Freitag, 27. Februar 2015

Was sollte man beim glutenfrei Kochen und Backen beachten?!

Ihr habt noch nie für jemanden mit Zöliakie gekocht oder gebacken? Habt es nun aber vor?!

Das ist eigentlich gar nicht so schwer, es gibt allerdings einige Dinge die ihr beachten solltet! Schließlich wollt ihr ja nicht, dass es der bekochten Person hinterher schlecht geht!
Also lest euch hier einfach ein wenig ein, ich habe mit der Unterstützung von einer Freundin, hier ein paar nützliche Tipps für nicht Zölis zusammen zustellen!

Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung auf das Klebereiweiß Gluten, das in Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel und Hafer, so wie in alle verwandten Getreidesorten wie Triticale, Einkorn, Urkorn, Emer enthalten ist. Alle Produkte die eines der genannten Getreide oder deren Bestandteile enthalten (Grünkern, Bulgur, Cuscus…), können nicht verwendet werden. Wollt ihr mehr dazu lesen, schaut auf der Seite der Deutschen Zöliakie Gesellschaft  nach!

Auch kleine Spuren können "Gesundheitliche Schäden" hervorrufen, aber wenn ihr diese Ratschläge gewissenhaft befolgt, kann nichts passieren.

Es ist gar nicht schwer aus anderen Zutaten etwas leckeres zu kochen, zumal viele Lebensmittel an sich ja glutenfrei sind!!
So sind beispielsweise Reis, Kartoffeln, Gemüse, Fleisch, Obst und alle anderen tierischen Produkte wie Eier, Milch usw., glutenfrei!

Hier ein paar Dinge die ihr beachten solltet:


  • Es ist auf eine sorgfältige Trennung von glutenfreien und glutenhaltigen Produkten zu achten!
  • Kocht am besten ein Gericht, das nur aus glutenfreien Zutaten besteht, so spart ihr euch eine Menge Arbeit! 
  • Benutzt saubere Pfannen und Kochlöffel, legt Backformen mit Backpapier aus, so das keine Spuren übertragen werden können. Macht eure Schneidebretter und die Arbeitsflächen richtig sauber! Benutzt zum Spülen einen neuen Schwamm, und neue Geschirrhandtücher, da dort Mehlstaub enthalten sein kann! 
Nehmt kein Holzschneidebrettchen oder Holzkochlöffel, die ihr schon zum glutenhaltigen Kochen benutzt habt, Plastik und Porzelan hingegen ist kein Problem.

Beispiel: Stellt nicht gleichzeitig glutenfreie (gf) und glutenhaltige (gh) Pizzateige her! (Oder ihr esst einfach alle glutenfrei! Das ist einfacher, die Gefahr der Kontamination ist geringer und ihr werdet merken, es schmeckt auch.)
Wollt ihr trotzdem zwei Teige herstellen, dann lieber erst den glutenfreien, dann die glutenhaltigen... dasselbe gilt fürs Belegen! Backen könnt ihr es in einem Ofen, möglichst gf oben und gh unten! 

Kocht man gf und gh Nudeln, so ist für die gf Nudeln ein anderer Kochlöffel zum Umrühren zu benutzen. Sind die Nudeln gar, erst die gf, dann die gh durch das Sieb gießen oder 2 getrennte Siebe verwenden. Es ist für gf und gh getrenntes Vorlegebesteck zu verwenden! 

  • Wichtig ist es auch, dass ihr euch, wenn ihr mit glutenhaltigen Lebensmitteln hantiert habt, immer gut die Hände wascht. Nicht, dass ihr dann mit „glutenisierten“ Händen die glutenfreie Pizza belegt.
  • Ihr müsst dafür sorgen, dass ihr alle Produkte die ihr verwendet, glutenfrei sind und nicht kontaminiert wurden. 
Beispiel: Butter ist glutenfrei, aber wenn ihr bei eurer Butter direkt mit dem  Messer an die Butter geht, dann auf euer Brot und wieder an die Butter mit dem Messer, dann ist die Butter nicht mehr glutenfrei!
Gleiches gilt natürlich für andere Dinge wie mit dem Messer ins Senfglas oder ins Marmeladenglas gehen. Im Zweifelsfall lieber eine neue Butter anschneiden oder ein neues Glas aufmachen. Dann seid ihr auf der sicheren Seite. 
  • Nehmt ihr ein Produkt wie zum Beispiel Mayonnaise, lest die Zutatenliste, ob Inhaltsstoffe wie Gluten, Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel oder Hafer enthalten sind! Steht nichts könnt ihr es bedenkenlos verwenden!
  • Wenn ihr fertige Gewürzmischungen, Brühen- oder Soßenpulver verwendet: Bitte auch hier die Zutatenliste lesen. Oft versteckt sich zum Beispiel Weizen in Aromen. Dann muss es aber auch in der Zutatenliste stehen. Seht ihr dort nichts Verdächtiges, dann ist alles in Ordnung. Unkritisch sind dagegen getrocknete Kräuter. 
  • Auf vielen Produkten steht inzwischen drauf, dass sie glutenfrei sind! Nehmt solche. Außerdem bekommt man in vielen Supermärkten (Rewe, Real, Edeka, Toom, Kaufland, Globus, Alnatura) und Drogerien (DM, Roßmann) inzwischen glutenfreie Spezialprodukte wie Brot, Nudeln, Pizzateig ...
  •  Glutenfreie und glutenhaltige Speisen nicht auf einem Teller anrichten! Kontaminationsisiko ist viel zu groß! Achtet auch darauf, das gh Sachen wie Brot, nicht in das Essen während des Essens fallen können!
Und der Beste und einfachste Tip zuletzt:
Ladet die gewisse Person zum gemeinsamen Kochen ein, oder lasst euch von Ihr beim Kochen über die Schulter schauen!
Sie denkt an alles, woran ihr nicht gedacht habt, gemeinsam kocht es sich sowieso besser ;-) und die bekochte Person fühlt sich einfach sicherer...


Ich spreche aus Erfahrung! Es können immer, vor allem am Anfang, kleine Fehler unterlaufen. Und oft sagt jemand: "Nein, keine Sorge, alles ist glutenfrei" und das ist aber nicht so! Oft versteckt sich das böse Gluten dort, wo es keiner vermutet. Jeder Zöli kennt dies. Am Anfang war es für uns auch nicht leicht und kleine Diätfehler haben sich gern eingeschlichen. Aller Anfang ist schwer ;)
Denn viele Menschen verwechseln Gluten und Glutamat! Klingt ähnlich ist aber etwas ganz anderes!

Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Kochen!

An alle Zölis, die dies Lesen:
Ich freue mich auch über Anregungen und Kritik zur Verbesserung dieser Liste.
Habe ich etwas wichtiges vergessen? Wenn ja, versuche ich es einzubauen! 
Es soll aber keine ellenlange Liste werden, denn wir wollen ja keinen verschrecken!

Und eins noch: 
Danke Sinja für deine Hilfe hierbei, zwei Zölies sehen mehr als einer!

Mittwoch, 18. Februar 2015

Glutenfreie Mohnblume und andere glutenfreie Blumen

Ich habe schon lange diese hübschen Blumen bewundert diese Woche habe ich sie dann auch mit meinen Freundinnen Bettina, Kathi, Miriam und Sinja ausprobiert. 

Wir hatten salzige Pestoblumen und diese süße Mohnblume.  Für die Pestoblumen hatten wir einen Hefe-Teig für die Mohnblume jedoch süßen Quarkteig, die Pestoblumen bleiben mit herzhaftem Quarkteig jedoch länger saftig.

In dieser Collage habe ich euch alle Arbeitsschritte am Beispiel der Pestoblume einmal kurz zusammengestellt.

Habt ihr nun Lust auch eine Blume zu backen?

Ihr könnt eure Süßen Blumen mit Zimt-Zucker, Haselnüssen und gezuckerter Kondensmilch, Pflaumenmus, Nutella oder was euch sonst noch alles leckeres einfällt füllen. Ich beschreibe euch das vorgehen anhand der Mohnblume.

Für salzige Blumen könnt ihr das Mohnblumenrezept nehmen, lasst dafür den Zucker weg und nehmt z.B. eine Dunkle Mehlmischung und 1-2 Tl Salz. Füllen könnt ihr die herzhaften Blumen mit diversen Pesto Sorten, Spinat-Ricotta-Creme, Käsecreme, Hackfleischsoße wenn sie schön fein ist oder worauf ihr so Lust habt.

Den Quarkteig kann man auch schön vorberiten und im Kühlschrank lagern.

Mohnblume

500 g helles glutenfreies Mehl (z.B.: Rewe frei von oder Schär Farine)
4 Tl Backpulver (achten das glutenfrei)
1 Tl Natron, 
1 Priese Salz, 
40 g Zucker,  
2 Eier Größe M
60 g weiche zimmerwarme Butter und 
250 g Quark zu einem Teig verkneten und bis zum verarbeitet kühl stellen,  
1Tüte Mohnback (überprüfen das glutenfrei)
 
  • Mehl, Backpulver, Natron, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen dann mit Ei, Butter und Quark (mit einer Küchenmaschine, einem Rührgerät oder von Hand) verkneten.  Es sollte ein saftiger gut knetbarer Teig entstehen. Bis zur Verarbeitung kühl stellen, auch Übernacht möglich.
  • Auf die Arbeitsplatte etwas Mehl geben und mit den Händen noch etwas nachkneten und in drei gleichgroße Teile teilen. Jedes Teil dünn ausrollen (~0,3 bis 0,5 cm) und dann mit dem Boden einer Springform (26-28 cm Durchmesser) einen Kreis ausschneiden.
  • Den ersten Boden mit der Hälfte des Mohnbacks bestreichen, dann den Nächten Boden darüber legen und ebenfalls mit Mohnback bestreichen und mit dem letzten Boden zudecken.

  • Stellt die Mohnblume noch einmal für 10-20 Minuten in den Kühlschrank und heizt den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vor.
  • Nehmt die Mohnblume aus dem Kühlschrank und markiert euch nun 16 Gleichgroße Teile, legt nun ein Glas über die Mitte, schneidet mit einem scharfen Messer von außen bis zum Glas alle 16 Teile ein.
    Nehmt dann immer zwei nebeneinander liegende Teile, eines in jede Hand und dreht sie zwei mal um die eigene Achse nach außen. Macht dies mit allen 16 Teilen.
  • Versucht dann immer zwei Teile mit einer Halbdrehung zu einer Spitze zusammen zu drücken. Klingt Kompliziert, ist es aber gar nicht.

    Schaut euch mal dieses Viedeo an, das hilft sehr bei der Umsetzung, es erklärt zwar eine glutenhaltige Pestoblume, aber die Wickeltechnick ist die selbe.  
  • Ist die Mohnblume fertig gewickelt, bestreicht sie mit etwas Milch, Sahne oder Eigelb. Stellt sie in den Backofen und backt sie für etwa 25-30 Minuten. Ist sie durch gebacken könnt ihr sie lauwarm oder abgekühlt genießen. Ich liebe sie lauwarm.
Hier noch einmal alle Schritte in Bildern anhand einer Pestoblume!


 Macht den Teig aus:
500 g Dunkler glutenfreier Mehlmischung
4 Tl Backpulver (achten das glutenfrei)
1 Tl Natron, 
1 -2 Tl Salz, 
2 Eier Größe M
60 g weiche zimmerwarme Butter und 
250 g Quark 
Füllen könnt ihr die herzhaften Blumen mit diversen Pesto Sorten, Spinat-Ricotta-Creme, Käsecreme, Hackfleischsoße wenn sie schön fein ist oder worauf ihr so Lust habt.

 
1. Teig in 16 Teile Markieren und Glas in die Mitte stellen, und vom Glas oder Rand aus 16 Teile schneiden.








 2. Je zwei Teile gegen nach Außen drehen, zwei Mal.






3. So lange weitermachen bis alle 16Teile  gewickelt sind, dann die Spitzen formen.

4. Mit Öl bestreichen und ab in den Backofen.
(Süße Blumen mit Milch oder Sahne bestreichen)



5. Goldbraun und Knusprig backen!



Samstag, 7. Februar 2015

Glutenfreie Schaumküsse selbst herstellen



Eine meiner Ersten Erinnerungen an eine Kirmes ist es dort mit meinem Vater Mohrenköpfe zu essen und seitdem Liebe ich diese schaumige luftige Süßigkeit.  Mohrenkopf oder Negerkuss, so wurde ich belehr, sagt man heutzutage nicht mehr, dass sei politisch unkorrekt daher also ein glutenfreies Schaumkuss Rezept.

Seit dem ich glutenfrei Essen muss, habe ich nur noch selten das Erlebnis in so eine Schaumige Köstlichkeit zu beißen, denn es gibt nur wenige Schaumküsse ohne Waffelboden. Eine  dieser Alternativen sind die Cococabana Schaumküsse mit viel Kokos die anderen gibt es im Schwedenshop in der Kühlung.  

Wenn ihr aber mal nicht so süße oder personalisierte Schaumküsse haben wollt müsst ihr sie selbst machen. Die Zutaten sind überall zu bekommen. Ihr benötigt möglichst tagesfrische Eier, Zucker, Gelatine und glutenfreies Waffelbrot (von 3 Pauly), glutenfreie Oblaten (hoch), hauchfeine Schokoblättchen oder Frischhaltefolie falls ihr weder Waffelbrot, Oblaten noch Schokoblättchen bekommt.

Ihr könnt unterschiedliche Glasuren machen ob Weiße, Vollmilch oder Dunkle Schokolade, indem ihr Streusel, Trockenobst oder Nüsse auf die Schokolade gebt oder durch aromatisieren der Schaummasse mit Kaffee, Himbeer, Amaretto oder was euch so einfällt, personalisiert eure Schaumküsse.


Schaumküsse

für ~ 8 kleine Schaumküsse

2 Eiweiß (Größe M)
100 g Zucker
15 g Wasser
3 g Gelatine 
(kann man weglassen wenn man sie noch am selben Tag verzährt)
4 Scheiben glutenfreies Waffelbrot von 3 Pauly oder 8 gf Oblaten oder 8 gf Hauchfeine Schokoladentarfeln
Glutenfreie Kuchenglasur 


Ich empfehle euch für dieses Rezept die Küchenmaschine zu nehmen, denn mit dem Handrührgerät bekommt ihr lahme Arme!

Gebt die Eiweiß in die Rührschüssel und schlagt das Eiweiß so lange bis es gerade anfängt steif zu werden. 
Gebt den Zucker zusammen mit dem Wasser in einen Topf und kocht es auf. (Falls ihr Glukosesirup zur Hand habt erhitz diesen anstatt des Zucker Wassers.Das gilt für die Aromen, gebt sie vor dem Kochen zum Zucker-Wasser.) Wenn das Zuckerwasser Gemisch richtig  zu kochen beginnt und wie auf dem Bild aussieht, schaltet ihr die Küchenmaschine wieder ein (höchste Stufe) und gebt die heiße Zuckermasse langsam dazu.

Nun lasst ihr das Eiweiß auf höchster Stufe richtig steif schlagen.
Diese Angelegenheit dauert mindestens 30 eher 45-50 Minuten. Also nicht wundern wenn es länger dauert als sonst. Fertig ist eure Schaummasse, wenn sie schön Fluffig und wolkig ist.

Währenddessen gebt ihr die Gelatine in ein Glas, weicht sie ein und löst sie auf. Ich habe schon mehrfach gelesen, das man die Gelatine weglassen kann wenn der Eischnee steif genug ist. Ich hab sie bis jetzt aber immer drin gehabt.

Hat eure Schaummasse nun die richtige Konsistenz erreicht,  lasst noch langsam unter ständigem Rühren der Küchenmaschine die Gelatine in die Masse einlaufen.
Stellt das Ganze nun 30 Minuten kalt, bis die Gelatine anfängt zu gelieren. Gebt die Masse dann in einen Spritzbeutel, oder in einen Gefrierbeutel bei dem ihr eine Ecke abgeschnitten habt.
Halbiert das Waffelbrot oder legt euch eure Oblaten bzw Schokoblättchen zurecht. Habt ihr alles nicht zur Hand nehmt ein Brettchen mit Frischaltefolie. Spritzt nun mit dem Spritzbeutel und einer Runden Spritztülle die Schaumküsse auf ihren Boden.

Stellt die Küsse etwa 20 Minuten kalt und erwärmt die Kuchenglasur.  Sie sollte flüssig aber nicht heiß sein. Übergießt eure Küsse mit der Glasur, dreht sie dabei damit überall Glasur hinkommt und lasst sie dann kopfüber etwas abtropfen.

Sobald die Glasur getrocknet ist sind sie fertig vorher könnt ihr auch noch mit Zuckerstreußeln, Kokosraspeln, Nüssen oder Obst dekorieren.
Eure Schaumküsse halten sich ~3 Tage im Kühlschrank,  länger solltet ihr sie nicht lagern oder lasst sie euch nach dem Abkühlen direkt schmecken. Frisch schmecken sie mir am aller besten und ihr werdet sehen sie schmecken viel besser als gekauft.  

Habt ihr keine Böden für eure Küsse, spritzt sie auf die Frischhaltefolie, lasst sie gut durchkühlen und hebt sie dann vorsichtig an. Taucht den Fuß in die Schokoglasur und setzt sie wieder auf die Frischhaltefolie.  Stellt sie in den Kühlschrank und wartet bis der Fuß fest ist. Löst sie dann vorsichtig von der Folie und glasiert den Rest. 

Montag, 2. Februar 2015

Glutenfreie Markklößchen


Mögt ihr Markklößchen Suppe? Mein Freund liebt sie heiß und innig, also habe ich mich nach langem hin und her dazu hinreißen lassen und hab ihm Markklößchen gemacht.


Wieder erwarten war es doch eine ganz leckere Angelegenheit und das Rezept ist auch nicht schwer, und nicht so zeitaufwendig wie erwartet.

Ihr braucht nur Markknochen, altbackenes glutenfreies Weißbrot, etwas Milch ein Ei und Speisestärke sowie etwas Schnittlauch oder Petersilie.


Zu den Markklößchen passt sowohl eine klare Rinder-, Hühnchen- oder Gemüsebrühe, die ihr entweder frisch kochen könnt oder zu einer glutenfreien Instant-Variante greifen könnt. Die klare Suppe könnt ihr noch mit Suppennudeln oder diversen Gemüsesorten sowie Fleischstückchen verfeinern.


Markklößchen

4 Markknochen (z.B. vom Metzger)
2 Scheiben altbackenes glutenfreies Weißbrot
1/4 l Milch
1 Ei Größe M
1 Ast Petersilie oder 3-5 Stiele Schnittlauch
2-4 Tl glutenfreies Mehl oder Speisestärke
+ Salz, Pfeffer Muskatnuss


Nehmt die Markknochen etwa 1 Stunde bevor ihr die Klößchen machen wollt aus dem Kühlschrank und lasst sie auf Zimmertemperatur aufwärmen.

Löst dann das Mark aus den Knochen mit einem scharfen Messer heraus und lasst das Mark in einer Pfanne ohne Fett aus, bis sie Goldbraun werden. Lasst das Mark abkühlen und schüttet das überschüssige Fett ab.

Währenddessen legt ihr die altbackene Brotscheiben in die Milch, bis sich das Brot schön voll gesogen hat. Drückt es etwas aus und gießt die überschüßige Milch ab.
Gebt alle Zutaten in einen Mixbecher und püriert alles kurz oder hackt die Petersilie bzw. den Schnittlauch und verknetet alles zu einer einheitlichen Masse.


Habt ihr die Masse püriert sieht es etwa wie auf dem Bild aus. Lasst die Klößchenmasse nun etwa 5-10 Minuten ruhen.

Dannach formt ihr mithilfe zweier Teelöffel kleine Klößchen und lasst diese ebenfalls noch einmal 5-10 Minuten ruhen.

Ihr könnt nun die Markklößchen noch einmal mit feuchten Händen nachformen, falls euch die Form nicht gefällt und gebt die Klößchen dann in eure Brühe und lasst sie 5-10 Minuten in heißer Brühe auf niedriger Temperatur ziehen.  Die Markklößchen sind fertig, wenn sie wieder an die Oberfläche kommen.

Wichtig: Die Brühe oder Suppe darf keinesfalls simmern oder kochen, sonst zerfallen euch die Markklößchen.