Samstag, 31. Mai 2014

Glutenfreie Chili-Marmelade

Diese Chile-Marmelade ist keine Marmelade im herkömmlichen Sinn. Ich benutze sie eher als Marinade, Würzsoße oder als pikanten Dip. Besonders gut passt sie als Grillmarinade für Chickenwings, oder zu asiatischen Speisen als süß-scharfe Soße.
 

Wie scharf ihr diese Marmelade macht könnt ihr selbst bestimmen, je nachdem wie viele und welche Chilis ihr benutzt. Ich mag es pikant aber nicht so scharf daher nehme ich meist rote Peperoni, mein Freund liebt es heiß und feurig für ihn nehme ich meist noch ein paar Piri Piri oder eine Habanero Chili dazu. Aber auch für nicht scharf Esser gibt es eine Option, nehmt nur rote Paprika!




Chili-Marmelade

1 Knoblauchknolle
8 rote Peperonies
1 rote Spitzpaprika
1 daumengroßes Stück Ingwer
2-3 Kaffir Limettenblätter
2 1/2 Tassen Zucker (1 Tasse enthält 250 ml)
1/2 Tasse Wasser
1/2 Tasse Reisweinessig
3 El glutenfreie Fischsoße
1 El glutenfreie Sojasoße
Die Schale von 4 unbehandelten Limetten.
Schält den Ingwer und die Knoblauchknolle. Wascht die Chilis und die Paprika. Schneidet 1-2 Chilis in feine Ringe, die Samen behalten falls ihr es scharf mögt.
Die restlichen Chilis, die Spitzpaprika,  den Knoblauch und den Ingwer zusammen mit der Limettenschale und den Kafir Limettenblätter in den Mixer geben oder mit dem Pürierstab verkleinern.
Gebt nun alle Zutaten in einen höheren Topf und lasst alles köcheln. Rührt regelmäßig um und passt auf das es nicht anbrennt oder überkocht.
Die Marmeladen-Masse sollte sich halbieren, dann ist die Chile-Marmelade fertig.
Gebt die fertige Marmelade in heiß ausgewaschene Gläser und verschließt sie sorgfältig.
Bewahrt eure Marmelade im Kühlschrank auf so hällt sie sich für ~6 Monate.

Montag, 19. Mai 2014

Glutenfreie Meringen

Meringen, Baisert oder Schaumkonfekt ist ein fluffiges Gebäck, das im Mund zerfällt.

Es besteht aus Eiweiß und Zucker und ergibt meiner Meinung immer einen tollen Nachtisch. 

Meringen kann man pur genießen oder als raffinierte Ergänzung eines Desserts.
Dazu könnt ihr sie, wie ich zu Ringen spritzen und diese mit Obst oder Jogurt füllen. 
Oder ihr spritzt kleine Rosen um ein Desserts zu   krönen. Aber auch Stückchen sowie zerbrochen Meringen sind ein toller knackiger Kontrast in einer Dessertcreme.


Leider habe ich es nicht geschafft sie so zu lagern das sie zu 100% trocken und knusbrig bleiben, ich empfehle daher sie am selben Tag zubacken an dem ihr sie verwenden wollt.

Hier Nun das Rezept für 6 Meringen:

Meringen

2 frische Eiweiß
100 g Zucker
1 Priese Salz

Das Rezept funktioniert am besten mit der Küchenmaschine, da der Eischnee sehr lange geschlagen werden muss.

Trennt die Eier und gebt das Eiweiß zusammen mit einer Priese Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine und nehmt den Aufsatz zum Sahneschlagen.
Schlagt nun das Eiweiß sehr steif. Lasst dann den Zucker nach und nach einrieseln, während die Küchenmaschine weiter schlägt. Ist der ganze Zucker im Eiweiß lasst die Küchenmaschine nun das Ganze noch 10 Minuten schlagen bis die Masse sehr sehr steif ist und schön glänzt.

Markiert euch auf dem Backpapier mit der hilfe einer Tasse 6 Kreise. Gebt die Ei-Zucker-Masse in einen Spritzbeutel und spritzt damit nun Ringe auf das Backpapier. Ihr könnt auch einmal den Kreis ausfüllen und dann zwei Runden so das ein schöner hoher Ring entsteht.

Gebt das Backblech in den auf 100 °C vorgeheitzten Backofen und backt die Meringen bei Ober- und Unterhitze etwa 90 Minuten.

Lasst die Meringen auskühlen und verwendet sie wie ihr mögt.

Freitag, 16. Mai 2014

glutenfreie Chocolate-Cookies

Diese zwei Rezepte meiner liebsten Cookies widme ich meinem Freund Jürgen, der vor zwei Tagen seinen 40. Geburtstag gefeiert hat und seiner Frau Patrizia. Probiert doch mal tripple Cocolatcookies oder white Chocolate Chip Cookies.



Jürgens Tripple Chocolatcookies (~17Stk.)
 
50 g gehackte zartbitter Schokolade
50 g gehackte vollmilch Schokolade
50 g gehackte weiße Schokolade

100 g Zucker
125 g weiche Butter
1 Ei
150 g Mehl
50 g Bittercacao
½ Tl Natron

½ Tl Backpulver½ Tl Salz
Den Backofen auf 180 °C Ober-und Unterhitze vorheizen.
Schokolade grob hacken.Butter, Zucker, Ei zusammen aufschlagen. Mehl, Bittercacao, Salz und Natron mischen, dann mit der gehackten Schokolade zu der Ei-Butter-Zucker-Masse geben und mit der Hand zu einem Teig vermischen.
Mit zwei Teelöffeln oder einem Eisportionierer gleichmäßig große Bällchen formen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech 9 Stück mit großem Abstand verteilen.
10 Minuten im Backofen backen, kurz auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf ein Abkühlgitter geben und völlig auskühlen lassen.

Patrizias White Chocolate Chip Cookies

100 g weiche Butter
110 g Zucker
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
1 Msp. Salz
½ Tl Backpulver
½ Tl Natron
200 g Mehl
100 g grob gehackte weiße Schokolade
50 g gehackte Walnüsse



Backofen auf 180°C vorheizen. Schokolade und Walnüsse grob hacken.
Butter, Zucker und Eier schaumig rühren, alle anderen Zutaten gründlich miteinander vermischen, dann zu der Butter-Ei-Zucker-Masse geben und alles gut mit den Händen untermischen. Teig Teelöffelweise als Kugeln von etwa drei Zentimetern Durchmesser mit großem Abstand, je 9 Stück auf ein gefettetes Blech setzen.
10 Minuten im Backofen backen, kurz auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf ein Abkühlgitter geben und völlig auskühlen lassen.

Sonntag, 11. Mai 2014

Glutenfreie Hollerküchle - Holunderblütenpfannkuchen


Der Holunder blüht gerade wunderschön und ich bin ein richtiger Fan von Hollunder. Ob nun Holunderblütensirup,  Hollersuppe, Holunderbeerengelee oder... 

Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr einen leckeren Nachtisch aus Holunderblütendolden  machen könnt. Nehmt doch zum nächsten Sonntagsspaziergang eine Schere und einen Beutel mit und pflückt euch ein paar Dolden. 

Hollerküchle sind kleine und leckere Pfannkuchen in denen sich eine Hollunderblütendolde versteckt.


Für ~5-6 Hollerküchle braucht ihr:

Hollerküchle

5 gleichgroße Hollunderblütendolden
1 Ei
~ 60 g helles glutenfreies Mehl
30 g Milch
1 Prise Salz
1 El Zucker
3-4 El Mineralwasser
2-3 El Öl
+ Zimtzucker zum Essen

Wascht die Holunderdolden und schaut das  keine Läuse daran sind bzw. entfernt sie. 
Mischt aus Ei, Mehl, Zucker und Salz einen Teig. 
Gebt das Öl in eine Pfanne und erhitzt es. Verdünnt nun den Teig noch mit dem Mineralwasser. 
Tunkt nach und nach die Holunderdolden in den Teig und legt sie mir dem Stiel nach oben in das heiße Öl. 
Bratet die erste Seite goldbraun, entfernt mit einer schere den Stängel und die grünen Ästchen, wendet die Küchle und bratet sie auch auf der zweiten Seite goldbraun. 

Serviert eure Hollerküchle heiß mit Zimtzucker.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Maisauflauf mit Kartoffelbrei, Hackfleisch und Zwiebeln

Dieses Rezept koche ich nie selbst, muss ich gestehen, denn das Kocht mein Freund immer für mich. Es ist eines seiner Absoluten Favoriten wenn es um Aufläufe geht.
 
Für den Auflauf 3-4 Personen braucht ihr:


 
Maisauflauf

500 g Rinderhackfleisch
2-3 Gemüsezwiebeln (je nach Größe)
1 Dose Mais (~200 g)
750 g Kartoffelbrei oder frischer Klosteig
~150 ml Milch
Muskat
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß
Cayenne Pfeffer

(150-200 ml kochendes Wasser, wenn ihr Klosteig nehmt)
(25 g Butter, wenn ihr Kartoffelbrei verwendet)

Heitzt den Backofen auf 180 °C Umluft vor, entscheidet zunächst ob ihr Kartoffelbrei oder Klosteig nehmen wollt.  Wie ihr den Kartoffelbrei herstellt und was ihr mit dem Klosteig macht beschreibe ich euch zum Schluss des Postes.

Bratet das Hackfleisch an und würzt es mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer Priese Cayenne Pfeffer. Schmeckt es kräftig ab.

Schält die Zwiebeln, schneidet sie in Ringe und bratet sie Zwiebeln bis sie schön braun sind.
 
Gießt den Mais ab und nehmt euch eine Auflaufform. Schichtet in die Auflaufform Zwiebeln, Hackfleisch und Mais. Bedeckt dann alles mit der Kartoffelmasse und streicht sie schön glatt. Überbackt das Ganze bis sich eine goldbraune Kruste gebildet  hat.


Entscheidet ihr euch für Kartoffelbrei empfehle ich euch ihn selbst zu machen oder glutenfreien Fertig-Kartoffelbrei zu verwenden.

Kartofferlbrei macht ihr so: nehmt mehlig kochende Kartoffeln und kocht sie, bis sie richtig wich sind. Gebt Milch und Butter zu den Kartoffeln und verstampft alles mit einem Kartoffelstampfer zu Kartoffelbei. Nehmt ihr eine Kartoffelpresse, presst die Karoffeln durch und gebt dann Milch und Butter hinzu und vermischt alles.
Würzt alles mit Salz und Muskat. Denkt daran das der Kartoffelbrei teil eines Auflaufes ist und daher kräftig gewürzt werden muss.

Bei Klosteig verdünnt ihr ihn mit kochendem Wasser, Milch und dem Stück Butter und schmeckt es mit Muskat ab.