Mittagessen oder Kaffee.


Für 6 Quarkwaffel braucht man:

  • 100 g Butter 
  • 4 Eier 
  • zwischen 30 und 50g Zucker  - je nach Geschmack
  • 160 g gf Allzweckmehl 
  • 250 g Magerquark


Zur Zubereitung des Teigs die Eier, weiche Butter und Zucker schaumig rühren, dann Magerquark und Mehl unterrühren.

Dann den Teig portionsweise im Waffeleisen ausbacken und am besten noch warm servieren.

Die Waffeln schmecken lecker nur mit Puderzucker bestäubt oder auch mit frischen Früchten wie z.B. Erdbeeren oder auch mit roter Grütze.




Samstag, 2. März 2013

glutenfreie Käse-Sahne-Torte

Käse-Sahne-Torte mit Mandarinen-Schmetterlingen
Ich bin eingeladen und um meinen Gastgebern, das mit dem glutenfrei zu erleichtern, habe ich versprochen einen Kuchen mitzubringen. Käse-Sahne-Torte nach Omas Rezept ist eine klasse Torte, nicht schwer zu machen und sie schmeckt herrlich zitronig frisch.

Ich mag diese Torte sehr und ich mache meist das Original von Oma, aber man kann es so schön abwandeln und nach dem eigenen Geschmack anpassen. Nun hoffe ich, das sie auch meinen Gastgebern schmecken und ich einen guten Eindruck hinterlasse!

 Käse-Sahne-Torte

3 Eier
90 g Zucker
100g Speisestärke (Maisstärke)
1Tl Backpulver

1 unbehandelte Zitrone
6 Blatt Gelatine
500 g Magerquark
500 ml Schlagsahne
100 g Zucker

Zunächst backt ihr einen Biskuitboden, dieser sollte gut durchgekühlt sein. Dies geht wie folgt:
  • Springform mit einem Durchmesser ungefähr 25cm einfetten und mit Speisestärke, oder Zucker beschichten. Den Backofen auf 200°C  (180°C Umluft) vorheizen. Eier, trennen und Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Zucker einrieseln lassen, dann Eigelbe, gesiebte Speisestärke sowie das Backpulver unterrühren. Das Ganze 15 Minuten backen. Prüfen, ob er durchgebacken ist, beispielsweise mit einer Gabel oder besser noch mit einem Zahnstocher. Den Kuchen auf einen Abkühlrost stürzen und auskühlen lassen. (Am besten den Boden am Abend vorher backen.)
Ist der Boden kühl, könnt ihr an die Käse-Sahne-Crem gehen:
  • Ihr wascht zunächst die unbehandelte Zitrone, reibt die Schale ab und presst den Saft aus, und weicht die Gelatine ein. Erwärmt den Zitronensaft und löst die Gelatine, unter Rühren, darin auf (es darf nicht kochen!).
  • Währenddessen Quark, Zucker und Zitronenschale gut mit dem Handrührgerät vermischen und die Sahne in einem extra Gefäß steif schlagen. Dann hebt ihr die Sahne unter die Quark-Zucker-Mischung, bis eine homogene Masse entstanden ist. Nun noch die aufgelöste Gelatine unterheben, bis sie gleichmäßig verteilt ist.
  • Wenn ihr einen Tortenring habt, macht diesen um den Biskuitboden, dann lässt sich die Käse-Sahne- Masse besser aufschichten, es geht aber auch ohne. Mit Tortenring könnt ihr die Masse direkt auf den Boden geben und gleichmäßig verteilen, ohne Tortenring solltet ihr die Masse erst mal kurz kühl stellen, und wenn sie anfängt fest zu werden, dann auf dem Boden gleichmäßig verteilen.
  • Nun stellt ihr den Kuchen in den Kühlschrank und lasst ihn für 3-4 Stunden gleichmäßig durchkühlen.

    Nun könnt ihr Eure Käse-Sahne-Torte noch dekorieren und lasst sie dann schmecken. :-)


Hier noch ein paar Ideen, was ihr auch machen könnt:

  • Ich mache sie immer mit einem Biskuitboden aber ihr könnt auch einen Kekskrümelboden machen, wenn ihr nicht backen wollt!  
  • Teilt die Käse-Sahne-Creme in zwei hälften nach der Gelatinezugabe und mischt in eine Hälfte noch Obst wie Mandarinen, Pfirsiche ... unter.
  • Nehmt statt Zitronensaft doch mal Orange, Multivitamin ...
  • Backt zwei dünne Schichten Biskuitboden und schichtet Boden, Käsesahne, Boden und Käsesahne.
  • Macht oben drauf eine Schicht mit Heidelbeeren... 
  • Ersetzt alles durch Laktosefreie Produkte, oder die Gelatine durch Agar-Agar... also wie ihr seht sollte doch für jeden etwas dabei sein!